Zusätzliche Features für Übersetzungen
Es gibt verschiedene zusätzliche Features, welche von Zend_Translate
unterstützt werden. Lesen Sie weiter für zusätzliche Informationen.
Optionen für Adapter
Optionen können bei allen Adaptern verwendet werden. Natürlich sind die Optionen für
alle Adapter verschieden. Die Optionen können bei der Erstellung des Objekts gesetzt
werden. Zur Zeit gibt es nur eine Option, die für alle Adaptoren verfügbar ist:
'clear' setzt, ob die neuen Übersetzungsdaten zu den bestehenden
hinzugefügt werden sollen oder ob sie diese überschreiben. Das Standardverhalten ist
das Hinzufügen von neuen Übersetzungsdaten zu den Bestehenden. Aber das wird immer nur
für die aktuelle Sprache gemacht. Andere Sprachen bleiben davon unberührt.
Man kann Optionen temporär setzen, indem man Sie an die Funktion
addTranslation() übergibt. Ausserdem kann die Methode
setOptions() benutzt werden, um Optionen permanent zu setzen.
Benutzen von Übersetzungsoptionen
'csv',
'content' => '/path/to/mytranslation.csv',
'locale' => 'de',
'delimiter' => ':'
)
);
...
// Lösche die definierte Sprache und verwende die neuen Übersetzungsdaten
$translate->addTranslation(
array(
'content' => '/path/to/new.csv',
'locale' => 'fr',
'clear' => true
)
);
]]>
Hier können alle vorhandenen Optionen für die verschiedenen Adapter mit einer
Beschreibung ihrer Verwendung gefunden werden:
Optionen für Übersetzungs-Adapter
Option
Adapter
Beschreibung
Standardwert
adapter
nur Zend_Translate
Definiert den Adapter der für die Übersetzung verwendet wird. Diese
Option kann nur angegeben werden wenn eine neue Instanz von
Zend_Translate erstellt wird. Wenn Sie im
Nachhinein gesetzt wird, dann wird Sie ignoriert
Muss gesetzt werden da es keinen Standardwert gibt
clear
Alle
Wenn TRUE gesetzt wird, werden bereits gelesene
Übersetzungen entfernt. Das kann statt dem Erstellen einer neuen Instanz
verwendet werden, wenn neue Übersetzungsdaten gelesen werden.
FALSE
content
Alle
Setzt den Inhalt für den Übersetzungs-Adapter. Das könnte ein Array,
ein Dateiname oder ein Verzeichnis sein. Welche Art an Inhalt
unterstützt wird hängt vom verwendeten Adapter ab.
Der Standardwert hängt vom verwendeten Adapter ab
disableNotices
Alle
Wenn es auf TRUE gesetzt wird, werden alle Notizen
betreffend nicht vorhandenen Übersetzungen ausgeschaltet. Man sollte
diese Option in einer Produktivumgebung auf TRUE
setzen.
FALSE
ignore
Alle
Alle Verzeichnisse und Dateien, die mit diesem Präfix beginnen, werden
bei der Suche nach Dateien ignoriert. Der Standardwert ist
'.' was zu dem Verhalten führt das
alle versteckten Dateien ignoriert werden. Wenn dieser Wert auf
'tmp' gesetzt wird, werden Verzeichnisse und
Dateien wie z.B. 'tmpImages' und 'tmpFiles',
sowie alle darunter liegenden Verzeichnisse ignoriert. Diese Option
akzeptiert auch ein Array welches verwendet werden kann wenn man mehr
als einen Präfix ignorieren will.
.
log
Alle
Eine Instanz von Zend_Log, wohin nicht
übersetzbare Meldungen und Notizen geschrieben werden
NULL
logMessage
Alle
Die Nachricht, die in das Log geschrieben werden soll
Untranslated message within '%locale%': %message%
logUntranslated
Alle
Wenn diese Option auf TRUE gesetzt wird, werden
alle Nachrichten-Ids, die nicht übersetzt werden können, in das
angehängte Log geschrieben.
FALSE
reload
Alle
Wenn diese Option auf TRUE gesetzt wird, werden die
Dateien in den Cache nachgeladen. Diese Option kann verwendet werden, um
den Cache wieder herzustellen oder Übersetzungen zu bereits gecachten
Daten hinzuzufügen, nachdem der Cache bereits erstellt wurde.
FALSE
scan
Alle
Wenn NULL gesetzt wird, wird die Verzechnisstruktur
nicht gescannt. Wenn
Zend_Translate::LOCALE_DIRECTORY gesetzt wird,
wird das Gebietsschema im Verzeichnis gesucht. Wenn
Zend_Translate::LOCALE_FILENAME gesetzt wird,
wird das Gebietsschema im Dateinamen gesucht. Siehe
für Details
NULL
delimiter
Csv
Definiert, welches Zeichen als Trenner für Quelle und Übersetzung
verwendet wird
;
enclosure
Csv
Definiert die maximale Länge einer CSV Zeile. Auf 0 gesetzt wird sie
automatisch erkannt
"
length
Csv
Definiert das zu verwendende Einschließungszeichen. Standard ist das
doppelte Hochkomma
0
useId
Xliff und Tmx
Wenn diese Option auf FALSE gesetzt wird, dann wird
die originale Zeichenfolge als Message-Id verwendet. Der Standardwert dieser
Option ist TRUE, was bedeutet, dass die Id des
trans-unit Elements als Message-Id verwendet wird.
TRUE
Wenn man selbstdefinierte Optionen haben will, können diese auch in allen Adaptern
verwendet werden. Die Methode setOptions() kann verwendet
werden, um die eigene Option zu definieren. setOptions()
benötigt ein Array mit den Optionen, die gesetzt werden sollen. Wenn eine angegebene
Option bereits existiert, wird diese überschrieben. Es können beliebig viele Optionen
definiert werden, da diese nicht vom Adapter geprüft werden. Man muß nur sicherstellen,
dass keine existierende Option überschrieben wird, die von einem Adapter verwendet wird.
Um die Option zurückzugeben, kann die Methode getOptions()
verwendet werden. Wenn getOptions() ohne einen Parameter
aufgerufen wird, gibt sie alle Optionen zurück. Wenn der optionale Parameter angegeben
ist, wird nur die dadurch bestimmte Option zurückgegeben.
Mit Sprachen arbeiten
Wenn mit verschiedenen Sprachen gearbeitet wird, gibt es ein paar Methoden die nützlich
sind.
Die Methode getLocale() kann verwendet werden, um die aktuell
gesetzte Sprache zu erhalten. Sie kann entweder eine Instanz von
Zend_Locale oder den Bezeichner des Gebietsschemas enthalten.
Die Methode setLocale() setzt eine neue Standardsprache für
Übersetzungen. Das verhindert, dass der optionale Sprachparameter der
Methode translate() mehr als einmal gesetzt werden muß. Wenn
die angegebene Sprache nicht existiert oder keine übersetzten Daten für diese Sprache
vorhanden sind, versucht setLocale() auf die Sprache ohne
Region downzugraden, wenn diese angegeben wurde. Die Sprache en_US würde zum
Beispiel zu en downgegradet werden. Wenn sogar nach dem Downgraden die
Sprache nicht gefunden werden konnte, wird eine Ausnahme geworfen.
Die Methode isAvailable() prüft, ob eine angegebene Sprache
bereits vorhanden ist. Es wird TRUE zurückgegeben, wenn Daten für
die angegebene Sprache existieren.
Und letztendlich kann die Methode getList() verwendet werden, um
alle aktuell gesetzten Sprachen für einen Adapter als Array zu erhalten.
Handhabung von Sprachen mit Adaptern
getLocale();
// der optionale Parameter kann wärend der Übersetzung verwendet werden
echo $translate->_("my_text", "fr");
// oder setze eine neue Standardsprache
$translate->setLocale("fr");
echo $translate->_("my_text");
// zur Basissprache referieren
// fr_CH wird zu fr downgegradet
$translate->setLocale("fr_CH");
echo $translate->_("my_text");
// Prüft ob die Sprache existiert
if ($translate->isAvailable("fr")) {
// Sprache existiert
}
]]>
Automatische Handhabung von Sprachen
Es gilt zu beachten, dass solange man neue Sprachquellen mit der
addTranslation() Methode hinzufügt,
Zend_Translate automatisch die am besten passende Sprache für
die eigene Umgebung auswählt, wenn man eine der automatischen Gebietsschemata
verwendet, die 'auto' oder 'browser' sein können. Man muß
normalerweise also setLocale() nicht aufrufen. Das sollte
nur in Verbindung mit der automatischen Erkennung von Quellen verwendet werden.
Der Algorithmus sucht nach dem am besten passenden Gebietsschema abhängig vom
Browser des Benutzers und der eigenen Umgebung. Siehe das folgende Beispiel für
Details:
Automatische Erkennen der Sprache
'gettext',
'content' => 'my_it.mo',
'locale' => 'auto',
'scan' => Zend_Translate::LOCALE_FILENAME
)
);
// Beispiel 2:
// Die am besten passende Sprache ist 'fr'
$translate = new Zend_Translate(
array(
'adapter' => 'gettext',
'content' => 'my_fr.mo',
'locale' => 'auto',
'scan' => Zend_Translate::LOCALE_FILENAME
)
);
// Beispiel 3:
// Die am besten passende Sprache ist 'de' ('de_AT' wird degradiert)
$translate = new Zend_Translate(
array(
'adapter' => 'gettext',
'content' => 'my_de.mo',
'locale' => 'auto',
'scan' => Zend_Translate::LOCALE_FILENAME
)
);
// Beispiel 4:
// Gibt 'it' als Übersetzungsquelle zurück und überschreibt
// die automatischen Eigenschaften
$translate = new Zend_Translate(
array(
'adapter' => 'gettext',
'content' => 'my_it.mo',
'locale' => 'auto',
'scan' => Zend_Translate::LOCALE_FILENAME
)
);
$translate->addTranslation(array('content' => 'my_ru.mo', 'locale' => 'ru'));
$translate->setLocale('it_IT');
]]>
Nachdem eine Sprache von Hand mit der Methode setLocale()
gesetzt wurde, wird die automatische Erkennung ausgeschaltet und übergangen.
Wenn man sie wieder verwenden will, kann die Sprache
auto mit setLocale() gesetzt
werden, was die automatische Erkennung für Zend_Translate
wieder reaktiviert.
Seit dem Zend Framework 1.7.0 unterstützt Zend_Translate auch
die Verwendung eines anwendungsweiten Gebietsschemas. Man kann einfach eine
Zend_Locale Instanz in der Registry setzen wie unten gezeigt.
Mit dieser Schreibweise kann man das manuelle Setzen eines Gebietsschemas mit jeder
Instanz komplett vergessen, wenn man das gleiche Gebietsschema mehrere Male
verwenden will.
'gettext', 'content' => 'my_de.mo'));
if (!$translate->isAvailable($locale->getLanguage())) {
// Nicht vorhandene Sprache werden auf eine andere Sprache geroutet
$translate->setLocale($defaultlanguage);
}
$translate->getLocale();
]]>
Automatische Erkennung von Quellen
Zend_Translate kann Übersetzungsquellen automatisch erkennen. Es
muß also nicht jede Quelldatei manuell deklariert werden. Man kann diesen Job
Zend_Translate überlassen, welches die komplette
Verzeichnisstruktur nach Quelldateien durchsucht.
Automatische Erkennung der Quellen ist seit Zend Framework Version 1.5 vorhanden.
Die Verwendung ist fast die gleiche wie beim Initiieren einer einzelnen
Übersetzungsquelle mit einem Unterschied. Es darf statt einer Datei nur
ein Verzeichnis angegeben werden, welches gescannt werden soll.
Scannen nach Quellen in einer Verzeichnisstruktur
'tmx', 'content' => '/language')
);
]]>
Zend_Translate muß also nicht nur das angegebene Verzeichnis
nach Dateien für Übersetzungen durchsuchen, sondern auch alle Unterverzeichnisse. Das
macht die Verwendung sehr einfach. Aber Zend_Translate wird alle
Dateien ignorieren, welche keine Quellen sind, oder wärend des Einlesens der
Übersetzungsdaten Fehler produzieren. Man sollte also sicherstellen, dass alle
Übersetzungsquellen korrekt sind und gelesen werden können, weil man keinen Fehler erhält,
wenn eine Datei fehlerhaft ist oder nicht gelesen werden kann.
Abhängig davon, wie tief die Verzeichnisstruktur ist und wieviele Dateien innerhalb
dieser Struktur vorhanden sind, kann es eine sehr lange Zeit dauern bis
Zend_Translate fertig ist.
In unserem Beispiel haben wir das TMX Format verwendet, welches die Sprache enthält die
innerhalb der Quelle verwendet wird. Aber viele der anderen Quellformate sind nicht
dazu fähig die Sprache in der Datei selbst zu inkludieren. Aber auch diese Quellen
können mit der automatischen Erkennung verwendet werden, wenn ein paar Dinge
berücksichtigt werden, welche nachfolgend beschrieben werden:
Sprachen durch die Benennung von Verzeichnissen
Ein Weg, die automatische Spracherkennung zu inkludieren, ist es die Verzeichnisse
relativ zur Sprache zu benennen, welche in den Quellen des betreffenden
Verzeichnisses verwendet wird. Das ist der einfachste Weg und wird zum Beispiel in
Standard-Gettext-Implementationen verwendet.
Zend_Translate benötigt die 'scan' Option um zu
wissen, dass es die Namen aller Verzeichnisse nach Sprachen durchsuchen soll. Siehe
das folgende Beispiel für Details:
Verzeichnisse nach Sprachen durchsuchen
'gettext',
'content' => '/language',
'scan' => Zend_Translate::LOCALE_DIRECTORY
)
);
]]>
Das funktioniert nur für Adapter, welche die Sprache nicht in der Quelldatei
enthalten. Die Verwendung dieser Option wird zum Beispiel mit TMX ignoriert.
Sprachdefinitionen im Dateinamen werden bei der Verwendung dieser Option
ignoriert.
Man sollte aufpassen, wenn man verschiedene Unterverzeichnisse in der gleichen
Struktur hat. Angenommen wir haben eine Struktur wie
/language/module/de/en/file.mo. In diesem Fall enthält der Pfad
mehrere Strings die als Gebietsschema erkannt werden würden. Das könnte
entweder de oder en sein. In solch einem Fall ist das
Verhalten nicht definiert und es wird empfohlen die Dateierkennung zu
verwenden.
Sprache durch Dateinamen
Ein anderer Weg um die Sprache automatisch zu erkennen ist die Verwendung von
speziellen Dateienamen. Man kann entweder die komplette Datei oder Teile der
Datei nach der verwendeten Sprache benennen. Um diese Option zu Verwenden muß die
'scan' Option beim Initiieren gesetzt werden. Es gibt verschiedene
Wege die Quelldateien zu benennen, welche im folgenden beschrieben werden:
Suchen nach Sprachen im Dateinamen
'gettext',
'content' => '/language',
'scan' => Zend_Translate::LOCALE_FILENAME
)
);
]]>
Komplette Dateinamen
Die komplette Datei nach der Sprache zu benennen, ist der einfachste Weg, aber
nur praktikabel, wenn man nur eine Datei pro Verzeichnis verwendet.
Dateierweiterung
Ein anderer einfacher Weg ist die Verwendung der Dateierweiterung für die
Spracherkennung. Aber das kann verwirrend sein, weil man keine Idee mehr hat
welche Erweiterung die Datei ursprünglich hatte.
Teile von Dateinamen
Zend_Translate kann die Sprache auch erkennen wenn sie im
Dateinamen enthalten ist. Aber wenn man diesen Weg wählt, muß die Sprache mit
einem Trennzeichen seperiert werden. Es gibt drei unterstützte Trennzeichen,
welche verwendet werden können. Ein Punkt '.', ein Unterstrich '_', oder ein
Bindestrich '-'.
erkennt englisch
/languages/view_de.mo -> erkennt deutsch
/languages/view_it.mo -> erkennt italienisch
]]>
Das erste gefundene String, der von einem Trennzeichen getrennt wird, das als
Gebietsschema interpretiert werden kann, wird verwendet. Siehe das folgende
Beispiel für Details.
erkennt englisch
/languages/view_en_es.mo -> erkennt englisch und überschreibt die erste Datei
/languages/view_it_it.mo -> erkennt italienisch
]]>
Alle drei Trennzeichen werden verwendet, um das Gebietsschema zu erkennen. Wenn
der Dateiname mehrere Trennzeichen enthält, hängt das erste gefundene
Trennzeichen von der Reihenfolge der Trennzeichen ab, die verwendet werden.
Siehe das folgende Beispiel für Details.
erkennt englisch weil '_' vor '-' verwendet wird
/languages/view-en_it.mo -> erkennt italienisch weil '_' vor '-' verwendet wird
/languages/view_en.it.mo -> erkennt italienisch weil '.' vor '_' verwendet wird
]]>
Spezielle Dateien und Verzeichnisse ignorieren
Manchmal ist es nützlich Dateien oder sogar Verzeichnisse davon auszunehmen das Sie
automatisch hinzugefügt werden. Hierfür kann man die Option
ignore verwenden welche 3 mögliche Verwendungen anbietet.
Ein spezielles Verzeichnis oder eine Datei ignorieren
Standardmäßig ist Zend_Translate so gesetzt dass alle
Dateien und Verzeichnisse welche mit '/.' beginnen
ignoriert werden. Dies bedeutet dass SVN Dateien ignoriert
werden.
Man kann eine eigene Syntax setzen indem ein String für die Option
ignore angegeben wird. Der Verzeichnis Separator wird
automatisch angehängt wenn er nicht angegeben wurde.
$adapter,
'content' => $content,
'locale' => $locale,
'ignore' => 'test'
)
);
]]>
Das obige Beispiel ignoriert alle Dateien und Verzeichnisse welche mit
test beginnen. Das bedeutet zum Beispiel
/test/en.mo, /testing/en.mo und
/dir/test_en.mo. Aber es würde trotzdem
/mytest/en.mo oder /dir/atest.mo
hinzufügen.
Verhindern das SVN Dateien gesucht werden
Wenn man diese Option setzt dann wird das Standardmäßige
'/.' gelöscht. Dies bedeutet dass
Zend_Translate dann alle Dateien von den versteckten
SVN Verzeichnissen hinzugefügt werden. Wenn man mit
SVN arbeitet, dann sollte man die Array Syntax verwenden
welche im nächsten Abschnitt beschrieben wird.
Verschiedene Verzeichnisse oder Dateien ignorieren
Man kann auch verschiedene Dateien und Verzeichnisse ignorieren. Statt eines
Strings muss man einfach ein Array mit den gewünschten Namen angeben welche
ignoriert werden sollen.
$adapter,
'content' => $content,
'locale' => $locale,
'ignore' => array('.', 'test', 'old')
)
);
]]>
Im obigen Fall werden alle 3 Syntax ignoriert. Aber trotzdem müssen Sie mit der
Syntax beginnen um erkannt und ignoriert zu werden.
Spezifische Namen ignorieren
Um Dateien und Verzeichnisse zu ignorieren welche nicht mit einer definierten
Syntax beginnen, aber eine spezielle Syntax irgendwo in Ihrem Namen haben, kann
man einen regulären Ausdruck verwenden.
Um einen regulären Ausdruck zu verwenden muss der Array-Schlüssel der Option
ignore mit regex beginnen.
array('regex' => '/test/u', 'regex_2' => '/deleted$/u'));
$translate = new Zend_Translate(
array(
'adapter' => $adapter,
'content' => $content,
'locale' => $locale,
'ignore' => array('regex' => '/test/u', 'regex_2' => '/deleted$/u')
)
);
]]>
Im obigen Fall haben wir 2 reguläre Ausdrücke definiert. Die Dateien und
Verzeichnisse werden immer mit allen angegebenen regulären Ausdrücken gesucht.
In unserem Fall bedeutet dies dass jede Datei welche irgendwo in Ihrem Namen
test enthält ignoriert wird. Zusätzlich werden alle Dateien
und Verzeichnisse welche mit deleted enden nicht als
Übersetzung hinzugefügt.
Mehrere Übersetzungs-Quellen kombinieren
Wenn man mit mehreren Übersetzungen arbeitet kann es zu Situationen kommen in denen man
unterschiedliche Quell-Typen verwenden will. Zum Beispiel die Ressource Dateien welche
vom Framework angeboten werden und eigene Übersetzungen welche durch Verwendung des
Gettext Adapters vorhanden sind.
Durch Kombination mehrerer Übersetzungs-Adapter kann man diese in einer Instanz
verwenden. Siehe das folgende Beispiel:
'gettext',
'content' => '\path\to\translation.mo',
'locale' => 'en'
)
);
$translate_second = new Zend_Translate(
array(
'adapter' => 'array',
'content' => '\resources\languages\en\Zend_Validate.php',
'locale' => 'en'
)
);
$translate->addTranslation(array('content' => $translate_second));
]]>
Jetzt enthält die erste Instanz alle Übersetzungen der zweiten Instanz und man kann Sie
in der Anwendung sogar dann verwenden wenn unterschiedliche Quell-Typen verwendet
werden.
Speicher sparen
Wie man sehen kann wird die zweite Instanz nicht länger verwendet sobald man Sie der
ersten Instanz hinzugefügt hat. Um etwas Speicher zu sparen kan man Sie entfernen
(unset).
Wenn man Verzeichnisse scannt kann es sein dass man nur eine definierte Sprache
verwenden will. Die vordefinierten Ressourcen zum Beispiel sind in mehr als 10 Sprachen
vorhanden. Aber die eigene Sprache ist nicht in allen dieser Sprachen erhältlich.
Deshalb kann man auch nur eine Sprache vom zweiten Adapter hinzufügen.
addTranslation(
array(
'content' => $translate_second,
'locale' => 'en'
)
);
]]>
Das erlaubt es trotzdem durch die Verzeichnisse zu scannen und nur jene Sprachen hinzu
zu fügen welche für die eigene Anwendung relevant sind.
Prüfen von Übersetzungen
Normalerweise wird Text ohne Berechnungen übersetzt. Aber manchmal ist es notwendig
zu wissen, ob ein Text in der Quelle übersetzt ist oder nicht und hierfür kann die
Methode isTranslated() verwendet werden.
isTranslated($messageId, $original = false, $locale = null)
nimmt den Text bzw. die Id von der man wissen will, ob sie übersetzbar ist, als ersten
Parameter und als optionalen dritten Parameter das Gebietsschema, für das man die
Prüfung durchführen will. Der optionale zweite Parameter definiert, ob die Übersetzung
auf die definierte Sprache festgelegt ist oder ob eine kleinere Menge von Übersetzungen verwendet
werden kann. Wenn ein Text, welcher für 'en' zurückgegeben werden kann, aber nicht für
'en_US', dann wird die Übersetzung normalerweise zurückgegeben, aber wenn
$original auf TRUE gesetzt ist, gibt die
isTranslated() Methode in solche Fällen
FALSE zurück.
Prüfen ob ein Text übersetzbar ist
'Nachricht 1',
'message2' => 'Nachricht 2',
'message3' => 'Nachricht 3');
$translate = new Zend_Translate(
array(
'adapter' => 'array',
'content' => $english,
'locale' => 'de_AT'
)
);
if ($translate->isTranslated('message1')) {
print "'message1' kann übersetzt werden";
}
if (!($translate->isTranslated('message1', true, 'de'))) {
print "'message1' kann nicht in 'de' übersetzt werden da es "
. "nur in 'de_AT' vorhanden ist";
}
if ($translate->isTranslated('message1', false, 'de')) {
print "'message1' kann in 'de_AT' übersetzt werden "
. "da es zu 'de' zurückfällt";
}
]]>
Wie können nicht gefundene Übersetzungen geloggt werden
Wenn man eine größere Site hat oder man die Übersetzungsdateien manuell erstellt, hat
man oft das Problem, dass einige Meldungen nicht übersetzt werden. Aber es gibt eine
einfache Lösung, wenn man Zend_Translate verwendet.
Man muß den folgenden zwei oder drei einfachen Schritten folgen. Zuerst muß man eine
Instanz von Zend_Log erstellen. Anschliessend muß man diese Instanz an
Zend_Translate übergeben. Siehe das folgende Beispiel:
Übersetzungen loggen
'gettext',
'content' => $path,
'locale' => 'de'
)
);
// Eine Log Instanz erstellen
$writer = new Zend_Log_Writer_Stream('/path/to/file.log');
$log = new Zend_Log($writer);
// Diese der Übersetzungs-Instanz hinzufügen
$translate->setOptions(array(
'log' => $log,
'logUntranslated' => true));
$translate->translate('unbekannter String');
]]>
Jetzt steht im Log eine neue Notiz:
Untranslated message within 'de': unbekannter String.
Man sollte beachten, dass jede Übersetzung, die nicht gefunden wird, mitgeloggt wird.
Das bedeutet alle Übersetzungen, wenn ein Benutzer eine nicht unterstützte Sprache
anfragt. Aber auch jede Anfrage für eine Nachricht, die nicht übersetzt werden kann,
wird mitgeloggt. Es ist zu beachten, dass 100 Personen, welche die gleiche Übersetzung
anfragen, auch zu 100 geloggten Notizen führen.
Dieses Feature kann nicht nur verwendet werden um Nachrichten zu Loggen sondern auch um
diese nicht übersetzen Nachrichten in eine leere Übersetzungsdatei zu schreiben. Um das
zu ermöglichen, muß man seinen eigenen Log Writer erstellen, der das Format schreibt, das
man haben will und das führende "Untranslated message" herausschneidet.
Wenn man seine eigene Logmeldung haben will, kann man auch die Option
'logMessage' setzen. Das '%message%' Token ist für die
Platzierung der messageId in der eigenen Logmeldung zu verwenden und das
'%locale%' Token für das angefragte Gebietsschema. Siehe das folgende
Beispiel für ein Beispiel einer selbst definierten Logmeldung:
Selbstdefinierte Logmeldungen
'gettext',
'content' => $path,
'locale' => 'de'
)
);
// Eine Loginstanz erstellen
$writer = new Zend_Log_Writer_Stream('/path/to/file.log');
$log = new Zend_Log($writer);
// Diese der Übersetzungsinstanz hinzufügen
$translate->setOptions(
array(
'log' => $log,
'logMessage' => "'%message%' fehlt im Gebietsschema '%locale%'",
'logUntranslated' => true
)
);
$translate->translate('unknown string');
]]>
Zugang zu Quelldaten
Manchmal ist es nützlich, Zugang zu den übersetzten Quelldaten zu erhalten. Hierfür
werden die folgenden zwei Methoden angeboten.
Die getMessageIds($locale = null) Methode gibt alle bekannten
Ids für Übersetzungen als Array zurück.
Die getMessages($locale = null) Methode gibt die komplette
Übersetzungsquelle als Array zurück. Die Ids der Übersetzungen werden als Schlüssel
und die übersetzten Daten als Wert verwendet.
Beide Methoden akzeptieren einen optionalen Parameter $locale
welcher, wenn er gesetzt wird, die Übersetzungsdaten für die spezifizierte Sprache
zurückgibt. Wenn dieser Parameter nicht angegeben wird, wird die aktuell gesetzte
Sprache verwendet. Es ist zu beachten, dass normalerweise alle Übersetzungen in allen
Sprachen vorhanden sein sollten. Das bedeutet, dass man in einer normalen Situation diesen
Parameter nicht angeben muß.
Zusätzlich kann die getMessages() Methode verwendet werden, um
das komplette Übersetzungsverzeichnis mit dem Pseudo-Gebietsschema 'all' zurückgeben.
Das gibt alle vorhandenen Übersetzungsdaten für jedes hinzugefügte Gebietsschema
zurück.
Achtung: Das zurückgegebene Array kann
sehr groß sein, abhängig von der Anzahl an
hinzugefügten Gebietsschemata und der Anzahl an Übersetzungsdaten.
Handhabung von Quelldaten
getMessageIds();
print_r($messageIds);
// oder nur die spezifizierte Sprache
$messageIds = $translate->getMessageIds('en_US');
print_r($messageIds);
// gibt die kompletten Übersetzungsdaten zurück
$source = $translate->getMessages();
print_r($source);
]]>