Zend_Db_AdapterZend_Db und die zugehörigen Klassen bieten eine einfache SQL
Schnittstelle für Zend Framework. Zend_Db_Adapter ist die Basisklasse
zur Anbindung einer PHP Anwendung an ein RDBMS. Es gibt für jede RDBMS Marke einen eigenen
Adapter.
Die Zend_Db Adapter bilden eine Schnittstelle zu den Hersteller
spezifischen PHP Erweiterungen und unterstützen dadurch die Entwicklung einer PHP Anwendung
für verschiedene RDBMS mit geringem Aufwand.
Die Schnittstellen der Adapterklasse ähneln denen der
PHP Data Objects Erweiterung.
Zend_Db bietet Adapterklassen für PDO Treiber der folgenden RDBMS
Marken:
IBM DB2 und Informix Dynamic Server (IDS), verwenden die
pdo_ibm PHP Erweiterung
MySQL, verwendet die pdo_mysql PHP
Erweiterung
Microsoft SQL Server, verwendet die pdo_mssql PHP Erweiterung
Oracle, verwendet die pdo_oci PHP
Erweiterung
PostgreSQL, verwendet die pdo_pgsql PHP Erweiterung
SQLite, verwendet die pdo_sqlite
PHP Erweiterung
Zusätzlich bietet Zend_Db Adapterklassen für die folgenden Marken,
welche eigene PHP Datenbank Erweiterungen nutzen:
MySQL, mit der mysqli PHP Erweiterung
Oracle, mit der oci8 PHP Erweiterung
IBM DB2 und DB2/i5, mit der ibm_db2
PHP Erweiterung
Firebird/Interbase, mit der php_interbase PHP Erweiterung
Jeder Zend_Db Adapter nutzt eine PHP Erweiterung. Die
entsprechend PHP Erweiterung muss in der PHP Umgebung aktiviert sein um den
Zend_Db Adapter zu nutzen. Zum Beispiel muss bei der Nutzung
eines PDO Zend_Db Adapters sowohl die PDO Erweiterung, als auch
der PDO Treiber für die jeweilige Marke geladen sein.
Anbindung einer Datenbank mit einem Adapter
Dieser Abschnitt beschreibt wie eine Instanz eines Datenbankadapters erzeugt wird. Dies
entspricht der Erzeugung einer Verbindung an ein RDBMS Server in einer PHP Anwendung.
Nutzung des Zend_Db Adapter Konstruktors
Man kann eine Instanz eines Adapters erzeugen, indem man den Konstruktor verwendet.
Ein Adapter Konstruktur benötigt ein Argument, wobei es sich um ein Array mit
Parametern für die Verbindung handelt.
Nutzung eines Adapter Konstruktors '127.0.0.1',
'username' => 'webuser',
'password' => 'xxxxxxxx',
'dbname' => 'test'
));
]]>Nutzung der Zend_Db Factory
Als Alternative zur direkten Nutzung des Konstruktors kann man auch eine Instanz des
Adapters erzeugen indem man die statische Methode
Zend_Db::factory() nutzt. Diese Methode lädt die
Adapterklasse dynamisch bei Aufruf unter Nutzung von Zend_Loader::loadClass().
Das erste Argument ist ein String der den Namen der Adapterklasse enthält. Zum
Beispiel entspricht der String 'Pdo_Mysql' der Klasse Zend_Db_Adapter_Pdo_Mysql. Das
zweite Argument ist das gleiche Array von Parametern wie bei der Verwendung des
Adapter Konstruktors.
Nutzung der Adapter factory() Methode '127.0.0.1',
'username' => 'webuser',
'password' => 'xxxxxxxx',
'dbname' => 'test'
));
]]>
Wenn eine eigene Klasse geschrieben wird, die
Zend_Db_Adapter_Abstract_Adapter erweitert aber nicht mit dem
Präfix "Zend_Db_Adapter" beginnt, kann die factory() Methode verwendet
werden um den Adapter zu Laden wenn der führende Teil der Adapter Klasse mit dem
'adapterNamespace' Schlüssel im Parameter Array spezifiziert wird.
Die factory Methode für eine eigene Adapter Klasse verwenden '127.0.0.1',
'username' => 'webuser',
'password' => 'xxxxxxxx',
'dbname' => 'test',
'adapterNamespace' => 'MyProject_Db_Adapter'
));
]]>Zend_Config mit Zend_Db_Factory verwenden
Optional kann jedes Argument der factory() Methode als Objekt des Typs
Zend_Config spezifiziert werden.
Wenn das erste Argument ein Config Objekt ist, wird erwartet das es eine Eigenschaft
enthält die adapter heißt und einen String enthält der nach dem Adapter
Basis Klassen Namen benannt ist. Optional kann das Objekt eine Eigenschaft genannt
params enthalten, mit Subeigenschaften korrespondierend zu den
Parameter Namen des Adapters. Das wird nur verwendet wenn das zweite Argument für
die factory() Methode nicht angegeben wird.
Verwenden der Factory Methode des Adapters mit einem Zend_Config Objekt
Im Beispiel anbei wird ein Zend_Config Objekt von einem
Array erstellt. Die Daten können auch aus einer externen Datei geladen werden
indem Klassen wie zum Beispiel Zend_Config_Ini oder Zend_Config_Xml verwendet werden.
array(
'adapter' => 'Mysqli',
'params' => array(
'host' => '127.0.0.1',
'dbname' => 'test',
'username' => 'webuser',
'password' => 'secret',
)
)
)
);
$db = Zend_Db::factory($config->database);
]]>
Das zweite Argument der factory() Methode kann ein assoziatives Array
sein das Einträge enthält die den Parameters des Adapters entsprechen. Dieses
Argument ist optional. Wenn das erste Argument vom Typ
Zend_Config ist, wird angenommen das es alle Parameter
enthält, und das zweite Argument wird ignoriert.
Adapter Parameter
Die folgende Liste erklärt die gemeinsamen Parameter die von
Zend_Db Adapterklassen erkannt werden.
host:
Ein String der den Hostname oder die Ip-Adresse des Datenbankservers
beinhaltet. Wenn die Datenbank auf dem gleichen Host wie die PHP Anwendung
läuft wird 'localhost' oder '127.0.0.1' verwendet.
username:
Konto Kennung zur Authentisierung einer Verbindung zum RDBMS Server.
password:
Konto Passwort zur Authentisierung einer Verbindung zum RDBMS Server.
dbname:
Datenbank Name auf dem RDBMS Server.
port:
Einige RDBMS Server können Netzwerkverbindungen an vom Administrator
spezifizierten Ports akzeptieren. Der Port-Parameter gibt die Möglichkeit
die Portnummer anzugeben, an welche die PHP Anwendung verbindet um der
Port-Konfiguration des RDBMS Servers zu entsprechen.
options:
Dieser Parameter ist ein assoziatives Array von Optionen die in allen
Zend_Db_Adapter Klassen enthalten sind.
driver_options: Dieser Parameter ist ein assoziatives
Array von zusätzlichen Optionen die spezifisch für die angegebene
Datenbankerweiterung sind. Eine typische Anwendung dieses Parameters ist,
Attribute für einen PDO Treiber zu setzen.
adapterNamespace:
Benennt den führenden Teil des Klassen Namens für den Adapter statt
'Zend_Db_Adapter'. Dies kann verwendet werden wenn man die
factory()Methode verwenden muß um eine nicht von Zend kommende
Datenbank Adapter Klasse zu laden.
Übergeben der case-folding Option an die factory
Diese Option kann über die Konstante
Zend_Db::CASE_FOLDING angegeben werden. Sie entspricht
dem ATTR_CASE Attribut in PDO and IBM DB2 Datenbanktreibern und
stelllt die Schreibweise von String Schlüsseln in Abfrageergebnissen ein. Die
Option kann den Wert Zend_Db::CASE_NATURAL
(der Standard), Zend_Db::CASE_UPPER oder
Zend_Db::CASE_LOWER annehmen.
Zend_Db::CASE_UPPER
);
$params = array(
'host' => '127.0.0.1',
'username' => 'webuser',
'password' => 'xxxxxxxx',
'dbname' => 'test',
'options' => $options
);
$db = Zend_Db::factory('Db2', $params);
]]>Übergeben der auto-quoting Option an die factory
Diese Option kann über die Konstante
Zend_Db::AUTO_QUOTE_IDENTIFIERS angegeben werden. Wenn
der Wert TRUE (der Standard) ist, werden Bezeichner wie
Tabellennamen, Spaltennamen und auch Aliase in jeder SQL Syntax die vom Adapter
Objekt generiert wurde begrenzt. Dies macht es einfach Bezeichner zu verwenden,
die SQL Schlüsselwörter oder spezielle Zeichen enthalten. Wenn der Wert
FALSE ist, werden Bezeichner nicht automatisch begrenzt. Wenn
Bezeichner begrenzt werden müssen, so kann dies über die
quoteIdentifier() Methode von Hand getan werden.
false
);
$params = array(
'host' => '127.0.0.1',
'username' => 'webuser',
'password' => 'xxxxxxxx',
'dbname' => 'test',
'options' => $options
);
$db = Zend_Db::factory('Pdo_Mysql', $params);
]]>Übergeben von PDO Treiber Optionen an die factory true
);
$params = array(
'host' => '127.0.0.1',
'username' => 'webuser',
'password' => 'xxxxxxxx',
'dbname' => 'test',
'driver_options' => $pdoParams
);
$db = Zend_Db::factory('Pdo_Mysql', $params);
echo $db->getConnection()
->getAttribute(PDO::MYSQL_ATTR_USE_BUFFERED_QUERY);
]]>Übergabe einer Serialisierungs Option an die Factory false
);
$params = array(
'host' => '127.0.0.1',
'username' => 'webuser',
'password' => 'xxxxxxxx',
'dbname' => 'test',
'options' => $options
);
$db = Zend_Db::factory('Pdo_Mysql', $params);
]]>Verwalten von Lazy Connections
Die Erzeugung einer Instanz der Adapterklasse stellt nicht gleichzeitig eine
Verbindung zum RDBMS her. Der Adapter speichert die Verbindungsparameter und stellt
die tatsächliche Verbindung bei Bedarf her, wenn die erste Anfrage ausgeführt wird.
Dies stellt sicher, dass die Erzeugung eines Adapterobjekts schnell und sparsam ist.
Dadurch kann auch dann eine Instanz eines Adapters erzeugt werden, wenn nicht
zwingend eine Datenbankanfrage für die aktuell gelieferte Darstellung der Anwendung
benötigt wird.
Wenn der Adapter zwingend eine Verbindung zum RDBMS herstellen soll, kann die
getConnection() Methode verwendet werden. Diese liefert ein Objekt der
Verbindung, welches eine Verbindung entsprechend der verwendeten PHP Erweiterung
repräsentiert. Wenn zum Beispiel irgendeine der PDO Adapterklassen verwendet wird,
dann liefert getConnection() das PDO Object, nachdem es als eine live
Verbindung zu der entsprechenden Datenbank initialisiert wurde.
Es kann nützlich sein eine Verbindung zu erzwingen um jegliche Exceptions
abzufangen, die als Resultat falscher Konto Berechtigungen oder einem anderen Fehler
bei der Verbindung zum RDBMS auftreten. Diese Exceptions treten nicht auf, bis die
tatsächliche Verbindung hergestellt ist, daher kann es den Anwendungs-Code
vereinfachen, wenn diese Exceptions an einer Stelle bearbeitet werden, und nicht
erst bei der ersten Anfrage.
Zusätzlich kann ein Adapter serialisiert werden um Ihn zu speichern, zum Beispiel in
einer Session Variable. Das kann sehr nütlich sein, nicht nur für den Adapter
selbst, sondern auch für andere Objekte die Ihn verwenden, wie ein
Zend_Db_Select Objekt. Standardmäßig, ist es Adaptern erlaubt
serialisiert zu werden. Wenn man das nicht will, sollte man die
Zend_Db::ALLOW_SERIALIZATION=false Option übergeben, wie im
Beispiel anbei gezeigt. Um das Prinzip von Lazy Connections zu erlauben, wird der
Adapter sich selbst nicht wiederverbinden wenn er deserialisiert wird. Man muß
getConnection() selbst aufrufen. Mann kann den Adapter dazu bringen
sich automatisch wieder zu verbinden indem
Zend_Db::AUTO_RECONNECT_ON_UNSERIALIZE=true als Option zum
Adapter übergeben wird.
Umgang mit Verbindungs ExceptionsgetConnection();
} catch (Zend_Db_Adapter_Exception $e) {
// Möglicherweise ein fehlgeschlagener login,
// oder die RDBMS läuft möglicherweise nicht
} catch (Zend_Exception $e) {
// Möglicherweise kann factory() die definierte Adapter Klasse nicht laden
}
]]>Beispiel Datenbank
In der Dokumentation für die Zend_Db Klassen verwenden wir einige
einfache Tabellen um die Verwendung der Klassen und Methoden zu erläutern. Diese
Beispieltabellen können Informationen für das Bugtracking in einem Softwareprojekt
speichern. Die Datenbank enthält vier Tabellen:
accounts speichert Informationen über jeden Benutzer des
Bugtracking Systems.
products speichert Informationen über jedes Produkt für das
ein Bug erfasst werden kann.
bugs speichert informationen über Bugs, dazu gehört der
derzeitige Status des Bugs, die Person die den Bug berichtet hat, die Person die
den Bug beheben soll und die Person die die Fehlerbehebung verifizieren soll.
bugs_products speichert Beziehungen zwischen Bugs und
Produkten. Dies enthält eine Viele-zu-Viele Beziehung, da ein Bug für mehrere
Produkte relevant sein kann. Und natürlich kann ein Produkt auch mehrere Bugs
enthalten.
Der folgende SQL Daten Definitions Sprache Pseudocode beschreibt die Tabellen in dieser
Beispieldatenbank. Diese Beispieltabellen werden intensiv bei den automatisierten
Unit-Tests für Zend_Db verwendet.
Weiterhin zu beachten ist, dass die bugs Tabelle mehrere Foreign-Key
References zu der accounts Tabelle enthält. Jeder dieser Foreign-Keys kann
auf eine andere Zeile für einen angegebenen Bug in der accounts Tabelle
verweisen.
Das unten stehende Diagramm illustriert das physische Datenmodell der Beispieldatenbank.
Lesen von Abfrageergebnissen
Dieser Abschnitt beschreibt Methoden der Adapterklasse mit denen SELECT Abfragen
ausgeführt werden können um Abfrageergebnisse abzurufen.
Holen des kompletten Ergebnisssatzes
Man kann eine SQL SELECT Anfrage ausführen und alle Ergebnisse auf einmal mit der
fetchAll() Methode abrufen.
Das erste Argument dieser Methode ist ein String der die SELECT Anweisung enthält.
Als Alternative kann das erste Argument auch ein Objekt der
Zend_Db_Select Klasse sein. Der Adapter
konvertiert dieses automatisch in einen String der die SELECT Anweisung
repräsentiert.
Das zweite Argument von fetchAll() ist ein Array von Werten die
Parameterplatzhalter in der SQL Anweisung ersetzen.
Nutzung von fetchAll()fetchAll($sql, 2);
]]>Ändern des Fetch Modus
Standardmäßig gibt fetchAll() ein Array von Zeilen, jede als
assoziatives Array, zurück. Die Schlüssel von diesem assoziativem Array entsprechen
den Spalten oder Spaltenaliasen wie sie in der SELECT Anfrage benannt sind.
Man kann einen anderen Stil für das Holen der Ergebnisse mit der
setFetchMode() Methode angeben. Die unterstützten Modi werden mit
folgenden Konstanten identifiziert:
Zend_Db::FETCH_ASSOC:
Gibt Daten in einem assoziativem Array zurück. Die Array Schlüssel sind
Strings der Spaltennamen. Dies ist der Standardmodus für
Zend_Db_Adapter Klassen.
Zu beachten ist, dass wenn die Select-Liste mehr als eine Spalte mit dem
selben Namen enthält, zum Beispiel wenn diese aus verschiedenen Tabellen
durch einem JOIN bestehen, kann nur einer der Einträge in dem assoziativem
Array enthalten sein. Wenn der FETCH_ASSOC Modus verwandt wird, sollten
Spaltenaliase in der SELECT Anfrage angegeben werden um sicherzustellen das
die Namen eindeutige Arrayschlüssel ergeben.
Standardmäßig werden die Strings so zurück gegeben wie sie von dem
Datenbanktreiber geliefert werden. Dies entspricht der typischen
Schreibweise der Spaltennamen auf dem RDBMS Server. Die Schreibweise dieser
Strings kann mit der Zend_Db::CASE_FOLDING Option
angegeben werden. Dies muss bei der Instanziierung des Adapters angegeben
werden. Beschreibung unter
.
Zend_Db::FETCH_NUM: Gibt Daten in einem Array von
Arrays zurück. Die Arrays werden über Integer indiziert, entsprechend der
Position der betreffenden Felder in der Select-Liste der Anfrage.
Zend_Db::FETCH_BOTH: Gibt ein Array von Arrays zurück.
Die Arrayschlüssel sind sowohl Strings wie beim FETCH_ASSOC Modus, als auch
Integer wie beim FETCH_NUM modus. Zu beachten ist, dass die Anzahl der
Elemente in dem Array doppelt so groß ist, als wenn FETCH_ASSOC oder
FETCH_NUM verwendet worden wäre.
Zend_Db::FETCH_COLUMN: Gibt Daten in einem Array von
Werten zurück. Die Werte in jedem Array sind die Werte wie sie in einer
Spalte des Ergebnisses zurück gegeben wurden. Standardmäßig ist die erste
Spalte mit 0 indiziert.
Zend_Db::FETCH_OBJ: Gibt Daten in einem Array von
Objekten zurück. Die Standardklasse ist die in PHP eingebaute Klasse
stdClass. Spalten des Ergebnisses sind als öffentliche Eigenschaften des
Objekts verfügbar.
Nutzung von setFetchMode()setFetchMode(Zend_Db::FETCH_OBJ);
$result = $db->fetchAll('SELECT * FROM bugs WHERE bug_id = ?', 2);
// $result ist ein Array von Objekten
echo $result[0]->bug_description;
]]>Holen eines Ergbnisssatzes als assoziatives Array
Die fetchAssoc() Methode gibt Daten in einem Array von assoziativen
Array zurück, egal welcher Wert für den fetch-Modus gesetzt wurde.
Nutzung von fetchAssoc()setFetchMode(Zend_Db::FETCH_OBJ);
$result = $db->fetchAssoc('SELECT * FROM bugs WHERE bug_id = ?', 2);
// $result ist ein Array von assoziativen Arrays im Geist von fetch mode
echo $result[0]['bug_description'];
]]>Holen einer einzelnen Spalte eines Ergebnisssatzes
Die fetchCol() Methode gibt Daten in einem Array von Werten zurück,
egal welcher Wert für den fetch-Modus gesetzt wurde. Sie gibt nur die erste Spalte
der Anfrage zurück. Alle weiteren Spalten der Anfrage werden verworfen. Wenn eine
andere Spalte als die Erste benötigt wird sollte
beachtet werden.
Nutzung von fetchCol()setFetchMode(Zend_Db::FETCH_OBJ);
$result = $db->fetchCol(
'SELECT bug_description, bug_id FROM bugs WHERE bug_id = ?', 2);
// Enthält bug_description; bug_id wird nicht zurückgegeben
echo $result[0];
]]>Holen von Schlüssel-Wert Paaren eines Ergebnisssatzes
Die fetchPairs() Methode gibt Daten in einem Array von Schlüssel-Wert
Paaren zurück, einem assoziativen Array mit einem einzelnen Eintrag pro Zeile. Der
Schlüssel dieses assoziativen Arrays wird von der ersten Spalte des SELECT
Ergebnisses genommen. Der Wert wird aus der zweiten Spalte des SELECT Ergebnisses
genommen. Alle weiteren Spalten des Ergebnisses werden verworfen.
Die SELECT Anfrage sollte so gestaltet sein, dass die erste Spalte nur eindeutige
Werte liefert. Wenn doppelte Werte in der ersten Spalte vorkommen, werden
entsprechende Einträge in dem assoziativen Array überschrieben.
Nutzung von fetchPairs()setFetchMode(Zend_Db::FETCH_OBJ);
$result = $db->fetchAssoc('SELECT bug_id, bug_status FROM bugs');
echo $result[2];
]]>Holen einer einzelnen Zeile eines Ergebnisssatzes
Die fetchRow() Methode gibt Daten entsprechend dem fetch-Modus zurück,
jedoch nur die erste Zeile des Ergebnisssatzes.
Nutzung von fetchRow()setFetchMode(Zend_Db::FETCH_OBJ);
$result = $db->fetchRow('SELECT * FROM bugs WHERE bug_id = 2');
// Beachte das $result ein einzelnes Objekt ist, und kein Array von Objekten
echo $result->bug_description;
]]>Holen eines einzelnen Scalars aus einem Ergebnisssatz
Die fetchOne() Methode ist wie eine Kombination von
fetchRow() mit fetchCol(), gibt also nur die erste Zeile
des Ergebnisssatze zurück, und von dieser auch nur den Wert der ersten Spalte. Daher
wird nur ein einziger scalarer Wert zurückgegeben, kein Array und auch kein Objekt.
Nutzung von fetchOne()fetchOne('SELECT bug_status FROM bugs WHERE bug_id = 2');
// this is a single string value
echo $result;
]]>Schreiben von Änderungen in die Datenbank
Die Adapterklasse kann verwendet werden um neue Daten in die Datenbank zu schreiben oder
bestehende Daten in der Datenbank zu ändern. Dieser Abschnitt beschreibt Methoden für
diese Operationen.
Einfügen von Daten
Neue Zeilen können in die Datenbank mit der insert() Methode eingefügt
werden. Das erste Argument ist ein String der die Tabelle benennt, und das zweite
Argument ist ein assoziatives Array das den Spaltennamen Datenwerte zuordnet.
Einfügen in eine Tabelle '2007-03-22',
'bug_description' => 'Etwas falsch',
'bug_status' => 'NEW'
);
$db->insert('bugs', $data);
]]>
Spalten die nicht in dem Array definiert sind, werden nicht an die Datenbank
übergeben. Daher folgen sie den selben Regeln denen eine SQL INSERT Anweisung folgt:
wenn die Spalte einen Standardwert hat, so bekommt die Spalte der neuen Zeile diesen
Wert. Andernfalls behält sie den Status NULL.
Standardmäßig werden die Daten in dem Array mit Parametern eingefügt. Dies reduziert
das Risiko einiger Typen von Sicherheitsproblemen. Die Werte in dem Array müssen
daher nicht escaped oder quotiert übergeben werden.
Einige Werte in dem Array könnten als SQL Expressions benötigt werden, in diesem
Fall dürfen sie nicht in Anführungszeichen stehen. Standardmäßig werden alle
übergebenen String-Werte als String-literale behandelt. Um anzugeben das ein Wert
eine SQL Expression ist, und daher nicht quotiert werden soll, muss der Wert als ein
Objekt des Typs Zend_Db_Expr übergeben werden, und nicht als
einfacher String.
Einfügen von Expressions in eine Tabelle new Zend_Db_Expr('CURDATE()'),
'bug_description' => 'Etwas falsch',
'bug_status' => 'NEW'
);
$db->insert('bugs', $data);
]]>Abfragen von generierten Werten
Einige RDBMS Marken unterstützen Auto-Incrementierung von Primärschlüsseln. Eine
Tabelle die so definiert ist generiert automatisch einen Primärschlüsselwert während
des INSERTs einer neuen Zeile. Der Rückgabewert der insert() Methode
ist nicht die letzte eingefügte ID, weil die Tabelle keine
Auto-Increment Spalte haben könnte. Statt dessen ist der Rückgabewert die Anzahl der
betroffenen Zeilen (normalerweise 1).
Wenn die Tabelle mit einem Auto-Increment Primärschlüssel definiert ist, kann die
lastInsertId() Methode nach dem INSERT aufgerufen werden. Diese Methode
gibt den letzten generierten Wertim Rahmen der aktuellen Datenbankverbindung zurück.
Nutzung von lastInsertId() für einen Auto-Increment Schlüsselinsert('bugs', $data);
// Gib den letzten durch eine auto-inkrement Spalte erzeugten Wert zurück
$id = $db->lastInsertId();
]]>
Einige RDBMS Marken unterstützen ein Sequenz-Objekt, welches eindeutige Werte
generiert, die als Primärschlüsselwerte dienen. Um Sequenzen zu unterstützen,
akzeptiert die lastInsertId() Method zwei optionale String Argumente.
Diese Argumente benennen die Tabelle und die Spalte, in der Annahme das die
Konvention beachtet wurde, dass eine Sequenz mit der Tabelle und der Spalte benannt
wurde, für die sie Werte generiert plus dem Anhang "_seq". Dies basiert auf der
Konvention die von PostgreSQL verwendet wird, wenn Sequenzen für SERIAL Spalten
benannt werden. Zum Beispiel würde eine Tabelle "bugs" mit der Primärschlüsselspalte
"bug_id" eine Sequenz als "bugs_bug_id_seq" benennen.
Nutzung von lastInsertId() für eine Sequenzinsert('bugs', $data);
// Gib den letzten durch die 'bugs_bug_id_seq' Sequenz erstellten Wert zurück
$id = $db->lastInsertId('bugs', 'bug_id');
// Gib, alternativ, den letzten durch die 'bugs_seq' Sequenz
// erstellten Wert zurück
$id = $db->lastInsertId('bugs');
]]>
Wenn der Name des Squenz-Objekts nicht dieser Konvention folgt muss die
lastSequenceId() Methode an Stelle verwendet werden. Diese Methode
benötigt ein String Argument, welches die Sequenz wörtlich benennt.
Nutzung von lastSequenceId()insert('bugs', $data);
// Gib den letzten durch die 'bugs_id_gen' Sequenz erstellten Wert zurück.
$id = $db->lastSequenceId('bugs_id_gen');
]]>
Bei RDBMS Marken die keine Sequenzen unterstützen, dazu gehören MySQL, Microsoft SQL
Server und SQLite, werden die Argumente an die lastInsertId() Methode
ignoriert, und der zurück gegebene Wert ist der zuletzt für eirgendeine Tabelle
während einer INSERT Operation generierte Wert innerhalb der aktuellen Verbindung.
Für diese RDBMS Marken gibt die lastSequenceId() Methode immer
NULL zurück.
Weßhalb sollte man nicht "SELECT MAX(id) FROM table" verwenden?
Manchmal gibt diese Anfrage den zuletzt eingefügten Primärschlüsselwert zurück.
Trotzdem ist diese Technik in einer Umgebung in der mehrere Clients Daten in die
Datenbank einfügen nicht sicher. Es ist möglich, und daher vorherbestimmt
eventuell aufzutreten, das ein anderer Client in dem Augenblick zwischen dem
INSERT deiner Client Anwendung und deiner Anfrage für den MAX(id) Wert, eine
andere Zeile einfügt. Somit identifiziert der zurück gegebene Wert nicht die von
dir eingefügte Zeile, sondern die eines anderen Clients. Man kann nie wissen
wann dies passiert.
Das Nutzen eines starken Transaktions Isolationsmodus wie "repeatable read" kann
das Risiko mindern, aber einige RDBMS Marken unterstützen nicht die Transaktions
Isolation die hierfür benötigt wird, oder deine Applikation könnte einen
schwächeren Transaktions Isolationsmodus nutzen.
Darüberhinaus ist das Nutzen eins Ausdrucks wie "MAX(id)+1" um einen neuen Wert
für den Primärschlüssel zu generiern nict sicher, weil zwei Clients diese
Anfrage gleichzeitig ausführen könnten und damit beide den gleichen Wert für
ihre nächste INSERT Operation bekommen würden.
Alle RDBMS Marken bieten einen Mechanismus um eindeutige Werte zu generieren,
und um den zuletzt generierten Wert zurück zu geben. Diese Machanismen
funktionieren notwendigerweise außerhalb des Gültigkeitsbereichs einer
Transaktions Isolation, es besteht daher nicht die Möglichkeit das zwei Clients
den selben Wert generieren und es besteht nicht die Möglichkeit das der Wert,
der von einem anderen Client generiert wurde, an die Verbindung deines Clients,
als letzter generierter Wert, gesendet wird.
Aktualisieren von Daten
Zeilen in der Datenbank können mit der update() Methode eines Adapters
aktualisiert werden. Diese Methode benötigt drei Argumente: Das Erste ist der Name
der Tabelle und das Zweite ist ein assoziatives Array das den zu Ändernden Spalten
neue Werte zuordnet.
Die Werte des Datenarrays werden als String Literale behandelt. Beachte
für Informationen zur Nutzung von
SQL Expressions in dem Datenarray.
Das dritte Argument ist ein String der aus einer SQL Expression besteht, die genutzt
wird um Kriterien für die Auswahl der zu ändernden Zeilen zu bestimmen. Die Werte
und Bezeichner in diesem Argument werden nicht escaped oder quotiert. An dieser
Stelle muss darauf geachtet werden das sichergestellt ist, das dynamischer Inhalt
sicher in diesen String eingefügt wird. Unter
sind Methoden beschrieben die dabei
helfen können.
Der Rückgabewert ist die Anzahl der Betroffenen Zeilen der UPDATE Operation.
Aktualisieren von Zeilen '2007-03-23',
'bug_status' => 'FIXED'
);
$n = $db->update('bugs', $data, 'bug_id = 2');
]]>
Wenn das dritte Argument ausgelassen wird, werden alle Zeilen der Tabelle mit den
Werten des Datenarrays aktualisiert.
Wenn ein Array mit Strings als drittes Argument übergeben wird, werden diese Strings
als eine Expression von Ausdrücken, getrennt von AND Operatoren, zusammengefügt.
Aktualisieren von Zeilen unter Nutzung eines Arrays von Expressions '2007-03-23',
'bug_status' => 'FIXED'
);
$where[] = "reported_by = 'goofy'";
$where[] = "bug_status = 'OPEN'";
$n = $db->update('bugs', $data, $where);
// Der erstellte SQL Syntax ist:
// UPDATE "bugs" SET "update_on" = '2007-03-23', "bug_status" = 'FIXED'
// WHERE ("reported_by" = 'goofy') AND ("bug_status" = 'OPEN')
]]>Löschen von Daten
Daten können aus einer Datenbanktabelle mit der delete() Methode
gelöscht werden. Diese Methode benötigt zwei Argumente: Das erste ist ein String der
die Tabelle benennt.
Das zweite Argument ist ein String der aus einer SQL Expression besteht, welche
Kriterien für die zu löschenden Zeilen enthält. Die Werte und Bezeichner in diesem
Argument werden nicht escaped quotiert. An dieser Stelle muss darauf geachtet werden
das sichergestellt ist, das dynamischer Inhalt sicher in diesen String eingefügt
wird. Unter sind Methoden beschrieben die
dabei helfen können.
Der Rückgabewert ist die Anzahl der Betroffenen Zeilen der DELETE Operation.
Löschen von Zeilendelete('bugs', 'bug_id = 3');
]]>
Wenn das zweite Argument ausgelassen wird, werden alle Zeilen der Tabelle gelöscht.
Wenn ein Array mit Strings als zweites Argument übergeben wird, werden diese Strings
als eine Expression von Ausdrücken, getrennt von AND Operatoren, zusammengefügt.
Quotierung von Werten und Bezeichnern
Beim Erzeugen von SQL Anfragen ist es häufig nötig PHP Variablen in die SQL Expression
einzufügen. Dies ist riskant, weil der Wert eines PHP Strings bestimmte Zeichen
enthalten kann, wie das Anführungszeichen, was zu ungültiger SQL Syntax führen kann. Zum
Beispiel, zu beachten ist die ungerade Anzahl der Anführungszeichen in der folgenden
Anfrage:
Noch schlimmer ist das Risiko, dass solche Code-Fehler von einer Person absichtlich
ausgenutzt werden um die Funktion der Webanwendung zu manipulieren. Wenn der Wert einer
PHP Variablen über die Nutzung von HTTP Parametern oder eines anderen Mechanismus
gesetzt werden kann, könnte eine Person die SQL Anfragen nutzen um Dinge zu tun, wozu
sie nicht gedacht sind, wie Daten ausgeben, wozu die Person keine Zugangsberechtigung
hat. Dies ist eine ernst zu nehmende und weit verbreitete Technik um die Sicherheit
einer Anwendung zu verletzen, bekannt unter dem Namen "SQL Injection" (siehe
http://en.wikipedia.org/wiki/SQL_Injection).
Die Zend_Db Adapterklassen bieten bequeme Methoden, die helfen
die Verletzbarkeit durch SQL Injection Angriffe im PHP Code zu reduzieren. Die Lösung
ist bestimmte Zeichen, wie Anführungszeichen, in PHP Werten zu ersetzen bevor sie in SQL
Strings eingefügt werden. Dies schützt sowohl vor versehentlicher als auch vor
absichtlicher Manipulation von SQL Strings durch PHP Variablen, die spezielle Zeichen
enthalten.
Nutzung von quote()
Die quote() Methode benötigt ein Argument, einen scalaren String Wert.
Sie gibt den Wert mit ersetzten speziellen Zeichen, passend zu dem eingesetzten
RDBMS, und umgeben von Stringwertbegrenzern zurück. Der Standard SQL
Stringwertbegrenzer ist das einfache Anführungszeichen (').
Nutzung von quote()quote("O'Reilly");
echo $name;
// 'O\'Reilly'
$sql = "SELECT * FROM bugs WHERE reported_by = $name";
echo $sql;
// SELECT * FROM bugs WHERE reported_by = 'O\'Reilly'
]]>
Zu beachten ist, dass der Rückgabewert von quote() die
Stringwertbegrenzer enthält. Dies ist ein Unterschied zu anderen Methoden die
spezielle Zeichen ersetzen, aber keine Stringwertbegrenzer hinzufügen, wie z.B.
mysql_real_escape_string().
Es kann notwendig sein Werte in Anführungszeichen zu setzen oder nicht je nach dem
Kontext des SQL Datentyps in dem diese verwendet werden. Zum Beispiel darf, in
einigen RDBMS Typen, ein Integer Wert nicht wie in String in Anführungszeichen
gesetzt werden, wenn dieser mit einer Integer-Typ Spalte oder einem Ausdruck
verglichen wird. Anders gesagt ist das folgende in einigen SQL Implementationen ein
Fehler, wenn angenommen wird das intColumn einen SQL Datentyp von
INTEGER besitzt
Es kann das optionale zweite Argument der quote() Methode verwendet
werden um die Verwendung von Anführungszeichen selektiv für den spezifizierten SQL
Datentyp auszuwählen.
Verwenden von quote() mit einem SQL Typquote($value, 'INTEGER');
]]>
Jede Zend_Db_Adapter Klasse hat den Namen des nummerischen
SQL Datentyps für die respektive Marke von RDBMS codiert. Man kann genauso die
Konstanten Zend_Db::INT_TYPE,
Zend_Db::BIGINT_TYPE, und
Zend_Db::FLOAT_TYPE verwenden um Code in einem mehr
RDBMS-unabhängigen Weg zu schreiben.
Zend_Db_Table definiert SQL Typen zu quote()
automatisch wenn SQL Abfragen erstellt werden die einer Tabellen Schlüssel Spalte
entsprechen.
Nutzung von quoteInto()
Die typischste Anwendung von Quotierung ist das Einfügen von PHP Variablen in eine
SQL Expression oder Anweisung. Die quoteInto() Methode kann verwendet
werden um dies in einem Schritt zu erledigen. Die Methode benötigt zwei Argumente:
Das erste Argument ist ein String der ein Platzhaltersymbol (?)
enthält, und das zweite Argument ist ein Wert oder eine PHP Variable die den
Platzhalter ersetzen soll.
Das Platzhaltersymbol ist das gleiche Symbol wie es von vielen RDBMS Marken für Lage
betreffende Parameter verwendet wird, aber die quoteInto() Methode
bildet nur Abfrageparameter nach. Die Methode fügt den Wert des Strings in den SQL
String ein, ersetzt dabei spezielle Zeichen und fügt Stringwertbegrenzer ein. Echte
Abfrageparameter sorgen für eine Trennung von SQL String und Parametern wenn die
Anweisung vom RDBMS Server verarbeitet wird.
Nutzung von quoteInto()quoteInto("SELECT * FROM bugs WHERE reported_by = ?", "O'Reilly");
echo $sql;
// SELECT * FROM bugs WHERE reported_by = 'O\'Reilly'
]]>
Man kann den optionalen dritten Parameter von quoteInto() verwenden um
den SQL Datentyp zu spezifizieren. Nummerische Datentypen werden nicht in
Anführungszeichen gesetzt und andere Typen werden in Anführungszeichen gesetzt.
Verwenden von quoteInto() mit einem SQL TypquoteInto("SELECT * FROM bugs WHERE bug_id = ?", '1234', 'INTEGER');
echo $sql;
// SELECT * FROM bugs WHERE reported_by = 1234
]]>Nutzung von quoteIdentifier()
Werte könnten nicht der einzige Teil der SQL Syntax sein, der Variabel sein soll.
Wenn PHP Variablen genutzt werden um Tabellen, Spalten oder andere Bezeichner in den
SQL Anweisungen zu benennen, könnte es nötig sein das diese Strings ebenfalls
quotiert werden müssen. Standardmäßig haben SQL Bezeichner Syntaxregeln wie PHP und
die meißten anderen Programmiersprachen. Zum Beispiel dürfen Bezeichner keine
Leerzeichen, bestimmte Punktierung, spezielle Zeichen oder Internationale Zeichen
enthalten. Außerdem sind bestimmte Wörter für die SQL Syntax reserviert und dürfen
nicht als Bezeichner verwendet werden.
Dennoch hat SQL ein Feature mit Namen
delimited identifiers (begrenzte Bezeichner), welches eine
größere Auswahl bei der Schreibweise von Bezeichnern erlaubt. Wenn ein SQL
Bezeichner mit dem richtigen Typ von´ Quotierung eingeschlossen ist, können
Schreibweisen für die Bezeichner verwendet werden, die ohne der Quotierung ungültig
wären. Begrenzte Bezeichner können Leerzeichen, Punktierung oder internationale
Zeichen enthalten. Desweiteren dürfen auch von der SQL Syntax reservierte Wörter
verwendet werden, wenn sie von Bezeichner Begrenzungszeichen eingeschlossen sind.
Die quoteIdentifier() Methode funktioniert wie quote(),
aber sie wendet die Bezeichner Begrenzungszeichen entsprechend dem verwendeten
Adapter an. Zum Beispiel nutzt Standard-SQL doppelte Anführungszeichen
(") zum begrenzen von Bezeichnern und die meisten der RDBMS Marken
nutzen ebendfalls dieses Symbol. MySQL hingegen benutzt back-quotes (`)
als Standardzeichen. Die quoteIdentifier() Methode ersetzt außerdem
spezielle Zeichen im String Argument.
Nutzung von quoteIdentifier()quoteIdentifier("order");
$sql = "SELECT * FROM $tableName";
echo $sql
// SELECT * FROM "order"
]]>
SQL begrenzte Bezeichner beachten die Groß- und Kleinschreibung, im Gegensatz zu
nicht quotierten Bezeichnern. Daher muss, bei Verwendung von begrenztern
Bezeichnern, die Schreibung der Bezeichner genau der Schreibung der Bezeichner im
Tabellenschema entsprechen. Einschließlich der Groß- und Kleinschreibung.
In den meisten Fällen wo SQL innerhalb der Zend_Db Klassen
generiert wird, werden standardmäßig alle Bezeichner automatisch begrenzt. Dieses
Verhalten kann mit der Option Zend_Db::AUTO_QUOTE_IDENTIFIERS
geändert werden. Dies muss beim Instanziieren des Adapters wie in
angegeben werden.
Kontrollieren von Datenbank Transaktionen
Datenbanken definieren Transaktionen als logische Einheiten von Arbeit, die als einzelne
Änderung übergeben oder rückgängig gemacht werden kann, selbst wenn sie auf
verschiedenen Tabellen operiert. Alle Anfragen an einen Datenbank werden im Kontext
einer Transaktion ausgeführt, selbst wenn der Datenbanktreiber sie implizit Verwaltet.
Es wird auto-commit Modus genannt, wenn der Datenbanktreiber eine
Transaktion für jede Anweisung erzeugt, und diese direkt nach dem Ausführen übergibt.
Standardmäßig operieren alle Zend_Db Adapterklassen im
auto-commit Modus.
Alternativ kann der Begin und das Ergebnis einer Transaktion selbst spezifiziert werden,
und damit kann kontrolliert werden wieviele SQL Anfragen in einer Gruppe enthalten sind,
die entweder übergeben oder rückgängig gemacht wird, als eine einzelne Operation. Um
eine Transaktion zu initiieren wird die beginTransaction() Methode
verwendet. Anschließend folgende SQL Anweisungen werden im Kontext der selben
Transaktion ausgeführt bis sie explizit aufgelöst wird.
Um eine Transaktion aufzulösen wird entweder die commit() oder die
rollBack() Methode verwendet. Die commit() Methode markiert
die Änderungen die während der Transaktionen durchgeführt wurden als übergeben, was
bedeutet das die Effekte dieser Änderungen in anderen Transaktionen angezeigt werden.
Die rollBack() Methode tut das Gegenteil: sie verwirft die Änderungen die
während der Transaktionen durchgeführt wurden. Die Änderungen werden gewissermaßen
ungeschehen gemacht, der Status der Daten ändert sich zurück auf jenen wie sie vor
Beginn der Transaktion waren. Allerdings hat das rückgängig machen keinen Einfluss auf
Änderungen die von anderen, gleichzeitig laufenden Transaktionen verursacht wurden.
Nach dem Auflösen der Transaktion befindet sich der
Zend_Db_Adapter wieder im auto-commit Modus, bis
beginTransaction() wieder aufgerufen wird.
Verwalten einer Transaktion um Konsistenz sicher zu stellenbeginTransaction();
try {
// Versuchen einen oder mehrere Abfragen auszuführen
$db->query(...);
$db->query(...);
$db->query(...);
// Wenn alle erfolgreich waren, übertrage die Transaktion
// und alle Änderungen werden auf einmal übermittelt
$db->commit();
} catch (Exception $e) {
// Wenn irgendeine der Abfragen fehlgeschlagen ist, wirf eine Ausnahme, wir
// wollen die komplette Transaktion zurücknehmen, alle durch die
// Transaktion gemachten Änderungen wieder entfernen, auch die erfolgreichen
// So werden alle Änderungen auf einmal übermittelt oder keine
$db->rollBack();
echo $e->getMessage();
}
]]>Auflistung und Beschreibung von Tabellen
Die listTables() Methode gibt ein Array von Strings zurück, mit den Namen
aller Tabellen in der aktuellen Datenbank.
Die describeTable() Methode gibt ein assoziatives Array von MetaDaten über
die Tabelle zurück. Das erste Argument dieser Methode ist ein String der den Namen der
Tabelle enthält. Das zweite Argument ist optional und benennt das Schema in dem die
Tabelle besteht.
Die Schlüssel des assoziativen Arrays sind die Spaltennamen der Tabelle. Der zugehörige
Wert jeder Spalte ist ebenfalls ein assoziatives Array mit den folgenden Schlüsseln und
Werten:
Metadata Felder die von describeTable() zurückgegeben werdenSchlüsselTypBeschreibungSCHEMA_NAME(string)Name des Datenbankschemas in welchem diese Tabelle existiert.TABLE_NAME(string)Name der Tabelle zu welcher diese Spalte gehört.COLUMN_NAME(string)Name der Spalte.COLUMN_POSITION(integer)Ordinale Position der Spalte in der Tabelle.DATA_TYPE(string)RDBMS Name des Datentyps der Spalte.DEFAULT(string)Standardwert der Spalte, wenn angegeben.NULLABLE(boolean)TRUE wenn die Spalte SQL NULL akzeptiert,
FALSE wenn die Spalte eine NOT NULL Bedingung hat.
LENGTH(integer)Länge oder Größe der Spalte wie vom RDBMS angegeben.SCALE(integer)Scalar vom Typ SQL NUMERIC oder DECIMAL.PRECISION(integer)Präzision des Typs SQL NUMERIC oder DECIMAL.UNSIGNED(boolean)TRUE wenn ein Integer-basierender Typ als UNSIGNED
angegeben wird.
PRIMARY(boolean)TRUE wenn die Spalte Teil des Primärschlüsssels der Tabelle
ist.
PRIMARY_POSITION(integer)
Ordinale Position (1-basierend) der Spalte des Primärschlüssels.
IDENTITY(boolean)TRUE wenn die Spalte einen auto-increment Wert nutzt.
Wie das IDENTITY Metadata Feld zu speziellen RDBMS zuzuordnen ist
Das IDENTITY Metadata Feld wurd gewählt als ein 'idiomatischer' Ausdruck um eine
Relation von Ersatzschlüsseln zu repräsentieren. Dieses Feld ist üblicherweise durch
die folgenden Werte bekannt:
IDENTITY - DB2, MSSQL
AUTO_INCREMENT - MySQL
SERIAL - PostgreSQL
SEQUENCE - Oracle
Wenn keine Tabelle mit dem Tabellennamen und dem optional angegebenen Schemanamen
existiert, gibt describeTable() ein leeres Array zurück.
Schließen einer Verbindung
Normalerweise ist es nicht nötig eine Datenbankverbindung zu schließen. PHP räumt
automatisch alle Ressourcen am Ende einer Anfrage auf und die Datenbankerweiterungen
sind so designed das sie Verbindungen beenden wenn Referenzen zu ihren Objekten
aufgeräumt werden.
Trotzdem könnte es sinnvoll sein, wenn ein lang andauerndes PHP Script verwendet wird,
das viele Datenbankverbindungen hat, diese zu schließen um zu vermeiden das die
Kapazität des RDBMS Servers überschritten wird. Die closeConnection()
Methode der Adapterklasse kann verwendet werden um die zugrundeliegende
Datenbankverbindung explizit zu schließen.
Seit Release 1.7.2, kann man prüfen ob man mit der isConnected() prüfen ob
man aktuell mit dem RDBMS Server verbunden ist. Das bedeutet das eine Verbindungs
Ressource initialisiert und nicht geschlossen wurde. Diese Funktion ist aktuell nicht in
der Lage zu prüfen ob zum Beispiel die Server Seite die Verbindung geschlossen hat. Das
wird intern verwendet um die Verbindung zu schließen. Das erlaubt es die Verbindung ohne
Fehler mehrere Male zu schließen. Das war bereits vor 1.7.2 der Fall für PDO Adapter,
aber nicht für die anderen.
Schließen einer DatenbankverbindungcloseConnection();
]]>Unterstützt Zend_Db persistente Verbindungen?
Die Nutzung von persistenten Verbindungen wird weder von
Zend_Db unterstützt, noch gewünscht.
Die Benutzung von persistenten Verbindungen kann überschüssige und untätige
Verbindungen auf dem RDBMS Server verursachen, welche mehr Probleme bringen als
Performancegewin, welcher möglicherweise angestrebt wird, durch das reduzieren des
Overheads beim Starten von Verbindungen.
Datenbankverbindungen haben einen Status. Natürlich existieren einige Objekte auf
dem Server im Gültigkeitsbereich einer Session. Beispiele dafür sind locks, user
variablen, temporary tables und Informationen über die zuletzt ausgeführte Anfrage,
sowie betroffene Zeilen und zuletzt generierte ID Werte. Wenn persistente
Verbindungen genutzt werden könnte die Anwendung Zugriff auf ungültige oder
privilegierte Daten erlangen, die in einem vorigen PHP Request erzeugt wurden.
Ausführen anderer Datenbank Anweisungen
Es könnte Fälle geben in denen direkter Zugriff auf das Verbindungsobjekt benötigt wird,
wie es von der PHP Erweiterung bereitgestellt wird. Einige der Erweiterungen könnten
Features anbieten, welche nicht von Methoden der
Zend_Db_Adapter_Abstract Klasse auftauchen..
Zum Beispiel werden alle SQL Anweisungen von Zend_Db vorbereitet
und dann ausgeführt. Trotzdem gibt es einige Features welche nicht kompatibel mit
vorbereiteten Anweisungen sind. DDL Anweisungen wie CREATE und ALTER können in MySQL
nicht vorbereitet werden. Auch können SQL Anweisungen keinen Nutzen aus dem
MySQL Query
Cache ziehen, bei einer geringeren MySQL Version als 5.1.17.
Die meisten PHP Datenbankerweiterungen bieten eine Methode um SQL Anweisung auszuführen
ohne diese vorzubereiten. Zum Beispiel bietet PDO die Methode exec(). Das
Verbindungsobjekt der PHP Erweiterung kann kann mit der Methode
getConnection() direkt verwendet werden.
Ausführen eines nicht-prepared Statements mit einem PDO AdaptergetConnection()->exec('DROP TABLE bugs');
]]>
So ähnlich können auch andere Methoden oder Eigenschaften der speziellen PHP
Datenbankerweiterung genutzt werden. Zu beachten dabei ist jedoch, dass dadurch
möglicherweise die Anwendung auf das angegebene Interface, bereitgestellt von einer
Erweiterung für ein bestimmtes RDBMS, beschränkt wird.
In zukünftigen Versionen von Zend_Db werden Möglichkeiten gegeben
sein, um Methoden Startpunkte hinzuzufügen, für Funktionalitäten die den unterstützten
PHP Datenbankerweiterungen gemein sind. Dies wird die Rückwärtskompatibilität nicht
beeinträchtigen.
Erhalten der Server Version
Seit Release 1.7.2 kann man die Version des Servers in einem PHP artigen Stil erhalten
damit man es mit version_compare() verwenden kann. Wenn die Information
nicht vorhanden ist erhält man NULL zurück.
Prüfen der Server Version bevor eine Abfrage gestartet wirdgetServerVersion();
if (!is_null($version)) {
if (version_compare($version, '5.0.0', '>=')) {
// mach was
} else {
// mach was anderes
}
} else {
// Server Version ist unmöglich zu lesen
}
]]>Anmerkungen zu bestimmten Adaptern
Dieser Abschnitt beschreibt Unterschiede zwischen den verschieden Adapterklassen auf die
man achtgeben sollte.
IBM DB2
Dieser Adapter wird in der factory() Methode mit dem Namen
'Db2' angegeben.
Dieser Adapter nutzt die PHP Erweiterung ibm_db2.
IBM DB2 unterstützt sowohl Sequenzen als auch auto-increment Schlüssel.
Daher sind die Argumente für lastInsertId() optional. Werden
keine Argumente angegeben, gibt der Adapter den letzten Wert der für den
auto-increment Key generiert wurde zurück. Werden Argumente angegeben, gibt
der Adapter den letzten Wert der für die Sequenz mit dem Namen, entsprechend
der Konvention, 'table_column_seq'
generiert wurde zurück.
MySQLi
Dieser Adapter wird in der factory() Methode mit dem Namen
'Mysqli' angegeben.
Dieser Adapter nutzt die PHP Erweiterung mysqli.
MySQL unterstützt keine Sequenzen, daher ignoriert
lastInsertId() Argumente und gibt immer den letzten Wert der
für den auto-increment Schlüssel generiert wurde zurück. Die
lastSequenceId() Methode gibt NULL zurück.
Oracle
Dieser Adapter wird in der factory() Methode mit dem Namen
'Oracle' angegeben.
Dieser Adapter nutzt die PHP Erweiterung oci8.
Oracle unterstützt keine auto-increment Schlüssel, daher sollte der Name
einer Sequenz an lastInsertId() oder
lastSequenceId() übergeben werden.
Die Oracle Erweiterung unterstützt keine positionierten Parameter. Es müssen
benannte Parameter verwendet werden.
Aktuell wird die Zend_Db::CASE_FOLDING Option vom
Oracle Adapter nicht unterstützt. Um diese Option mit Oracle zu nutzen muss
der PDO OCI Adapter verwendet werden.
Standardmäßig werden LOB Felder als OCI-Log Objekte zurückgegeben. Man kann
Sie für alle Anfragen als String empfangen indem die Treiberoption
'lob_as_string' verwendet wird, oder für spezielle Anfragen
durch Verwendung von setLobAsString(boolean) auf dem Adapter
oder dem Statement.
PDO Microsoft SQL Server
Dieser Adapter wird in der factory() Methode mit dem Namen
'Pdo_Mssql' angegeben.
Dieser Adapter nutzt die PHP Erweiterungen pdo und pdo_mssql.
Microsoft SQL Server unterstützt keine Sequenzen, daher ignoriert
lastInsertId() Argumente und gibt immer den letzten Wert der
für den auto-increment Schlüssel generiert wurde zurück. Die
lastSequenceId() Methode gibt NULL zurück.
Wenn man mit Unicode Strings in einer anderen Codierung als UCS-2 (wie
UTF-8) arbeitet, kann es sein das man eine Konvertierung im eigenen
Anwendungscode durchführen, oder die Daten in einer Binären Spalte speichern
muß. Referieren Sie bitte auf
Microsoft's Knowledge
Base für weitere Informationen.
Zend_Db_Adapter_Pdo_Mssql setzt
QUOTED_IDENTIFIER ON direkt nach dem Verbinden zu einer SQL
Server Datenbank. Dadurch verwendet der Treiber das Standard SQL Bezeichner
Begrenzungssymbol (") an Stelle der proprietären Eckige-Klammer
Syntax die der SQL Server standradmäßig nutzt.
Es kann pdoType als ein Schlüssel im Optionsarray gesetzt
werden. Der Wert kann "mssql" (der Standard), "dblib", "freetds", oder
"sybase" sein. Diese Option beeinflusst den DNS Prefix, welchen der Adapter
beim Konstruieren des DNS Strings benutzt. Sowohl "freetds" als auch
"sybase" implementieren einen Prefix von "sybase:", welcher für den
FreeTDS Satz von Libraries
verwendet wird. Siehe auch
http://www.php.net/manual/de/ref.pdo-dblib.connection.php
für weitere Informationen über die DNS Prefixe die von diesem Treiber
verwendet werden.
PDO für IBM DB2 und Informix Dynamic Server (IDS)
Dieser Adapter wird in der factory() Methode mit dem Namen
'Pdo_Ibm' spezifiziert.
Dieser Adapter nutzt die PHP Erweiterungen pdo und pdo_ibm.
Es muß mindestens die PDO_IBM Erweiterung mit der Version 1.2.2 verwendet
werden. Wenn eine ältere Version verwendet wird, muß die PDO_IBM Erweiterung
über PECL hochgerüstet werden.
PDO MySQL
Dieser Adapter wird in der factory() Methode mit dem Namen
'Pdo_Mysql' angegeben.
Dieser Adapter nutzt die PHP Erweiterungen pdo und pdo_mysql.
MySQL unterstützt keine Sequenzen, daher ignoriert
lastInsertId() Argumente und gibt immer den letzten Wert der
für den auto-increment Schlüssel generiert wurde zurück. Die
lastSequenceId() Methode gibt NULL zurück.
PDO Oracle
Dieser Adapter wird in der factory() Methode mit dem Namen
'Pdo_Oci' angegeben.
Dieser Adapter nutzt die PHP Erweiterungen pdo und pdo_oci.
Oracle unterstützt keine auto-increment Schlüssel, daher sollte der Name
einer Sequenz an lastInsertId() oder
lastSequenceId() übergeben werden.
PDO PostgreSQL
Dieser Adapter wird in der factory() Methode mit dem Namen
'Pdo_Pgsql' angegeben.
Dieser Adapter nutzt die PHP Erweiterungen pdo und pdo_pgsql.
PostgreSQL unterstützt sowohl Sequenzen als auch auto-increment Schlüssel.
Daher sind die Argumente für lastInsertId() optional. Werden
keine Argumente angegeben, gibt der Adapter den letzten Wert der für den
auto-increment Key generiert wurde zurück. Werden Argumente angegeben, gibt
der Adapter den letzten Wert der für die Sequenz mit dem Namen, entsprechend
der Konvention, 'table_column_seq'
generiert wurde zurück.
PDO SQLite
Dieser Adapter wird in der factory() Methode mit dem Namen
'Pdo_Sqlite' angegeben.
Dieser Adapter nutzt die PHP Erweiterungen pdo und pdo_sqlite.
SQLite unterstützt keine Sequenzen, daher ignoriert
lastInsertId() Argumente und gibt immer den letzten Wert der
für den auto-increment Schlüssel generiert wurde zurück. Die
lastSequenceId() Methode gibt NULL zurück.
Um mit einer SQLite2 Datenbank zu Verbinden muss
'sqlite2'=>true in dem Array von Parametern beim Erzeugen einer
Instanz des Pdo_Sqlite Adapters angegeben werden.
Um mit einer in-memory SQLite Datenbank zu verbinden muss
'dbname'=>':memory:' in dem Array von Parametern beim
Erzeugen einer Instanz des Pdo_Sqlite Adapters angegeben werden.
Ältere Versionen des SQLite Treibers in PHP scheinen die PRAGMA Kommandos
nicht zu unterstützen, die benötigt werden um sicherzustellen, dass kurze
Spaltennamen in Ergebnissätzen verwendet werden. Wenn in den Ergebnissätzen
Schlüssel der Art "tabellenname.spaltenname" bei Nutzung von JOIN Abfragen
auftreten, sollte die aktuellste PHP Version installiert werden.
Firebird/Interbase
Dieser Adapter verwendet die PHP Erweiterung php_interbase.
Firebird/interbase unterstützt keine auto-increment Schlüssel, deswegen
sollte der Name einer Sequenz bei lastInsertId() oder
lastSequenceId() spezifiziert werden.
Aktuell wird die Zend_Db::CASE_FOLDING Option vom
Firebird/interbase Adapter nicht unterstützt. Nicht gequotete Identifizierer
werden automatisch in Großschreibweise zurückgegeben.
Der Name des Adapters ist ZendX_Db_Adapter_Firebird.
Beachte das der Parameter adapterNamespace mit dem Wert ZendX_Db_Adapter
zu verwenden ist.
Wir empfehlen die gds32.dll (oder Ihr Linux Äquivalent) welche mit PHP
ausgeliefert wird, auf die gleiche Version wie am Server hochzurüsten.
Für Firebird ist das Äquivalent zu gds32.dll die fbclient.dll.
Standardmäßig werden alle Identifikatoren (Tabellennamen, Felder) in
Großschreibweise zurückgegeben.