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  1. <?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
  2. <!-- EN-Revision: 20142 -->
  3. <!-- Reviewed: no -->
  4. <sect1 id="migration.110">
  5. <title>Zend Framework 1.10</title>
  6. <para>
  7. Wenn man von einem älteren Release auf Zend Framework 1.10 oder höher hochrüstet sollte
  8. man die folgenden Migrations Hinweise beachten.
  9. </para>
  10. <sect2 id="migration.110.zend.feed.reader">
  11. <title>Migrating from 1.9.6 to 1.10 or later</title>
  12. <para>
  13. Mit der Einführung von Zend Framework 1.10 wurde die Behandlung für das Empfangen von
  14. Autoren und Entwicklern in <classname>Zend_Feed_Reader</classname> geändert. Diese
  15. Änderung war ein Weg die Behandlung solcher Daten zwischen RSS und Atom Klassen zwischen
  16. den Komponenten zu harmonisieren und die Rückgabe von Autoren und Entwicklern in einer
  17. besseren, verwendbareren und detailuerteren Form zu ermöglichen. Das korrigiert auch
  18. einen Fehler bei dem angenommen wurde das jedes Autor Element auf einen Namen zeigt.
  19. In RSS ist das falsch, da ein Autor Element aktuell nur eine Email Adresse anbieten
  20. muss. Zusätzlich fügte die originale Implementation seine RSS Limits bei Atom Feeds
  21. hinzu was zu einer Reduzierung der Nützlichkeit des Parsers mit diesem Format führte.
  22. </para>
  23. <para>
  24. Die Änderung bedeutet das Methoden wie <methodname>getAuthors()</methodname> und
  25. <methodname>getContributors</methodname> nicht länger ein einfaches Array von Strings
  26. zurückgeben die von den relevanten RSS und Atom Elementen geparst wurden Statt dessen
  27. ist der Rückgabewert eine Unterklasse von <classname>ArrayObject</classname> die
  28. <classname>Zend_Feed_Reader_Collection_Author</classname> genannt wird und ein
  29. aufzählbares multidimensionales Array an Autoren simuliert. Jedes Mitglied dieses
  30. Objekts ist ein einfaches Array mit drei potentiellen Schlüsseln (wie in den
  31. Quelldaten erlaubt). Diese beinhalten name, email und uri.
  32. </para>
  33. <para>
  34. Das originale Verhalten dieser Methoden würde ein einfaches Array von Strings
  35. zurückgeben, wobei jeder String versucht einen einzelnen Namen zu präsentieren, aber in
  36. der Realität war dies nicht möglich da es keine Regel gibt die das Format der RSS
  37. Autor Strings leiten.
  38. </para>
  39. <para>
  40. Die einfachste Methode der Simulation des originalen Verhaltens dieser Methoden ist die
  41. Verwendung von <classname>Zend_Feed_Reader_Collection_Author</classname>'s
  42. <methodname>getValues()</methodname> welche auch ein einfaches Array an Strings
  43. darstellt und die "relevantesten Daten" repräsentiert. Für Autoren wird deren Name
  44. angenommen. Jeder Wert in resultierenden Array wird vom "name" Wert abgeleitet welcher
  45. jedem Autor angehängt ist (wenn vorhanden). In den meisten Fällen ist diese einfache
  46. Änderung einfach durchzuführen wie anbei demonstriert.
  47. </para>
  48. <programlisting language="php"><![CDATA[
  49. /**
  50. * In 1.9.6
  51. */
  52. $feed = Zend_Feed_Reader::import('http://example.com/feed');
  53. $authors = $feed->getAuthors();
  54. /**
  55. * Äquivalent in 1.10
  56. */
  57. $feed = Zend_Feed_Reader::import('http://example.com/feed');
  58. $authors = $feed->getAuthors()->getValues();
  59. ]]></programlisting>
  60. </sect2>
  61. <sect2 id="migration.110.zend.filter.html-entities">
  62. <title>Zend_Filter_HtmlEntities</title>
  63. <para>
  64. Um zu einem höheren Sicherheitsstandard für die Zeichenkodierung zu kommen, ist der
  65. Standardwert von <classname>Zend_Filter_HtmlEntities</classname> jetzt
  66. <acronym>UTF-8</acronym> statt <acronym>ISO-8859-1</acronym>.
  67. </para>
  68. <para>
  69. Zusätzlich, weil der aktuelle Mechanismus mit Zeichenkodierung handelt und nicht mit
  70. Zeichensets, wurden zwei Methoden hinzugefügt. <methodname>setEncoding()</methodname>
  71. und <methodname>getEncoding()</methodname>. Die vorhergehenden Methoden
  72. <methodname>setCharSet()</methodname> und <methodname>setCharSet()</methodname> sind
  73. jetzt deprecated und verweisen auf die neuen Methoden. Letztendlich, statt die
  74. geschützten Mitglieder in der <methodname>filter()</methodname> Methode direkt zu
  75. verwenden, werden Sie durch Ihre expliziten Zugriffsmethoden empfangen. Wenn man den
  76. Filter in der Vergangenheit erweitert hat, sollte man seinen Code und seine Unittests
  77. prüfen um sicherzustellen das weiterhin alles funktioniert.
  78. </para>
  79. </sect2>
  80. <sect2 id="migration.110.zend.filter.strip-tags">
  81. <title>Zend_Filter_StripTags</title>
  82. <para>
  83. <classname>Zend_Filter_StripTags</classname> enthielt in voehergehenden Versionen ein
  84. <varname>commentsAllowed</varname> Flag, welches es erlaubt hat HTML Kommentare in von
  85. dieser Klasse gefiltertem HTML Text als erlaubt zu markieren. Aber das öffnet den Weg
  86. für <acronym>XSS</acronym> Attacken, speziell im Internet Explorer (der es erlaubt
  87. konditionelle Funktionalität über HMTL Kommentare zu spezifizieren). Beginnend mit
  88. Version 1.9.7 (und retour mit den Versionen 1.8.5 und 1.7.9), hat das
  89. <varname>commentsAllowed</varname> Flag keine Bedeutung meht, und alle HTML Kommentare,
  90. inklusive denen die andere HTML Tags oder untergeordnete Kommentare enthalten, werden
  91. von der endgültigen Aufgabe des Filters entfernt.
  92. </para>
  93. </sect2>
  94. <sect2 id="migration.110.zend.file.transfer">
  95. <title>Zend_File_Transfer</title>
  96. <sect3 id="migration.110.zend.file.transfer.files">
  97. <title>Sicherheitsänderung</title>
  98. <para>
  99. Aus Gründen der Sicherheit speichert <classname>Zend_File_Transfer</classname> nicht
  100. länger die originalen Mimetypen und Dateigrößen welche vom anfragenden Client
  101. angegeben wurden in seinem internen Speicher. Stattdessen werden die echten Werte
  102. bei der Instanzierung erkannt.
  103. </para>
  104. <para>
  105. Zusätzlich werden die originalen Werte in <varname>$_FILES</varname> bei der
  106. Instanzierung mit den echten Werten überschrieben. Das macht auch
  107. <varname>$_FILES</varname> sicher.
  108. </para>
  109. <para>
  110. Wenn man die originalen Werte benötigt, kann man diese entweder vor der
  111. Instanzierung von <classname>Zend_File_Transfer</classname> speichern, oder bei der
  112. Instanzierung die Option <property>disableInfos</property> verwenden. Es ist zu
  113. beachten das diese Option sinnlos ist wenn Sie nach der Instanzierung verwendet
  114. wird.
  115. </para>
  116. </sect3>
  117. <sect3 id="migration.110.zend.file.transfer.count">
  118. <title>Count Prüfung</title>
  119. <para>
  120. Vor dem Release 1.10 hat die <classname>MimeType</classname> Prüfung eine falsche
  121. Benennung verwendet. Aus Gründen der Konsistenz wurden die folgenden Konstanten
  122. geändert:
  123. </para>
  124. <table id="migration.110.zend.file.transfer.count.table">
  125. <title>Geänderte Prüfmeldungen</title>
  126. <tgroup cols="4">
  127. <thead>
  128. <row>
  129. <entry>Alt</entry>
  130. <entry>Neu</entry>
  131. <entry>Wert</entry>
  132. </row>
  133. </thead>
  134. <tbody>
  135. <row>
  136. <entry><constant>TOO_MUCH</constant></entry>
  137. <entry><constant>TOO_MANY</constant></entry>
  138. <entry>
  139. Too many files, maximum '%max%' are allowed but '%count%' are given
  140. </entry>
  141. </row>
  142. <row>
  143. <entry><constant>TOO_LESS</constant></entry>
  144. <entry><constant>TOO_FEW</constant></entry>
  145. <entry>
  146. Too few files, minimum '%min%' are expected but '%count%' are given
  147. </entry>
  148. </row>
  149. </tbody>
  150. </tgroup>
  151. </table>
  152. <para>
  153. Wenn man diese Meldungen im eigenen Code übersetzt dann sollte man die neuen
  154. Konstanten verwenden. Als Vorteil muss man den originalen String im englischen nicht
  155. mehr übersetzen um die richtige Schreibweise zu erhalten.
  156. </para>
  157. </sect3>
  158. </sect2>
  159. <sect2 id="migration.110.zend.translate">
  160. <title>Zend_Translate</title>
  161. <sect3 id="migration.110.zend.translate.xliff">
  162. <title>Xliff Adapter</title>
  163. <para>
  164. In der Vergangenheit hat der Xliff Adapter den Source String als Message Id
  165. verwendet. Laut dem Xliff Standard sollte die trans-unit Id verwendet werden.
  166. Dieses Verhalten wurde mit Zend Framework 1.10 korrigiert. Jetzt wird
  167. standardmäßig die trans-unit Id als Message Id verwendet.
  168. </para>
  169. <para>
  170. Aber man kann trotzdem das falsch und alte Verhalten bekommen indem die
  171. <property>useId</property> Option auf <constant>FALSE</constant> gesetzt wird.
  172. </para>
  173. <programlisting language="php"><![CDATA[
  174. $trans = new Zend_Translate('xliff', '/path/to/source', $locale, array('useId' => false));
  175. ]]></programlisting>
  176. </sect3>
  177. </sect2>
  178. <sect2 id="migration.110.zend.validate">
  179. <title>Zend_Validate</title>
  180. <sect3 id="migration.110.zend.validate.selfwritten">
  181. <title>Selbst geschriebene Adapter</title>
  182. <para>
  183. Wenn in einer selbst geschriebenen Prüfung ein Fehler gesetzt wird um diesen
  184. zurückzugeben muß die <methodname>_error()</methodname> Methode aufgerufen werden.
  185. Vor Zend Framework 1.10 konnte man diese Methode ohne einen angegebenen Parameter
  186. aufrufen. Es wurde dann das erste gefundene Nachrichtentemplate verwendet.
  187. </para>
  188. <para>
  189. Dieses Verhalten ist problematisch wenn man Prüfungen hat die mehr als eine
  190. Nachricht zurückgeben kann. Auch wenn man eine existierende Prüfung erweitert kann
  191. man unerwartete Ergebnisse erhalten. Das kann zum Problem führen das der Benutzer
  192. nicht die Nachricht erhält die man erwartet.
  193. </para>
  194. <programlisting language="php"><![CDATA[
  195. My_Validator extends Zend_Validate_Abstract
  196. {
  197. public isValid($value)
  198. {
  199. ...
  200. $this->_error(); // Unerwartete Ergebnisse zwischen verschiedenen OS
  201. ...
  202. }
  203. }
  204. ]]></programlisting>
  205. <para>
  206. Um dieses Problem zu verhindern erlaubt es die <methodname>_error()</methodname>
  207. Methode nicht mehr ohne einen angegebenen Parameter aufgerufen zu werden.
  208. </para>
  209. <programlisting language="php"><![CDATA[
  210. My_Validator extends Zend_Validate_Abstract
  211. {
  212. public isValid($value)
  213. {
  214. ...
  215. $this->_error(self::MY_ERROR);
  216. // Definierter Fehler, keine unerwarteten Ergebnisse
  217. ...
  218. }
  219. }
  220. ]]></programlisting>
  221. </sect3>
  222. <sect3 id="migration.110.zend.validate.datevalidator">
  223. <title>Vereinfachungen im Date Prüfer</title>
  224. <para>
  225. Vor Zend Framework 1.10 wurden 2 identische Nachrichten im Date Prüfer geworfen.
  226. Es gab <constant>NOT_YYYY_MM_DD</constant> und <constant>FALSEFORMAT</constant>.
  227. Ab Zend Framework 1.10 wird nur mehr die <constant>FALSEFORMAT</constant> Meldung
  228. zurückgegeben wenn das angegebene Datum mit dem gesetzten Format nicht
  229. übereinstimmt.
  230. </para>
  231. </sect3>
  232. <sect3 id="migration.110.zend.validate.barcodevalidator">
  233. <title>Fehlerbehebungen im Alpha, Alum und Barcode Prüfer</title>
  234. <para>
  235. Vor dem Zend Framework 1.10 waren Nachrichten in den 2 Barcode Adaptern, dem Alpha
  236. und dem Alnum Prüfer identisch. Das führte zu Problemen bei der Verwendung von
  237. eigenen Meldungen, Übersetzungen oder mehreren Instanzen dieser Prüfer.
  238. </para>
  239. <para>
  240. Mit Zend Framework 1.10 wurden die Werte dieser Konstanten so geändert das Sie
  241. eindeutig sind. Wenn man, so wie es im Handbuhc erklärt wird, die Konstanten
  242. verwendet gibt es keine Änderungen. Aber wenn man den Inhalt der Konstanten im
  243. eigenen Code verwendet dann muß man diese Ändern. Die folgende Tabelle zeigt die
  244. geänderten Werte:
  245. </para>
  246. <table id="migration.110.zend.validate.barcodevalidator.table">
  247. <title>Vorhandenen Meldungen der Prüfer</title>
  248. <tgroup cols="3">
  249. <thead>
  250. <row>
  251. <entry>Prüfer</entry>
  252. <entry>Konstante</entry>
  253. <entry>Wert</entry>
  254. </row>
  255. </thead>
  256. <tbody>
  257. <row>
  258. <entry><classname>Alnum</classname></entry>
  259. <entry><constant>STRING_EMPTY</constant></entry>
  260. <entry>alnumStringEmpty</entry>
  261. </row>
  262. <row>
  263. <entry><classname>Alpha</classname></entry>
  264. <entry><constant>STRING_EMPTY</constant></entry>
  265. <entry>alphaStringEmpty</entry>
  266. </row>
  267. <row>
  268. <entry><classname>Barcode_Ean13</classname></entry>
  269. <entry><constant>INVALID</constant></entry>
  270. <entry>ean13Invalid</entry>
  271. </row>
  272. <row>
  273. <entry><classname>Barcode_Ean13</classname></entry>
  274. <entry><constant>INVALID_LENGTH</constant></entry>
  275. <entry>ean13InvalidLength</entry>
  276. </row>
  277. <row>
  278. <entry><classname>Barcode_UpcA</classname></entry>
  279. <entry><constant>INVALID_LENGTH</constant></entry>
  280. <entry>upcaInvalidLength</entry>
  281. </row>
  282. <row>
  283. <entry><classname>Digits</classname></entry>
  284. <entry><constant>STRING_EMPTY</constant></entry>
  285. <entry>digitsStringEmpty</entry>
  286. </row>
  287. </tbody>
  288. </tgroup>
  289. </table>
  290. </sect3>
  291. </sect2>
  292. </sect1>