Zend_Amf-Server.xml 26 KB

123456789101112131415161718192021222324252627282930313233343536373839404142434445464748495051525354555657585960616263646566676869707172737475767778798081828384858687888990919293949596979899100101102103104105106107108109110111112113114115116117118119120121122123124125126127128129130131132133134135136137138139140141142143144145146147148149150151152153154155156157158159160161162163164165166167168169170171172173174175176177178179180181182183184185186187188189190191192193194195196197198199200201202203204205206207208209210211212213214215216217218219220221222223224225226227228229230231232233234235236237238239240241242243244245246247248249250251252253254255256257258259260261262263264265266267268269270271272273274275276277278279280281282283284285286287288289290291292293294295296297298299300301302303304305306307308309310311312313314315316317318319320321322323324325326327328329330331332333334335336337338339340341342343344345346347348349350351352353354355356357358359360361362363364365366367368369370371372373374375376377378379380381382383384385386387388389390391392393394395396397398399400401402403404405406407408409410411412413414415416417418419420421422423424425426427428429430431432433434435436437438439440441442443444445446447448449450451452453454455456457458459460461462463464465466467468469470471472473474475476477478479480481482483484485486487488489490491492493494495496497498499500501502503504505506507508509510511512513514515516517518519520521522523524525526527528529530531532533534535536537538539540541542543544545546547548549550551552553554555556557558559560561562563564565566567568569570571572573574575576577578579580581582583584585586587588589590591592593594595596597598599600601602603604605606607608609610611612613614615616617618619620621622623624625626627628
  1. <?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
  2. <!-- EN-Revision: 15687 -->
  3. <!-- Reviewed: no -->
  4. <sect1 id="zend.amf.server">
  5. <title>Zend_Amf_Server</title>
  6. <para>
  7. <classname>Zend_Amf_Server</classname> bietet einen RPC-artigen Server für die Behandlung
  8. der Anfragen die vom Adobe Flash Player durchgeführt werden indem das AMF Protokoll
  9. verwendet wird. Wie alle Zend Framework Serverklassen, folgt es der SoapServer API, und
  10. bietet ein einfach zu merkendes Interface für die Erstellung von Servern.
  11. </para>
  12. <example id="zend.amf.server.basic">
  13. <title>AMF Server Grundlagen</title>
  14. <para>
  15. Angenommen wir haben eine Klasse <emphasis>Foo</emphasis> mit einer Anzahl von
  16. öffentlichen Methoden erstellt. Man kann einen AMF Server erstellen indem der folgende
  17. Code verwendet wird:
  18. </para>
  19. <programlisting language="php"><![CDATA[
  20. $server = new Zend_Amf_Server();
  21. $server->setClass('Foo');
  22. $response = $server->handle();
  23. echo $response;
  24. ]]></programlisting>
  25. <para>
  26. Alternativ kann stattdessen man eine einfache Funktion als Callback anhängen:
  27. </para>
  28. <programlisting language="php"><![CDATA[
  29. $server = new Zend_Amf_Server();
  30. $server->addFunction('myUberCoolFunction');
  31. $response = $server->handle();
  32. echo $response;
  33. ]]></programlisting>
  34. <para>
  35. Man kann auch mehrere Klassen und Funktionen mischen und verwenden. Wenn man das macht
  36. wird empfohlen das jede von Ihnen einen Namespace erhält um sicherzustellen das keine
  37. Kollision von Methodennamen stattfindet; das kann durchgeführt werden indem man einfach
  38. ein zweites Stringargument entweder an <methodname>addFunction()</methodname> oder an
  39. <methodname>setClass()</methodname> übergibt:
  40. </para>
  41. <programlisting language="php"><![CDATA[
  42. $server = new Zend_Amf_Server();
  43. $server->addFunction('myUberCoolFunction', 'my')
  44. ->setClass('Foo', 'foo')
  45. ->setClass('Bar', 'bar');
  46. $response = $server->handle();
  47. echo $response;
  48. ]]></programlisting>
  49. <para>
  50. <classname>Zend Amf Server</classname> erlaubt es auch Services das Sie dynamisch
  51. geladen werden, basierend auf dem angegebenen Verzeichnispfad. Man kann dem Server so
  52. viele Verzeichnisse wie man will hinzufügen. Die Reihenfolge in der man die
  53. Verzeichnisse zum Server hinzufügt ist die Reihenfolge in der die LIFO Suche auf den
  54. Verzeichnissen durchgeführt wird um die Klasse zu finden. Das Hinzufügen von
  55. Verzeichnissen wird mit der <methodname>addDirectory()</methodname> Methode
  56. durchgeführt.
  57. </para>
  58. <programlisting language="php"><![CDATA[
  59. $server->addDirectory(dirname(__FILE__) .'/../services/');
  60. $server->addDirectory(dirname(__FILE__) .'/../package/');
  61. ]]></programlisting>
  62. <para>
  63. Wenn entfernte Services aufgerufen werden kann der Quellname einen Unterstrich ("_")
  64. oder Punkt (".") Begrenzer im Verzeichnis haben. Wenn ein Unterstrich verwendet wird
  65. werden die Namenskonventionen der PEAR und Zend Framework Klassen verwendet. Das
  66. bedeutet das wenn man das Sevice <classname>com_Foo_Bar</classname> aufruft wird der
  67. Server nach der Datei Bar.php suchen, und zwar in jedem der eingefügten Pfade unter
  68. <filename>com/Foo/Bar.php</filename>. Wenn die Punkt Notation für entfernte Services
  69. wie für <filename>com.Foo.Bar</filename> verwendet wird, wird jedem eingefügten Pfad
  70. <filename>com/Foo/Bar.php</filename> am Ende hinzugefügt um
  71. <filename>Bar.php</filename> automatisch zu laden.
  72. </para>
  73. <para>
  74. Alle AMF Anfragen die an das Skript gesendet werden, werden dan durch den Server
  75. behandelt, und eine AMF Antwort wird zurückgegeben.
  76. </para>
  77. </example>
  78. <note>
  79. <title>Alle angehängten Methoden und Funktionen benötigen einen Docblock</title>
  80. <para>
  81. Wie alle anderen Serverkomponenten im Zend Framework müssen die Klassenmethoden
  82. dokumentiert werden indem PHP Docblocks verwendet werden. Mindestens muß für
  83. jedes benötigte Argument eine Beschreibung angegeben werden sowie ein Rückgabewert.
  84. Als Beispiel:
  85. </para>
  86. <programlisting language="php"><![CDATA[
  87. // Funktion zum Anhängen:
  88. /**
  89. * @param string $name
  90. * @param string $greeting
  91. * @return string
  92. */
  93. function helloWorld($name, $greeting = 'Hello')
  94. {
  95. return $greeting . ', ' . $name;
  96. }
  97. ]]></programlisting>
  98. <programlisting language="php"><![CDATA[
  99. // Angehängte Klasse
  100. class World
  101. {
  102. /**
  103. * @param string $name
  104. * @param string $greeting
  105. * @return string
  106. */
  107. public function hello($name, $greeting = 'Hello')
  108. {
  109. return $greeting . ', ' . $name;
  110. }
  111. }
  112. ]]></programlisting>
  113. <para>
  114. Andere anmerkungen können verwendet werden, werden aber ignoriert.
  115. </para>
  116. </note>
  117. <sect2 id="zend.amf.server.flex">
  118. <title>Zum Server von Flex aus verbinden</title>
  119. <para>
  120. Zum eigenen <classname>Zend_Amf_Server</classname> von einem Flex Projekt aus zu
  121. verbinden ist recht einfach; man muß zur Endpunkt URI des
  122. <classname>Zend_Amf_Server</classname> Sripts zeigen.
  123. </para>
  124. <para>
  125. Nehmen wir zum Beispiel an das man einen Server erstellt hat und Ihn in der
  126. <filename>server.php</filename> Datei im Anwendungsroot platziert, und die URI deswegen
  127. <filename>http://example.com/server.php</filename> ist. In diesem Fall würde man die
  128. <filename>services-config.xml</filename> Datei so modifizieren das das channel
  129. endpoint URI Attribut auf diesen Wert gesetzt ist.
  130. </para>
  131. <para>
  132. Wenn man noch keine <filename>service-config.xml</filename> Datei erstellt hat kann man
  133. das tun, indem man das Projekt im Navigator Fenster öffnet. Auf dem Projektnamen
  134. rechts-klickt und 'properties' auswählt. Im Fenster der Projekteigenschaften muß man in
  135. das 'Flex Build Path' Menü, auf den 'Library path' Tab und sicherstellen das die
  136. '<filename>rpc.swc</filename>' Datei bei den Projektpfaden hinzugefügt ist und auf Ok
  137. drücken um das Fenster zu schließen.
  138. </para>
  139. <para>
  140. Man muß dem Compiler auch mitteilen das er die service-config.xml verwenden soll um
  141. den Endpunkt des RemoteObjects zu finden. Um das zu tun muß das Fenster der
  142. Projekteigenschaften nochmals durch einen rechts-klick auf das Projektverzeichnis
  143. vom Navigator aus geöffnet und Eigenschaften ausgewählt werden. Vom Eigenschaften-Popup
  144. muß 'Flex Compiler' aufgewählt und der String: -services "services-config.xml"
  145. hinzugefügt werden. Auf Apply drücken, anschließend auf OK um die Option zu
  146. aktualisieren. Was man jetzt getan hat, ist dem Flex Compiler zu sagen das er in der
  147. Datei services-config.xml nach Laufzeitvariablen schauen soll die von der RemotingObject
  148. Klasse verwendet werden.
  149. </para>
  150. <para>
  151. Jetzt müssen wir Flex mitteilen welche Konfigurationsdateien der Services für die
  152. Verbindung zu unseren entfernten Methoden zu verwenden sind. Aus diesem Grund muß eine
  153. neue 'services-config.xml' Datei im Flexprojekt src Verzeichnis erstellt werden. Um das
  154. zu tun, muß man auf den Projektfolder rechts klicken und 'new' 'File' auswählen was
  155. ein neues Fenster öffnet. Anschließend das Projektverzeichnis auswählen und dann die
  156. Datei 'services-config.xml' benennen und auf beenden drücken.
  157. </para>
  158. <para>
  159. Flex hat eine neue services-config.xml erstellt und Sie geöffnet. Verwende den folgenden
  160. Beispieltext für die services-config.xml Datei. Es muß sichergestellt werden das der
  161. Endpunkt so aktualisiert wird das er zu dem des eigenen Testservers passt. Anschließend
  162. sicherstellen das die Datei gespeichert wird.
  163. </para>
  164. <programlisting language="xml"><![CDATA[
  165. <?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
  166. <services-config>
  167. <services>
  168. <service id="zend-service"
  169. class="flex.messaging.services.RemotingService"
  170. messageTypes="flex.messaging.messages.RemotingMessage">
  171. <destination id="zend">
  172. <channels>
  173. <channel ref="zend-endpoint"/>
  174. </channels>
  175. <properties>
  176. <source>*</source>
  177. </properties>
  178. </destination>
  179. </service>
  180. </services>
  181. <channels>
  182. <channel-definition id="zend-endpoint"
  183. class="mx.messaging.channels.AMFChannel">
  184. <endpoint uri="http://example.com/server.php"
  185. class="flex.messaging.endpoints.AMFEndpoint"/>
  186. </channel-definition>
  187. </channels>
  188. </services-config>
  189. ]]></programlisting>
  190. <para>
  191. Es gibt zwei Schlüsselpunkt im Beispiel. Erstens, aber letztes im Code, erstellen wir
  192. einen AMF Kanal, und spezifizieren den Endpunt als die URL zu unserem
  193. <classname>Zend_Amf_Server</classname>:
  194. </para>
  195. <programlisting language="xml"><![CDATA[
  196. <channel-definition id="zend-endpoint"
  197. <endpoint uri="http://example.com/server.php"
  198. class="flex.messaging.endpoints.AMFEndpoint"/>
  199. </channel-definition>
  200. ]]></programlisting>
  201. <para>
  202. Es ist zu beachten das wir diesem Kanal einen Identifikator, "zend-endpoint", gegeben
  203. haben. Das Beispiel erstellt ein Ziel für den Service auf zu diesen Kanal zeigt,
  204. und fügt es auch als ID hinzu -- in diesem Zall "zend".
  205. </para>
  206. <para>
  207. In unseren Flex MXML Dateien müssen wir ein RemoteObject an das Service binden. In MXML
  208. kann das wie folgt getan werden:
  209. </para>
  210. <programlisting language="xml"><![CDATA[
  211. <mx:RemoteObject id="myservice"
  212. fault="faultHandler(event)"
  213. showBusyCursor="true"
  214. destination="zend">
  215. ]]></programlisting>
  216. <para>
  217. Hier haben wir ein neues entferntes Objekt definiert das durch "myservice"
  218. identifiziert an das Serviceziel "zend" gebunden ist das wir in der
  219. <filename>services-config.xml</filename> Datei definiert haben. Dann rufen wir die
  220. Methoden auf Ihnen in unserem ActionScript einfach durch Aufruf von
  221. "myservice.&lt;method&gt;" auf. Als Beispiel:
  222. </para>
  223. <programlisting language="ActionScript"><![CDATA[
  224. myservice.hello("Wade");
  225. ]]></programlisting>
  226. <para>
  227. Wenn wir Namespaces aktivieren würden wir "myservice.&lt;namespace&gt;.&lt;method&gt;"
  228. verwenden:
  229. </para>
  230. <programlisting language="ActionScript"><![CDATA[
  231. myservice.world.hello("Wade");
  232. ]]></programlisting>
  233. <para>
  234. Für weitere Informationen über den Aufruf von Flex RemoteObject, <ulink
  235. url="http://livedocs.adobe.com/flex/3/html/help.html?content=data_access_4.html">besuchen
  236. Sie die Adobe Flex 3 Hilfeseite</ulink>.
  237. </para>
  238. </sect2>
  239. <sect2 id="zend.amf.server.errors">
  240. <title>Fehlerbehandlung</title>
  241. <para>
  242. Standardmäßig werden alle Exceptions die in den angehängten Klassen oder Funktionen
  243. geworfen werden gefangen und als AMF Fehlermeldungen zurückgegeben. Trotzdem wird der
  244. Inhalt des ErrorMessage Objekts variieren basierend darauf ob der Server im
  245. "Produktions" Modus ist (der Standardzustand) oder nicht.
  246. </para>
  247. <para>
  248. Wenn er in Produktionsmodus ist wird nur der Exceptioncode zurückgegeben. Wenn der
  249. Produktionsmodus ausgeschaltet wird -- etwas das nur für das Testen getan werden sollte
  250. -- werden die meisten Exceptiondetails zurückgegeben: Die Meldung der Exception, die
  251. Zeile, und der Backtrace werden alle angehängt.
  252. </para>
  253. <para>
  254. Um den Produktionsmodus auszuschalten muß das folgende getan werden:
  255. </para>
  256. <programlisting language="php"><![CDATA[
  257. $server->setProduction(false);
  258. ]]></programlisting>
  259. <para>
  260. Um Ihn wieder einzuschalten, muß stattdessen einfach ein boolscher true Wert übergeben
  261. werden:
  262. </para>
  263. <programlisting language="php"><![CDATA[
  264. $server->setProduction(true);
  265. ]]></programlisting>
  266. <note>
  267. <title>Der Produktionsmode sollte sparsam deaktiviert werden!</title>
  268. <para>
  269. Wir empfehlen den Produktionsmode nur wärend der Entwicklung auszuschalten.
  270. Exceptionmeldungen und Backtraces können sensitive Systeminformationen enthalten
  271. auf die nicht von Aussenstehenden zugegriffen werden darf. Selbst wenn AMF ein
  272. binäres Format ist, ist die Spezifikation offen, was bedeutet das jeder den
  273. Payload potentiell deserialisieren kann.
  274. </para>
  275. </note>
  276. <para>
  277. Ein Feld bei dem man im speziellen Vorsichtig sein muß ist bei PHP Fehlern selbst.
  278. Wenn die INI Direktive <emphasis>display_errors</emphasis> aktiviert ist, wird jeder
  279. PHP Fehler für das aktuelle Error Reporting Level direkt in der Ausgabe dargestellt --
  280. was den AMF Antwortpayload potentiell unterbrechen kann. Wir empfehlen die
  281. <emphasis>display_errors</emphasis> Direktive in der Produktion auszuschalten um solche
  282. Probleme zu verhindern.
  283. </para>
  284. </sect2>
  285. <sect2 id="zend.amf.server.response">
  286. <title>AMF Antworten</title>
  287. <para>
  288. Fallweise ist es gewünscht das Antwortobjekt leicht zu manipulieren, typischerweise um
  289. zusätzliche Nachrichtenheader zurückzugeben. Die <methodname>handle()</methodname>
  290. Methode des Servers gibt das Antwortobjekt zurück, was es erlaubt das zu tun.
  291. </para>
  292. <example id="zend.amf.server.response.messageHeaderExample">
  293. <title>Nachrichtenheader der AMF Antwort hinzufügen</title>
  294. <para>
  295. In diesem Beispiel fügen wir einen 'foo' Nachrichtenheader mit dem Wert 'bar' zu der
  296. Antwort hinzu bevor sie zurückgegeben wird.
  297. </para>
  298. <programlisting language="php"><![CDATA[
  299. $response = $server->handle();
  300. $response->addAmfHeader(new Zend_Amf_Value_MessageHeader('foo', true, 'bar'))
  301. echo $response;
  302. ]]></programlisting>
  303. </example>
  304. </sect2>
  305. <sect2 id="zend.amf.server.typedobjects">
  306. <title>Typ Objekte</title>
  307. <para>
  308. Ähnlich wie SOAP, erlaubt es AMF Objekte zwischen dem Client und dem Server zu
  309. übergeben. Das erlaubt eine große Flexibilität und Bindung zwischen den zwei Umgebungen.
  310. </para>
  311. <para>
  312. <classname>Zend_Amf</classname> bietet drei Methoden für das Mappen von ActionScript und
  313. PHP Objekten.
  314. </para>
  315. <itemizedlist>
  316. <listitem>
  317. <para>
  318. Erstens kann man explizite Bindungen auf Serverlevel erstellen indem die
  319. <methodname>setClassMap()</methodname> Methode verwendet wird. Das erste
  320. Argument ist der ActionScript Klassenname, das zweite ist der Name der PHP
  321. Klasse auf die gemappt wird:
  322. </para>
  323. <programlisting language="php"><![CDATA[
  324. // Die ActionScript Klasse 'ContactVO' auf die PHP Klasse 'Contact' mappen:
  325. $server->setClassMap('ContactVO', 'Contact');
  326. ]]></programlisting>
  327. </listitem>
  328. <listitem>
  329. <para>
  330. Zweitens kann die öffentliche Eigenschaft <varname>$_explicitType</varname> in
  331. der PHP Klasse gesetzt werden, wobei der Wert die ActionScript Klasse
  332. repräsentiert auf die gemappt wird:
  333. </para>
  334. <programlisting language="php"><![CDATA[
  335. class Contact
  336. {
  337. public $_explicitType = 'ContactVO';
  338. }
  339. ]]></programlisting>
  340. </listitem>
  341. <listitem>
  342. <para>
  343. Drittens, in ähnlicher Art und Weise, kann eine öffentliche Methode
  344. <methodname>getASClassName()</methodname> in der PHP Klasse definiert werden;
  345. diese Methode sollte die passende ActionScript Klasse zurückgeben:
  346. </para>
  347. <programlisting language="php"><![CDATA[
  348. class Contact
  349. {
  350. public function getASClassName()
  351. {
  352. return 'ContactVO';
  353. }
  354. }
  355. ]]></programlisting>
  356. </listitem>
  357. </itemizedlist>
  358. <para>
  359. Auch wenn wir nun den ContactVO auf dem Server erstellt have müssen wir nun seine
  360. korrespondierende Klasse in AS3 für das Server Objekt erstellen das gemappt werden soll.
  361. </para>
  362. <para>
  363. Einen Rechtsklick auf das src Verzeichnis des Flex Projekts und New -> ActionScript File
  364. auswählen. Name der Datei ContactVO und finish drücken um die neue Datei zu sehen.
  365. Den folgenden Code in die Datei kopieren um die Erstellung der Klasse fertigzustellen.
  366. </para>
  367. <programlisting language="as"><![CDATA[
  368. package
  369. {
  370. [Bindable]
  371. [RemoteClass(alias="ContactVO")]
  372. public class ContactVO
  373. {
  374. public var id:int;
  375. public var firstname:String;
  376. public var lastname:String;
  377. public var email:String;
  378. public var mobile:String;
  379. public function ProductVO():void {
  380. }
  381. }
  382. }
  383. ]]></programlisting>
  384. <para>
  385. Die Klasse ist syntaktisch identisch zu der von PHP mit dem gleichen Namen. Die
  386. Variablennamen sind exakt die gleichen und müssen im gleichen Fall sein um korrekt
  387. zu arbeiten. Es gibt zwei eindeutige AS3 Metatags in dieser Klasse. Das Erste kann
  388. gebunden werden was ein Änderungsevent wirft wenn es aktualisiert wird. Das zweite Tag
  389. ist das RemoteClass Tag welches definiert das diese klasse ein gemapptes entferntes
  390. Objekt haben kann, in diesem Fall mit dem Aliasnamen <emphasis>ContactVO</emphasis>. Es
  391. ist erforderlich das dieses Tag und der Wert der in der PHP Klasse gesetzt wurde,
  392. strikt identisch sind.
  393. </para>
  394. <programlisting language="as"><![CDATA[
  395. [Bindable]
  396. private var myContact:ContactVO;
  397. private function getContactHandler(event:ResultEvent):void {
  398. myContact = ContactVO(event.result);
  399. }
  400. ]]></programlisting>
  401. <para>
  402. Das folgende Ergebnisevent vom Serviceaufruf wird sofort zu Flex ContactVO gecastet.
  403. Alles das bei myContact gebunden ist, wird mit den von ContactVO zurückgegebenen
  404. Daten aktualisiert.
  405. </para>
  406. </sect2>
  407. <sect2 id="zend.amf.server.flash">
  408. <title>Von Flash aus auf den Server verbinden</title>
  409. <para>
  410. Auf den <classname>Zend_Amf_Server</classname> vom Flash Projekt aus zu verbinden ist
  411. etwas anders als von Flex aus. Trotzdem sind die Funktionen mit
  412. <classname>Zend_Amf_Server</classname> die gleichen wie mit Flex sobald die Verbindung
  413. erstellt wurde. Das folgende Beispiel kann auch von einer Flex AS3 Datei aus verwendet
  414. werden. Wir werden die selbe <classname>Zend_Amf_Server</classname> Konfiguration mit
  415. der World Klasse unserer Verbindung wiederverwenden.
  416. </para>
  417. <para>
  418. Öffne Flash CS und erstelle eine neue Flash Datei (ActionScript 3). Benenne das Dokument
  419. ZendExample.fla und speichere das Dokument in einem Verzeichnis das wir für dieses
  420. Beispiel verwenden werden. Erstelle eine neue AS3 Datei im selben Verzeichnis und
  421. benenne die Datei Main.as. Öffne beide Dateien im Editor. Wir werden jetzt diese zwei
  422. Dateien über die Document Klasse verbinden. Wähle ZendExample aus und klicke auf
  423. "stage". Im Eigenschaftsfenster von "stage" ändere die Document Klasse auf Main. Das
  424. verbindet die Main.as ActionScript Datei mit dem Benutzer Interface von ZendExample.fla.
  425. Wenn die Flashdatei ZendExample ausgeführt wird, dann wird die Klasse Main.as gestartet.
  426. Als nächstes werden wir ein ActionScript hinzufügen um den AMF Aufruf durchzuführen.
  427. </para>
  428. <para>
  429. Jetzt werden wir eine Main Klasse erstellen damit wir die Daten zum Server schicken und
  430. das Ergebnis anzeigen lassen können. Kopiere den folgenden Code in die Main.as Datei und
  431. wird werden den Code anschauen um zu erklären was die Rolle eines jeden Elements ist.
  432. </para>
  433. <programlisting language="as"><![CDATA[
  434. package {
  435. import flash.display.MovieClip;
  436. import flash.events.*;
  437. import flash.net.NetConnection;
  438. import flash.net.Responder;
  439. public class Main extends MovieClip {
  440. private var gateway:String = "http://example.com/server.php";
  441. private var connection:NetConnection;
  442. private var responder:Responder;
  443. public function Main() {
  444. responder = new Responder(onResult, onFault);
  445. connection = new NetConnection;
  446. connection.connect(gateway);
  447. }
  448. public function onComplete( e:Event ):void{
  449. var params = "Zum Server geschickt";
  450. connection.call("World.hello", responder, params);
  451. }
  452. private function onResult(result:Object):void {
  453. // Die zurückgegebenen Daten anzeigen
  454. trace(String(result));
  455. }
  456. private function onFault(fault:Object):void {
  457. trace(String(fault.description));
  458. }
  459. }
  460. }
  461. ]]></programlisting>
  462. <para>
  463. Wir müssen zuerst zwei ActionScript Bibliotheken importieren die den Haufen an Arbeit
  464. erledigen. Das erste ist NetConnection welches wie eine Zweiwege-Leitung, zwischen dem
  465. Client und dem Server, funktioniert. Das zweite ist ein Responder Objekt welches die
  466. Rückgabewerte des Servers behandelt relativ zum Erfolg oder Mißerfolg des Aufrufs.
  467. </para>
  468. <programlisting language="as"><![CDATA[
  469. import flash.net.NetConnection;
  470. import flash.net.Responder;
  471. ]]></programlisting>
  472. <para>
  473. In der Klasse benötigen wir drei Variable um NetConnection, Responder, und die Gateway
  474. URL zu unserer <classname>Zend_Amf_Server</classname> Installation zu repräsentieren.
  475. </para>
  476. <programlisting language="as"><![CDATA[
  477. private var gateway:String = "http://example.com/server.php";
  478. private var connection:NetConnection;
  479. private var responder:Responder;
  480. ]]></programlisting>
  481. <para>
  482. Im Main Contructor erstellen wir einen Responder und eine neue Verbindung zum
  483. <classname>Zend_Amf_Server</classname> Endpunkt. Der Responder definiert zwei
  484. unterschiedliche Methoden für die Behandlung des Servers. Der Einfachheit halber haben
  485. wir Sie onResult und onFault benannt.
  486. </para>
  487. <programlisting language="as"><![CDATA[
  488. responder = new Responder(onResult, onFault);
  489. connection = new NetConnection;
  490. connection.connect(gateway);
  491. ]]></programlisting>
  492. <para>
  493. In der onComplete Funktion, welche ausgeführt wird sobald das Konstrukt fertiggestellt
  494. wurde, senden wir die Daten zum Server. Wird benötigen eine weitere zusätzliche Zeile
  495. die den Aufruf der <classname>Zend_Amf_Server</classname> World->hello Funktion
  496. durchführt.
  497. </para>
  498. <programlisting language="as"><![CDATA[
  499. connection.call("World.hello", responder, params);
  500. ]]></programlisting>
  501. <para>
  502. Als wir die Responder Variable erstellt haben, haben wir auch eine onResult und eine
  503. onFault Funktion definiert die die Antwort des Servers behandeln. Wir haben diese
  504. Funktionen für ein erfolgreiches Ergebnis der Servers hunzugefügt. Ein erfolgreicher
  505. Eventhandler wird immer dann ausgeführt wenn die Verbindung zum Server richtig
  506. handgehabt wird.
  507. </para>
  508. <programlisting language="as"><![CDATA[
  509. private function onResult(result:Object):void {
  510. // Display the returned data
  511. trace(String(result));
  512. }
  513. ]]></programlisting>
  514. <para>
  515. Die onFault Funktion wird aufgerufen wenn eine ungültige Antwort vom Server
  516. zurückgekommen ist. Das passiert wenn auf dem Server ein Fehler stattgefunden hat, die
  517. URL zum Server ungültig ist, der entfernte Service oder die Methode nicht existiert, und
  518. bei jedem anderen Verbindungsrelevanten Problem.
  519. </para>
  520. <programlisting language="as"><![CDATA[
  521. private function onFault(fault:Object):void {
  522. trace(String(fault.description));
  523. }
  524. ]]></programlisting>
  525. <para>
  526. Das ActionScripts für die Erstellung der entfernten Verbindung ist jetzt fertiggestellt.
  527. Der Aufruf der ZendExample Datei führt jetzt die Verbindung zu Zend Amf aus.
  528. Rückblickend haben wir die benötigten Variablen hinzugefügt um eine Verbindung zum
  529. entfernten Server zu öffnen, definiert welche Methoden in der Anwendung verwendet werden
  530. sollen wenn die Anwendung eine Antwort vom Server empfängt, und schlußendlich die
  531. Anzeige der zurückgegebenen Daten über <methodname>trace()</methodname>.
  532. </para>
  533. </sect2>
  534. </sect1>
  535. <!--
  536. vim:se ts=4 sw=4 et:
  537. -->