Zend Framework Coding Standard für PHP Übersicht Geltungsbereich Dieses Dokument bietet Richtlinien für die Formatierung von Code und Dokumentation für Individuen und Teams, die am Zend Framework mitarbeiten. Viele Entwickler, die das Zend Framework verwenden, halten diesen Coding Standard für nützlich, weil ihr Code Stil zum gesamten Zend Framework Code konsistent bleibt. Es ist auch anzumerken, dass es erhebliche Aufwand erfordert, einen kompletten Coding Standard zu definieren. Manchmal halten Entwickler die Schaffung eines Standards für wichtiger, als das was der Standard eigentlich in der tiefsten Gliederungsebene des Designs empfiehlt. Diese Richtlinien im Zend Framework Coding Standard beschreiben die Praxis, die im Zend Framework Projekt sehr gut funktioniert. Dieser Standard kann geändert oder so wie er ist verwendet werden, solange Sie sich an unsere Lizenz halten. Die Bereiche, die im Zend Framework Coding Standard abgedeckt werden, enthalten: PHP-Dateiformatierung Namenskonventionen Code Stil Inline-Dokumentation Ziele Coding Standards sind in jedem Entwicklungsprojekt wichtig, aber sie sind speziell dann wichtig, wenn viele Entwickler am gleichen Projekt arbeiten. Coding Standards helfen sicherzustellen, dass der Code von hoher Qualität ist, weniger Fehler hat und einfach zu warten ist. PHP-Dateiformatierung Allgemein Für Dateien, welche nur PHP-Code beinhalten, ist der schliessende Tag ("?>") nicht zugelassen. Er wird von PHP nicht benötigt und das Weglassen verhindert, dass versehentlich Leerzeilen in die Antwort eingefügt werden. Wichtig: Einbeziehen von beliebigen binären Daten durch __HALT_COMPILER() ist in den PHP-Dateien im Zend Framework oder abgeleiteten Dateien verboten. Das Benutzen ist nur für einige Installationsskripte erlaubt. Einrücken Ein Einzug sollte aus 4 Leerzeichen bestehen. Tabulatoren sind nicht erlaubt. Maximale Zeilenlänge Die Zielzeilenlänge ist 80 Zeichen. Entwickler sollten jede Zeile ihres Codes unter 80 Zeichen halten, soweit dies möglich und praktikabel ist. Trotzdem sind längere Zeilen in einigen Fällen erlaubt. Die maximale Länge einer PHP Codezeile beträgt 120 Zeichen. Zeilenbegrenzung Die Zeilenbegrenzung folgt der Konvention für Unix-Textdateien. Zeilen müssen mit einem einzelnen Zeilenvorschubzeichen (LF) enden. Zeilenvorschubzeichen werden durch eine ordinale 10, oder durch 0x0A (hexadezimal) dargestellt. Beachte: Benutze nicht den Wagenrücklauf (CR) wie in den Konventionen von Apples OS (0x0D) oder die Kombination aus Wagenrücklauf und Zeilenvorschub (CRLF) wie im Standard für das Windows OS (0x0D, 0x0A). Namenskonventionen Klassen Zend Framework standardisiert eine Klassennamenkonvention, wobei die Namen der Klassen direkt mit den Verzeichnissen übereinstimmen müssen, in welchen sie gespeichert sind. Das Basisverzeichnis der Zend Framework Standard Bibliothek ist das "Zend/" Verzeichnis, wobei das Basisverzeichnis der Zend Framework Extras Bibliothek im "ZendX/" Verzeichnis ist. Alle Zend Framework Klassen werden hierarchisch unter dem gleichen Basisverzeichnis gespeichert. Klassennamen dürfen nur alphanumerische Zeichen enthalten. Ziffern sind in Klassennamen gestattet, es wird aber in den meisten Fällen davon abgeraten. Unterstriche sind nur statt des Pfadtrenners gestattet -- der Dateiname "Zend/Db/Table.php" muss übereinstimmen mit dem Klassennamen "Zend_Db_Table". Wenn ein Klassenname aus mehr als einem Wort besteht, muss der erste Buchstabe von jedem neuen Wort großgeschrieben werden. Durchgehende Großbuchstaben sind nicht erlaubt, z.B. eine Klasse "Zend_PDF" ist nicht erlaubt, aber "Zend_Pdf" ist akzeptabel. Diese Konventionen definieren einen Pseudo-Namespace Mechanismus für Zend Framework. Zend Framework wird das PHP Namespace Feature einbauen, sobald es verfügbar ist und es für unsere Entwickler in deren Anwendungen ohne Bedenken verwendbar ist. Als Beispiel dieser Klassennamenkonvention sei auf die Klassennamen in der Standard und der Extra Bibliothek verwiesen. Wichtig: Klassenname in Code, welcher mit dem Framework ausgeliefert werden muss, aber nicht Teil der Standard oder Extras Bibliothek ist (z.B. Anwendungscode oder Bibliotheken, die nicht von Zend ausgeliefert werden), dürfen nie mit "Zend_" oder "ZendX_" beginnen. Abstrakte Klassen Generell folgen abstrakte Klassen der gleichen Konvention wie Klassen, mit einer zusätzlichen Regel: Die Namen von abstrakten Klassen müssen mit dem Term "Abstract" enden, und dem Term darf kein Unterstrich vorangestellt sein. Als Beispiel wird Zend_Controller_Plugin_Abstract als ungültig betrachtet, aber Zend_Controller_PluginAbstract oder Zend_Controller_Plugin_PluginAbstract wären gültige Namen. Diese Namenskonvention ist neu seit Version 1.9.0 des Zend Frameworks. Bei Klassen vor dieser Version kann es sein, dass sie dieser Regel nicht folgen, aber sie werden in Zukunft umbenannt, um ihr zu entsprechen. Der Hintergrund dieser Änderung ist die Verwendung von Namespaces. Da wir auf Zend Framework 2.0 und die Verwendung von PHP 5.3 zugehen, werden wir Namespaces verwenden. Der einfachste Weg, die Konvertierung zu Namespaces zu automatisieren, besteht darin, die Unterstriche in Namespace Separatoren zu konvertieren -- aber in der alten Namenskonvention, lässt dies den Klassennamen einfach als "Abstract" oder "Interface" zurück" -- beide sind reservierte Schlüsselwörter in PHP. Wenn wir den Namen der (Unter)Komponente dem Klassennamen voranstellen, können wir diese Probleme vermeiden. Um die Situation zu illustrieren, nehmen wir an, dass die Klasse Zend_Controller_Request_Abstract konvertiert wird, um Namespaces zu verwenden: Natürlich wird das nicht funktionieren. In der neuen Namenskonvention würde dies aber trotzdem zu folgendem werden: Wir bleiben trotzdem bei der Semantik und der Trennung auf Namespaces, während wir die Probleme mit den Schlüsselworten vermeiden; gleichzeitig beschreibt dies abstrakte Klassen besser. Interfaces Generell folgen Interfaces der gleichen Konvention wie Klassen, mit einer zusätzlichen Regel: Die Namen von Interfaces können optional mit dem Term "Interface" enden, aber dem Term darf kein Unterstrich vorangestellt sein. Als Beispiel wird Zend_Controller_Plugin_Interface als ungültig betrachtet, aber Zend_Controller_PluginInterface oder Zend_Controller_Plugin_PluginInterface wären gültige Namen. Während diese Regel nicht benötigt wird, wird sie sehr empfohlen, da sie Entwicklern einen guten visuellen Hinweis gibt, welche Dateien ein Interface enthalten und welche Klassen. Diese Namenskonvention ist neu seit Version 1.9.0 des Zend Frameworks. Bei Klassen vor dieser Version kann es sein, dass sie dieser Regel nicht folgen, aber sie werden in Zukunft umbenannt um ihr zu entsprechen. Siehe den vorhergehenden Abschnitt für weitere Informationen über die Hintergründe für diese Änderung. Dateinamen Für alle anderen Dateien sind nur alphanumerische Zeichen, Unterstriche und der Bindestrich ("-") gestattet. Leerzeichen sind völlig verboten. Jede Datei, die irgendeinen PHP-Code enthält, sollte mit der Endung ".php" enden, mit Ausnahme der View-Skripte. Die folgenden Beispiele zeigen akzeptierbare Dateinamen für Zend Framework Klassen: Dateinamen müssen den Klassennamen wie oben beschrieben entsprechen. Funktionen und Methoden Funktionsnamen dürfen nur alphanumerische Zeichen enthalten. Unterstriche sind nicht gestattet. Ziffern sind in Funktionsnamen gestattet, aber in den meisten Fällen nicht empfohlen. Funktionsnamen müssen immer mit einem Kleinbuchstaben anfangen. Wenn Funktionsnamen aus mehr als einem Wort bestehen, muss der erste Buchstabe jedes Worts großgeschrieben werden. Das wird häufig "camelCase"-Formatierung genannt. Ausführlichkeit wird generell befürwortet. Funktionsnamen sollten so ausführlich wie möglich sein, um deren Zweck und Verhalten zu erklären. Das sind Beispiele akzeptierbarer Namen für Funktionen: Für objektorientiertes Programmieren sollten Zugriffspunkte für Instanzen oder statische Variablen immer mit "get" oder "set" beginnen. Wenn Design-Pattern implementiert werden wie Singleton oder das Factory Pattern, sollte der Name der Methode den Namen des Pattern enthalten, wo es praktikabel ist, um das Verhalten besser zu beschreiben. Für Methoden in Objekten, die mit dem Modifikator "private" oder "protected" deklariert sind, muss das erste Zeichen des Namens der Methode ein einzelner Unterstrich sein. Das ist die einzige akzeptable Anwendung von einem Unterstrich im Namen einer Methode. Methoden, die als "public" deklariert sind, sollten nie einen Unterstrich enthalten. Funktionen im globalen Bereich (auch "floating functions" genannt) sind gestattet, aber es wird in den meisten Fällen davon abgeraten. Diese Funktionen sollten in einer statischen Klasse gewrappt werden. Variablen Variablennamen dürfen nur alphanumerische Zeichen enthalten. Unterstriche sind nicht gestattet. Ziffern sind in Variablen gestattet in den meisten Fällen aber nicht empfohlen. Für Instanzvariablen, die mit dem Modifikator "private" oder "protected" deklariert werden, muss das erste Zeichen des Funktionsnamens ein einzelner Unterstrich sein. Das ist die einzige akzeptierte Anwendung eines Unterstriches in einem Variablennamen. Klassenvariablen, welche als "public" deklariert werden, sollten nie mit einem Unterstrich beginnen. Wie bei Funktionsnamen (siehe Abschnitt 3.3) müssen Variablennamen immer mit einem Kleinbuchstaben starten und der "camelCaps"-Schreibweise folgen. Ausführlichkeit wird generell befürwortet. Variablen sollen immer so ausführlich wie möglich sein, um die Daten zu beschreiben, die der Entwickler in ihnen zu speichern gedenkt. Von knappen Variablennamen wie "$i" und "$n" wird abgeraten für alles außer für kleinste Schleifen. Wenn eine Schleife mehr als 20 Codezeilen enthält sollten die Index-Variablen einen ausführlicheren Namen haben. Konstanten Konstanten können beides enthalten, sowohl alphanumerische Zeichen als auch Unterstriche. Ziffern sind in Konstantennamen gestattet. Alle Buchstaben, die in Konstantenname verwendet werden, müssen großgeschrieben werden, während Wörter in einem Konstantennamen durch Unterstriche getrennt werden müssen. Zum Beispiel ist EMBED_SUPPRESS_EMBED_EXCEPTION gestattet, aber EMBED_SUPPRESSEMBEDEXCEPTION nicht. Konstanten müssen als Klassenkonstanten mit dem Modifikator "const" definiert werden. Die Definition von Konstanten im globalen Bereich mit der "define" Funktion ist gestattet, aber es wird es wird stärkstens davon abgeraten. Code Stil PHP Code Abgrenzung PHP Code muss immer mit der kompletten Form des Standard-PHP-Tags abgegrenzt sein: ]]> Kurze Tags sind nie erlaubt. Für Dateien, die nur PHP-Code enthalten, darf das schließende Tag nicht angegeben werden (Siehe generelle Standards). Strings String Literale Wenn ein String ein Literal ist (er also keine Variablenvertreter enthält), sollte immer das Apostroph oder "einzelne Anführungszeichen" verwendet werden, um den String abzugrenzen: String Literale die Apostrophe enthalten Wenn ein literaler String selbst Apostrophe enthält, ist es gestattet den String mit Anführungszeichen oder "doppelten Anführungszeichen" abzugrenzen. Das ist speziell für SQL Anweisungen nützlich: Diese Syntax ist zu bevorzugen, im Gegensatz zum Entwerten des Apostrophs, da sie viel einfacher lesbar ist. Variablensubstitution Variablensubstitution ist gestattet bei Verwendung einer der Formen: Aus Gründen der Konstistenz ist folgende Form nicht gestattet: Verbinden von Strings Strings müssen verbunden werden, indem man den "." Operator verwendet. Ein Leerzeichen muss immer vor und nach dem "." Operator hinzugefügt werden, um die Lesbarkeit zu erhöhen: Wenn Strings mit dem "." Operator verbunden werden, ist es empfohlen, die Anweisung in mehrere Zeilen umzubrechen, um die Lesbarkeit zu erhöhen. In diesen Fällen sollte jede folgende Zeile mit Leerraum aufgefüllt werden so das der "." Operator genau unterhalb des "=" Operators ist: Arrays Numerisch indizierte Arrays Negative Zahlen sind in Indizes nicht gestattet. Ein indiziertes Array kann mit irgendeiner nicht-negativen Zahl beginnen, trotzdem sind alle BasisIndices außer 0 nicht erlaubt. Wenn indizierte Arrays mit der Array-Funktion deklariert werden, muß ein folgendes Leerzeichen nach jeder Kommabegrenzung hinzugefügt werden, um die Lesbarkeit zu erhöhen: Es ist bei Verwendung des "array" Konstrukts gestattet, mehrzeilige indizierte Arrays zu definieren. In diesem Fall, muss jede folgende Zeile mit Leerzeichen aufgefüllt werden, so dass der Beginn jeder Zeile ausgerichtet ist: Alternativ kann das beginnende Array-Element in der folgenden Zeile beginnen. Wenn das so ist, sollte es um ein Einrückungslevel tiefer stehen als die Zeile, welche die Array-Deklaration enthält und alle folgenden Zeilen sollten die gleiche Einrückung haben; der schließende Teil sollte in einer eigenen Zeile stehen und das gleiche Einrückungslevel haben wie die Zeile, welche die Array-Deklaration enthält: Wenn die letztere Deklaration verwendet wird, empfehlen wir ein endendes Komma für das letzte Element im Array zu verwenden; das minimiert das Problem beim Hinzufügen von neuen Elements mit zusätzlichen Zeilen und hilft sicherzustellen, dass durch ein fehlendes Komma keine Parsing-Fehler auftreten. Assoziative Arrays Wenn assoziative Arrays mit dem Array-Konstrukt deklariert werden, ist das Umbrechen der Anweisung in mehrere Zeilen gestattet. In diesem Fall muss jede folgende Zeile mit Leerraum aufgefüllt werden, so dass sowohl der Schlüssel und der Wert untereinander stehen: 'firstValue', 'secondKey' => 'secondValue'); ]]> Alternativ kann das beginnende Array-Element in der folgenden Zeile beginnen. Wenn das so ist, sollte es um ein Einrückungslevel tiefer stehen als die Zeile, welche die Array-Deklaration enthält und alle folgenden Zeilen sollten die gleiche Einrückung haben; der schließende Teil sollte in einer eigenen Zeile stehen und das gleiche Einrückungslevel haben wie die Zeile, welche die Array-Deklaration enthält. Wegen der Lesbarkeit sollten die verschiedenen "=>" Operatoren so eingerückt werden, dass sie untereinander stehen. 'firstValue', 'secondKey' => 'secondValue', ); ]]> Wenn die letztere Deklaration verwendet wird, empfehlen wir ein endendes Komma für das letzte Element im Array zu verwenden; das minimiert das Problem beim Hinzufügen von neuen Elements bei zusätzlichen Zeilen und hilft sicherzustellen, dass durch ein fehlendes Komma keine Parsing-Fehler auftreten. Klassen Klassen-Deklarationen Klassen müssen entsprechend der Zend Framework Namenskonvention benannt werden. Die Klammer sollte immer in der Zeile unter dem Klassennamen geschrieben werden. Jede Klasse muss einen Dokumentationsblock haben der dem PHPDocumentor-Standard entspricht. Jeder Code in der Klasse muss mit vier Leerzeichen eingerückt sein. Nur eine Klasse ist in jeder PHP-Datei gestattet. Das Platzieren von zusätzlichem Code in Klassendateien ist gestattet, aber es wird davon abgeraten. In solchen Dateien müssen zwei leere Zeilen die Klasse von jedem zusätzlichen PHP-Code in der Datei trennen. Das folgende ist ein Beispiel einer akzeptierbaren Klassendeklaration: Klassen, die andere Klassen erweitern oder welche Interfaces implementieren, sollen ihre Abhängigkeit auf der gleichen Zeile deklarieren, wenn das möglich ist. Wenn als Ergebnis so einer Deklaration, die Länge der Zeile die Maximale Zeilenlänge überschreitet, ist die Zeile vor dem "extends" und oder "implements" Schlüsselwort umzubrechen und diese Zeilen um ein Einrückungslevel einzurücken. Wenn die Klasse mehrere Interfaces implementiert und die Deklaration die maximale Zeilenlänge übersteigt, ist nach jedem Komma umzubrechen und sind die Interfaces zu separieren und die Namen der Interfaces so einzurücken, dass sie untereinander stehen. Klassenvariablen Klassenvariablen müssen entsprechend den Variablen-Benennungs-Konventionen des Zend Frameworks benannt werden. Jede Variable, die in der Klasse deklariert wird, muss am Beginn der Klasse vor der Deklaration von allen Methoden aufgelistet werden. Das var Konstrukt ist nicht gestattet. Klassenvariablen definieren Ihre Sichtbarkeit durch die Verwendung des private, protected oder public Modifikatoren. Das Gestatten von direktem Zugriff auf Klassenvariablen durch deren Deklaration als public ist gestattet, aber es wird davon abgeraten, da hierfür Zugriffsmethoden verwendet werden sollten (set & get). Funktionen und Methoden Deklaration von Funktionen und Methoden Funktionen müssen nach der Funktions-Namenskonvention des Zend Frameworks benannt werden. Methoden innerhalb von Klassen müssen immer ihre Sichtbarkeit durch Verwendung einer der private, protected, oder public Modifikatoren definieren. Wie bei Klassen, sollte die Klammer immer in der Zeile unterhalb des Funktionsnamens geschrieben werden. Leerzeichen zwischen dem Funktionsnamen und der öffnenden Klammer für die Argumente sind nicht erlaubt. Von Funktionen im globalen Raum wird komplett abgeraten. Das folgende ist ein Beispiel einer akzeptierbaren Funktionsdeklaration in einer Klasse: In den Fällen wo die Liste der Argumente die maximale Zeilenlänge überschreitet, sollten Zeilenumbrüche eingeführt werden. Zusätzliche Argumente der Funktion oder Methode müssen durch einen zusätzlichen Einrückungslevel nach der Funktion oder Methodendeklaration eingerückt werden. Ein Zeilenumbruch sollte dann vor dem schließenden Argument stattfinden, welcher in der gleichen Zeile platziert werden sollte wie die öffnende Klammer der Funktion oder Methode mit einem einzelnen Leerzeichen das die zwei trennt, und mit dem gleichen Einrückungslevel wie die Deklaration der Funktion oder Methode. Das folgende ist ein Beispiel so einer Situation: Notiz: Die Übergabe per Referenz ist der einzige erlaubt Mechanismus für die Übergabe von Parametern in der Deklaration einer Funktion: Der Aufruf durch Referenz ist nicht gestattet. Der Rückgabewert darf nicht in Klammern stehen. Das kann die Lesbarkeit behindern und zusätzlich den Code unterbrechen, wenn eine Methode später auf Rückgabe durch Referenz geändert wird. bar); } /** * RICHTIG */ public function bar() { return $this->bar; } } ]]> Verwendung von Funktionen und Methoden Funktionsargumente sollten durch ein einzelnes trennendes Leerzeichen nach dem Komma-Trennzeichen getrennt werden. Das folgende ist ein Beispiel für einen akzeptierbaren Aufruf einer Funktion, die drei Argumente benötigt: Übergabe von Referenzen zur Laufzeit ist strengstens verboten. Siehe die Sektion für Funktionsdeklarationen für den richtigen Weg um Funktionsargumente per Referenz zu übergeben. Durch die Übergabe von Arrays als Argument für eine Funktion, kann der Funktionsaufruf den "array" Hinweis enthalten und kann in mehrere Zeilen geteilt werden, um die Lesbarkeit zu erhöhen. In solchen Fällen sind die normalen Richtlinien für das Schreiben von Arrays trotzdem noch anzuwenden: Kontrollanweisungen If/Else/Elseif Kontrollanweisungen, die auf den if und elseif Konstrukten beruhen müssen ein einzelnes Leerzeichen vor der öffnenden Klammer der bedingten Anweisung und ein einzelnes Leerzeichen nach der schließenden Klammer haben. Innerhalb der bedingten Anweisungen zwischen den Klammern, müssen die Operationen, für die Lesbarkeit, durch Leerzeichen getrennt werden. Innere Klammern sind zu befürworten um die logische Gruppierung für größeren bedingte Anweisungen zu erhöhen. Die öffnende Klammer wird in der selben Zeile geschrieben wie die Bedingungsanweisung. Die schließende Klammer wird immer in einer eigenen Zeile geschrieben. Jeder Inhalt innerhalb der Klammer muß durch Verwendung von vier Leerzeichen eingerückt werden. Wenn die Kontrollanweisung die Ursache für eine Überschreitung der maximalen Zeilenlänge ist, und sie mehrere Anweisungen hat, kann die Kontrollanweisung in mehrere Zeilen gebrochen werden. In solchen Fällen, ist die Zeile vor dem logischen Operator zu brechen und die Zeile so einzurücken das sie unter dem ersten Zeichen der Kontrollanweisung steht. Der schließende Teil der Kontrollanweisung ist mit der öffnenden Klammer in einer eigenen Zeile zu platzieren, wobei ein einzelnes Leerzeichen die zwei trennen muß, und der Einrückungslevel identisch mit der öffenden Kontrollanweisung sein ist. Die Einrückung des späteren Deklarationsformats dient der Vorbeugung von Problemen beim Hinzufügen oder Entfernen von Klauseln von der Kontrollanweisung bei späteren Revisionen. Für "if" Anweisungen die "elseif" oder "else" beinhalten, sind die Konventionen der Formatierung ähnlich dem "if" Konstrukt. Das folgende Beispiel zeigt gültige Formatierungen für "if" Anweisungen mit "else" und/oder "elseif" Konstrukten: PHP erlaubt in einigen Fällen auch Anweisungen ohne Klammern. Dieser Coding Standard macht keine Unterscheidungen und es müssen alle "if", "elseif" oder "else" Anweisungen in Klammern geschrieben werden. Switch Kontrollanweisungen die mit der "switch" Anweisung geschrieben werden müssen ein einzelnes Leerzeichen vor der öffnenden Klammer der bedingten Anweisung besitzen und auch nach der schließenden Klammer. Jeglicher Inhalt innerhalb der "switch" Anweisung muß durch Verwendung von vier Leerzeichen eingerückt sein. Der Inhalt unter jeder "case" Anweisung muß durch Verwendung von vier zusätzlichen Leerzeichen eingerückt werden. Das default Konstrukt darf nie bei der switch Anweisung vergessen werden. Notiz: Es ist machmal nützlich eine case-Anweisung zu schreiben, die durch das nächste case fällt, indem innerhalb solcher Fälle kein break oder return angegeben wird. Um diese Fälle von Fehlern zu unterscheiden, sollte jede case-Anweisung, in der break oder return unterlassen werden, einen Kommentar enthalten, der anzeigt, dass das break gewünschtermaßen unterdrückt wurde. Inline Dokumentation Dokumentationsformat Alle Dokumentationsblöcke ("DocBlock") müssen mit dem phpDocumentor-Format kompatibel sein. Die Beschreibung des phpDocumentor-Formats ist nicht Thema dieses Dokuments. Für weiterführende Informationen siehe: http://phpdoc.org"> Alle Klassendateien müssen einen "file-level" Docblock am Beginn jeder Datei und einen "class-level" Docblock direkt oberhalb jeder Klasse enthalten. Beispiele solcher Docblocks können im folgenden gefunden werden. Dateien Jede Datei, die PHP Code enthält, muss einen Docblock am Beginn der Datei besitzen, welcher mindestens diese phpDocumentor-Tags enthält: Das @category Tag muß den Wert "Zend" haben. Das @package Tag muß hinzugefügt sein, und sollte mit dem Namen der Komponente identisch sein, dessen Klasse in der Datei enthalten ist; typischerweise wird dieser zwei Segmente haben, das Präfix "Zend", und den Namen der Komponente. Das @subpackage Tag ist optional. Wenn es angegeben wird, sollte es der Name der Subkomponente sein, ohne das Präfix der Klasse. Im obigen Beispiel ist die Annahme, dass die Klasse in der Datei entweder "Zend_Magic_Wand" ist oder den Klassennamen als Teil seines Präfixes verwendet. Klassen Jede Klasse muss einen Docblock haben, welcher mindestens diese phpDocumentor Tags enthält: Das @category Tag muß den Wert "Zend" haben. Das @package Tag muß hinzugefügt sein, und sollte mit der Komponente identisch sein, der die Klasse gehört; typischerweise wird dieser zwei Segmente haben, den Präfix "Zend", und den Namen der Komponente. Das @subpackage Tag ist optional. Wenn es angegeben wird, sollte es der Name der Subkomponente sein, ohne das Präfix der Klasse. Im obigen Beispiel ist die Annahme, dass die Klasse in der Datei entweder "Zend_Magic_Wand" ist oder den Klassennamen als Teil seines Präfixes verwendet. Funktionen Jede Funktion, auch Objektmethoden, müssen einen Docblock haben, welcher mindestens folgendes enthält: Eine Beschreibung der Funktion Alle Argumente Alle möglichen Rückgabewerte Es ist nicht notwendig, das "@access" Tag zu verwenden, weil das Accesslevel bereits vom "public", "private" oder "protected" Modifikator bekannt ist, wenn die Funktion deklariert wird. Wenn eine Funktion oder Methode eine Ausnahme werfen könnte, muß @throws für alle bekannten Exception Klassen verwendet werden: