migration-110.xml 17 KB

123456789101112131415161718192021222324252627282930313233343536373839404142434445464748495051525354555657585960616263646566676869707172737475767778798081828384858687888990919293949596979899100101102103104105106107108109110111112113114115116117118119120121122123124125126127128129130131132133134135136137138139140141142143144145146147148149150151152153154155156157158159160161162163164165166167168169170171172173174175176177178179180181182183184185186187188189190191192193194195196197198199200201202203204205206207208209210211212213214215216217218219220221222223224225226227228229230231232233234235236237238239240241242243244245246247248249250251252253254255256257258259260261262263264265266267268269270271272273274275276277278279280281282283284285286287288289290291292293294295296297298299300301302303304305306307308309310311312313314315316317318319320321322323324325326327328329330331332333334335336337338339340341342343344345346347348349350351352353354355356357358359360361362363364365366367368369370371372373374375376377378379380381382
  1. <?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
  2. <!-- EN-Revision: 20249 -->
  3. <!-- Reviewed: no -->
  4. <sect1 id="migration.110">
  5. <title>Zend Framework 1.10</title>
  6. <para>
  7. Wenn man von einem älteren Release auf Zend Framework 1.10 oder höher hochrüstet sollte
  8. man die folgenden Migrations Hinweise beachten.
  9. </para>
  10. <sect2 id="migration.110.zend.controller.front">
  11. <title>Zend_Controller_Front</title>
  12. <para>
  13. Ein fehlerhaftes Verhalten wurde behoben, welches aufgetreten ist wenn keine Modell
  14. Route und keine Route mit der angegebenen Anfrage übereinstimmt. Vorher hat der Router
  15. das nicht modifizierte Anfrageobjekt zurückgegeben, und der Frontcontroller hat damit
  16. nur den Standardcontroller und die Standardaktion angezeigt. Seit Zend Framework 1.10
  17. wirft der Router korrekterweise, wie im Router Interface beschrieben, eine Exception
  18. wenn keine passende Route vorhanden ist. Das Error Plugin fängt die Exception und leitet
  19. Sie an den Errorcontroller weiter. Man kann mit der Konstante <constant></constant> auf
  20. einen spezifischen Fehler testen:
  21. </para>
  22. <programlisting language="php"><![CDATA[
  23. /**
  24. * Vor 1.10
  25. */
  26. public function errorAction()
  27. {
  28. $errors = $this->_getParam('error_handler');
  29. switch ($errors->type) {
  30. case Zend_Controller_Plugin_ErrorHandler::EXCEPTION_NO_CONTROLLER:
  31. case Zend_Controller_Plugin_ErrorHandler::EXCEPTION_NO_ACTION:
  32. // ...
  33. /**
  34. * Ab 1.10
  35. */
  36. public function errorAction()
  37. {
  38. $errors = $this->_getParam('error_handler');
  39. switch ($errors->type) {
  40. case Zend_Controller_Plugin_ErrorHandler::EXCEPTION_NO_ROUTE:
  41. case Zend_Controller_Plugin_ErrorHandler::EXCEPTION_NO_CONTROLLER:
  42. case Zend_Controller_Plugin_ErrorHandler::EXCEPTION_NO_ACTION:
  43. // ...
  44. ]]></programlisting>
  45. </sect2>
  46. <sect2 id="migration.110.zend.feed.reader">
  47. <title>Migrating from 1.9.6 to 1.10 or later</title>
  48. <para>
  49. Mit der Einführung von Zend Framework 1.10 wurde die Behandlung für das Empfangen von
  50. Autoren und Entwicklern in <classname>Zend_Feed_Reader</classname> geändert. Diese
  51. Änderung war ein Weg die Behandlung solcher Daten zwischen RSS und Atom Klassen zwischen
  52. den Komponenten zu harmonisieren und die Rückgabe von Autoren und Entwicklern in einer
  53. besseren, verwendbareren und detailuerteren Form zu ermöglichen. Das korrigiert auch
  54. einen Fehler bei dem angenommen wurde das jedes Autor Element auf einen Namen zeigt.
  55. In RSS ist das falsch, da ein Autor Element aktuell nur eine Email Adresse anbieten
  56. muss. Zusätzlich fügte die originale Implementation seine RSS Limits bei Atom Feeds
  57. hinzu was zu einer Reduzierung der Nützlichkeit des Parsers mit diesem Format führte.
  58. </para>
  59. <para>
  60. Die Änderung bedeutet das Methoden wie <methodname>getAuthors()</methodname> und
  61. <methodname>getContributors</methodname> nicht länger ein einfaches Array von Strings
  62. zurückgeben die von den relevanten RSS und Atom Elementen geparst wurden Statt dessen
  63. ist der Rückgabewert eine Unterklasse von <classname>ArrayObject</classname> die
  64. <classname>Zend_Feed_Reader_Collection_Author</classname> genannt wird und ein
  65. aufzählbares multidimensionales Array an Autoren simuliert. Jedes Mitglied dieses
  66. Objekts ist ein einfaches Array mit drei potentiellen Schlüsseln (wie in den
  67. Quelldaten erlaubt). Diese beinhalten name, email und uri.
  68. </para>
  69. <para>
  70. Das originale Verhalten dieser Methoden würde ein einfaches Array von Strings
  71. zurückgeben, wobei jeder String versucht einen einzelnen Namen zu präsentieren, aber in
  72. der Realität war dies nicht möglich da es keine Regel gibt die das Format der RSS
  73. Autor Strings leiten.
  74. </para>
  75. <para>
  76. Die einfachste Methode der Simulation des originalen Verhaltens dieser Methoden ist die
  77. Verwendung von <classname>Zend_Feed_Reader_Collection_Author</classname>'s
  78. <methodname>getValues()</methodname> welche auch ein einfaches Array an Strings
  79. darstellt und die "relevantesten Daten" repräsentiert. Für Autoren wird deren Name
  80. angenommen. Jeder Wert in resultierenden Array wird vom "name" Wert abgeleitet welcher
  81. jedem Autor angehängt ist (wenn vorhanden). In den meisten Fällen ist diese einfache
  82. Änderung einfach durchzuführen wie anbei demonstriert.
  83. </para>
  84. <programlisting language="php"><![CDATA[
  85. /**
  86. * In 1.9.6
  87. */
  88. $feed = Zend_Feed_Reader::import('http://example.com/feed');
  89. $authors = $feed->getAuthors();
  90. /**
  91. * Äquivalent in 1.10
  92. */
  93. $feed = Zend_Feed_Reader::import('http://example.com/feed');
  94. $authors = $feed->getAuthors()->getValues();
  95. ]]></programlisting>
  96. </sect2>
  97. <sect2 id="migration.110.zend.filter.html-entities">
  98. <title>Zend_Filter_HtmlEntities</title>
  99. <para>
  100. Um zu einem höheren Sicherheitsstandard für die Zeichenkodierung zu kommen, ist der
  101. Standardwert von <classname>Zend_Filter_HtmlEntities</classname> jetzt
  102. <acronym>UTF-8</acronym> statt <acronym>ISO-8859-1</acronym>.
  103. </para>
  104. <para>
  105. Zusätzlich, weil der aktuelle Mechanismus mit Zeichenkodierung handelt und nicht mit
  106. Zeichensets, wurden zwei Methoden hinzugefügt. <methodname>setEncoding()</methodname>
  107. und <methodname>getEncoding()</methodname>. Die vorhergehenden Methoden
  108. <methodname>setCharSet()</methodname> und <methodname>setCharSet()</methodname> sind
  109. jetzt deprecated und verweisen auf die neuen Methoden. Letztendlich, statt die
  110. geschützten Mitglieder in der <methodname>filter()</methodname> Methode direkt zu
  111. verwenden, werden Sie durch Ihre expliziten Zugriffsmethoden empfangen. Wenn man den
  112. Filter in der Vergangenheit erweitert hat, sollte man seinen Code und seine Unittests
  113. prüfen um sicherzustellen das weiterhin alles funktioniert.
  114. </para>
  115. </sect2>
  116. <sect2 id="migration.110.zend.filter.strip-tags">
  117. <title>Zend_Filter_StripTags</title>
  118. <para>
  119. <classname>Zend_Filter_StripTags</classname> enthielt in voehergehenden Versionen ein
  120. <varname>commentsAllowed</varname> Flag, welches es erlaubt hat HTML Kommentare in von
  121. dieser Klasse gefiltertem HTML Text als erlaubt zu markieren. Aber das öffnet den Weg
  122. für <acronym>XSS</acronym> Attacken, speziell im Internet Explorer (der es erlaubt
  123. konditionelle Funktionalität über HMTL Kommentare zu spezifizieren). Beginnend mit
  124. Version 1.9.7 (und retour mit den Versionen 1.8.5 und 1.7.9), hat das
  125. <varname>commentsAllowed</varname> Flag keine Bedeutung meht, und alle HTML Kommentare,
  126. inklusive denen die andere HTML Tags oder untergeordnete Kommentare enthalten, werden
  127. von der endgültigen Aufgabe des Filters entfernt.
  128. </para>
  129. </sect2>
  130. <sect2 id="migration.110.zend.file.transfer">
  131. <title>Zend_File_Transfer</title>
  132. <sect3 id="migration.110.zend.file.transfer.files">
  133. <title>Sicherheitsänderung</title>
  134. <para>
  135. Aus Gründen der Sicherheit speichert <classname>Zend_File_Transfer</classname> nicht
  136. länger die originalen Mimetypen und Dateigrößen welche vom anfragenden Client
  137. angegeben wurden in seinem internen Speicher. Stattdessen werden die echten Werte
  138. bei der Instanzierung erkannt.
  139. </para>
  140. <para>
  141. Zusätzlich werden die originalen Werte in <varname>$_FILES</varname> bei der
  142. Instanzierung mit den echten Werten überschrieben. Das macht auch
  143. <varname>$_FILES</varname> sicher.
  144. </para>
  145. <para>
  146. Wenn man die originalen Werte benötigt, kann man diese entweder vor der
  147. Instanzierung von <classname>Zend_File_Transfer</classname> speichern, oder bei der
  148. Instanzierung die Option <property>disableInfos</property> verwenden. Es ist zu
  149. beachten das diese Option sinnlos ist wenn Sie nach der Instanzierung verwendet
  150. wird.
  151. </para>
  152. </sect3>
  153. <sect3 id="migration.110.zend.file.transfer.count">
  154. <title>Count Prüfung</title>
  155. <para>
  156. Vor dem Release 1.10 hat die <classname>MimeType</classname> Prüfung eine falsche
  157. Benennung verwendet. Aus Gründen der Konsistenz wurden die folgenden Konstanten
  158. geändert:
  159. </para>
  160. <table id="migration.110.zend.file.transfer.count.table">
  161. <title>Geänderte Prüfmeldungen</title>
  162. <tgroup cols="4">
  163. <thead>
  164. <row>
  165. <entry>Alt</entry>
  166. <entry>Neu</entry>
  167. <entry>Wert</entry>
  168. </row>
  169. </thead>
  170. <tbody>
  171. <row>
  172. <entry><constant>TOO_MUCH</constant></entry>
  173. <entry><constant>TOO_MANY</constant></entry>
  174. <entry>
  175. Too many files, maximum '%max%' are allowed but '%count%' are given
  176. </entry>
  177. </row>
  178. <row>
  179. <entry><constant>TOO_LESS</constant></entry>
  180. <entry><constant>TOO_FEW</constant></entry>
  181. <entry>
  182. Too few files, minimum '%min%' are expected but '%count%' are given
  183. </entry>
  184. </row>
  185. </tbody>
  186. </tgroup>
  187. </table>
  188. <para>
  189. Wenn man diese Meldungen im eigenen Code übersetzt dann sollte man die neuen
  190. Konstanten verwenden. Als Vorteil muss man den originalen String im englischen nicht
  191. mehr übersetzen um die richtige Schreibweise zu erhalten.
  192. </para>
  193. </sect3>
  194. </sect2>
  195. <sect2 id="migration.110.zend.translate">
  196. <title>Zend_Translate</title>
  197. <sect3 id="migration.110.zend.translate.xliff">
  198. <title>Xliff Adapter</title>
  199. <para>
  200. In der Vergangenheit hat der Xliff Adapter den Source String als Message Id
  201. verwendet. Laut dem Xliff Standard sollte die trans-unit Id verwendet werden.
  202. Dieses Verhalten wurde mit Zend Framework 1.10 korrigiert. Jetzt wird
  203. standardmäßig die trans-unit Id als Message Id verwendet.
  204. </para>
  205. <para>
  206. Aber man kann trotzdem das falsch und alte Verhalten bekommen indem die
  207. <property>useId</property> Option auf <constant>FALSE</constant> gesetzt wird.
  208. </para>
  209. <programlisting language="php"><![CDATA[
  210. $trans = new Zend_Translate('xliff', '/path/to/source', $locale, array('useId' => false));
  211. ]]></programlisting>
  212. </sect3>
  213. </sect2>
  214. <sect2 id="migration.110.zend.validate">
  215. <title>Zend_Validate</title>
  216. <sect3 id="migration.110.zend.validate.selfwritten">
  217. <title>Selbst geschriebene Adapter</title>
  218. <para>
  219. Wenn in einer selbst geschriebenen Prüfung ein Fehler gesetzt wird um diesen
  220. zurückzugeben muß die <methodname>_error()</methodname> Methode aufgerufen werden.
  221. Vor Zend Framework 1.10 konnte man diese Methode ohne einen angegebenen Parameter
  222. aufrufen. Es wurde dann das erste gefundene Nachrichtentemplate verwendet.
  223. </para>
  224. <para>
  225. Dieses Verhalten ist problematisch wenn man Prüfungen hat die mehr als eine
  226. Nachricht zurückgeben kann. Auch wenn man eine existierende Prüfung erweitert kann
  227. man unerwartete Ergebnisse erhalten. Das kann zum Problem führen das der Benutzer
  228. nicht die Nachricht erhält die man erwartet.
  229. </para>
  230. <programlisting language="php"><![CDATA[
  231. My_Validator extends Zend_Validate_Abstract
  232. {
  233. public isValid($value)
  234. {
  235. ...
  236. $this->_error(); // Unerwartete Ergebnisse zwischen verschiedenen OS
  237. ...
  238. }
  239. }
  240. ]]></programlisting>
  241. <para>
  242. Um dieses Problem zu verhindern erlaubt es die <methodname>_error()</methodname>
  243. Methode nicht mehr ohne einen angegebenen Parameter aufgerufen zu werden.
  244. </para>
  245. <programlisting language="php"><![CDATA[
  246. My_Validator extends Zend_Validate_Abstract
  247. {
  248. public isValid($value)
  249. {
  250. ...
  251. $this->_error(self::MY_ERROR);
  252. // Definierter Fehler, keine unerwarteten Ergebnisse
  253. ...
  254. }
  255. }
  256. ]]></programlisting>
  257. </sect3>
  258. <sect3 id="migration.110.zend.validate.datevalidator">
  259. <title>Vereinfachungen im Date Prüfer</title>
  260. <para>
  261. Vor Zend Framework 1.10 wurden 2 identische Nachrichten im Date Prüfer geworfen.
  262. Es gab <constant>NOT_YYYY_MM_DD</constant> und <constant>FALSEFORMAT</constant>.
  263. Ab Zend Framework 1.10 wird nur mehr die <constant>FALSEFORMAT</constant> Meldung
  264. zurückgegeben wenn das angegebene Datum mit dem gesetzten Format nicht
  265. übereinstimmt.
  266. </para>
  267. </sect3>
  268. <sect3 id="migration.110.zend.validate.barcodevalidator">
  269. <title>Fehlerbehebungen im Alpha, Alum und Barcode Prüfer</title>
  270. <para>
  271. Vor dem Zend Framework 1.10 waren Nachrichten in den 2 Barcode Adaptern, dem Alpha
  272. und dem Alnum Prüfer identisch. Das führte zu Problemen bei der Verwendung von
  273. eigenen Meldungen, Übersetzungen oder mehreren Instanzen dieser Prüfer.
  274. </para>
  275. <para>
  276. Mit Zend Framework 1.10 wurden die Werte dieser Konstanten so geändert das Sie
  277. eindeutig sind. Wenn man, so wie es im Handbuhc erklärt wird, die Konstanten
  278. verwendet gibt es keine Änderungen. Aber wenn man den Inhalt der Konstanten im
  279. eigenen Code verwendet dann muß man diese Ändern. Die folgende Tabelle zeigt die
  280. geänderten Werte:
  281. </para>
  282. <table id="migration.110.zend.validate.barcodevalidator.table">
  283. <title>Vorhandenen Meldungen der Prüfer</title>
  284. <tgroup cols="3">
  285. <thead>
  286. <row>
  287. <entry>Prüfer</entry>
  288. <entry>Konstante</entry>
  289. <entry>Wert</entry>
  290. </row>
  291. </thead>
  292. <tbody>
  293. <row>
  294. <entry><classname>Alnum</classname></entry>
  295. <entry><constant>STRING_EMPTY</constant></entry>
  296. <entry>alnumStringEmpty</entry>
  297. </row>
  298. <row>
  299. <entry><classname>Alpha</classname></entry>
  300. <entry><constant>STRING_EMPTY</constant></entry>
  301. <entry>alphaStringEmpty</entry>
  302. </row>
  303. <row>
  304. <entry><classname>Barcode_Ean13</classname></entry>
  305. <entry><constant>INVALID</constant></entry>
  306. <entry>ean13Invalid</entry>
  307. </row>
  308. <row>
  309. <entry><classname>Barcode_Ean13</classname></entry>
  310. <entry><constant>INVALID_LENGTH</constant></entry>
  311. <entry>ean13InvalidLength</entry>
  312. </row>
  313. <row>
  314. <entry><classname>Barcode_UpcA</classname></entry>
  315. <entry><constant>INVALID_LENGTH</constant></entry>
  316. <entry>upcaInvalidLength</entry>
  317. </row>
  318. <row>
  319. <entry><classname>Digits</classname></entry>
  320. <entry><constant>STRING_EMPTY</constant></entry>
  321. <entry>digitsStringEmpty</entry>
  322. </row>
  323. </tbody>
  324. </tgroup>
  325. </table>
  326. </sect3>
  327. </sect2>
  328. </sect1>