Benutzen von Übersetzungs Adaptoren Der nächste Schritt ist die Benutzung des Adapters im eigenen Code. Beispiel eines einsprachigen PHP Codes Das obige Beispiel zeigt eine Ausgabe ohne Unterstützung für Übersetzungen. Der Code wird üblicherweise in der eigenen Muttersprache geschrieben. Üblicherweise muß nicht nur die Ausgabe übersetzt werden, sondern auch Fehler- und Logmeldungen. Der nächste Schritt ist also die Integration von Zend_Translate in den eigenen Code. Natürlich ist das viel einfacher wenn der Code bereits so geschrieben wird das er übersetzbar ist, anstatt Ihn im Nachhinein dafür zu ändern. Beispiel für mehrsprachigen PHP Code addTranslation('//my/path/fr-source.mo', 'fr'); print $translate->_("Beispiel") . "\n"; print "========\n"; print $translate->_("Hier steht Zeile eins") . "\n"; printf($translate->_("Heute ist der %1\$s") . "\n", date('d.m.Y')); print "\n"; $translate->setLocale('fr'); print $translate->_("Hier ist Zeile zwei") . "\n"; ]]> Jetzt schauen wir uns genauer an, was getan wurde, und wie Zend_Translate in den eigenen Code integriert wird. Erstelle ein neues Zend_Translate Objekt und definiere den Basis Adapter: In diesem Beispiel haben wir den Gettext Adapter ausgewählt. Die Übersetzungsdatei source-de.mo wird im Verzeichnis /path/to/translation platziert. Diese Gettext Datei beinhaltet eine deutsche Übersetzung und es steht auch eine zweite Sprachquelle für Französisch zur Verfügung. Der nächste Schritt besteht darin alle Strings zu ummanteln die übersetzt werden sollen. Die einfachste Möglichkeit besteht wenn nur einfache Strings oder Sätze vorhanden sind wie zum Beispiel: _("Beispiel") . "\n"; print "========\n"; print $translate->_("Hier ist die Zeile Eins") . "\n"; ]]> Einige Strings müssen nicht übersetzt werden. Die Trennlinie wird immer eine Trennlinie sein, auch in den anderen Sprachen. Variable Werte in eine Übersetzung zu integrieren wird aber auch unterstützt durch die Verwendung von eingebetteten Parametern. _("Today is the %1\$s") . "\n", date("d.m.Y")); ]]> Statt print() wird die printf() Funktion benutzt und alle variablen Parameter mit %1\$s Blöcken ersetzt. Der erste ist %1\$s, der zweite ist %2\$s, und so weiter. Auf diesen Weg kann übersetzt werden ohne den exakten Wert zu wissen. In unserem Beispiel ist das Datum immer der aktuelle Tag, aber der String kann übersetzt werden ohne über den aktuellen Tag bescheid zu wissen. Jeder String wird im Übersetzungsspeicher identifiziert durch seine Message ID. Man könnte diese Message IDs statt des Strings im Code wie folgt verwenden: _(1) . "\n"; print "=======\n"; print $translate->_(2) . "\n"; ]]> Allerdings hat dies mehrere grobe Nachteile: Es ist nicht erkennbar was der Code ausgeben sollte indem man ihn betrachtet. Es werden auch Probleme auftreten wenn einige Strings nicht übersetzt worden sind. Man muß sich immer vor Augen halten wie Übersetzungen funktionieren. Zuerst prüft Zend_Translate ob in der gesetzten Sprache, für die angegebene Message ID oder den String, eine Übersetzung vorhanden ist. Wenn kein Übersetzung gefunden wurde, wird in der nächsten tiefer gelegenen Sprache gesucht wie in Zend_Locale definiert. "de_AT" wird also zu "de". Wenn auch hier keine Übersetzung in der Sprache "de" gefunden wurde, wird der Original String zurück gegeben. Das bedeutet also das immer eine Ausgabe existiert, selbst wenn für eine Message ID keine Übersetzung in der Quelle vorhanden ist. Zend_Translate wird niemals eine Exception oder einen Fehler ausgeben wenn ein String übersetzt werden soll. Strukturen für Übersetzungdateien Der nächste Schritt besteht in der Erstellung der Übersetzungsdateien für die verschiedenen Sprachen welche übersetzt werden sollen. Jeder Adapter wird auf seine eigene Weise, wie hier beschrieben, erstellt aber es gibt ein paar generelle Features die für alle Adapter relevant sind. Zuerst muß entschieden werden wo die Übersetzung Dateien zu speichern sind. Bei der Verwendung von Zend_Translate gibt es keinerlei Einschränkungen. Aber die folgenden Strukturen bevorzugt verwendet werden: Einzeln strukturierte Quellen Positiv: Alle Quell Dateien, für jede Sprache, werden in einem einzelnen Verzeichnis gespeichert. Keine Aufteilung der betreffenden Dateien. Sprachlich stukturierte Quellen Positiv: Jede Sprache wird in Ihrem eigenen Verzeichnis gespeichert. Einfache Übersetzung, da jedes Übersetzungsteam nur ein einzelnes Verzeichnis zu übersetzen hat. Und die Verwendung Verwendung von mehreren Dateien genauso transparent. Applikations strukturierte Quellen Positiv: Alle Quelldateien, für jede Sprache, werden in einem einzelnen Verzeichnis gespeichert. Keine Aufteilung der betreffenden Dateien. Negativ: Die Benutzung von mehreren Datein für die selbe Sprache kann problematisch sein. Gettext strukturierte Quellen Positiv: Bestehende Gettext Quellen können, ohne Veränderung der Struktur, benutzt werden. Negativ: Die Benutzung von Sub-Sub Verzeichnissen ist für Personen, die Gettext noch nie benutzt haben, verwirrend. Datei strukturierte Quellen Positiv: Übersetzungsdateien sind in der Nähr Ihrer Quelle zu finden. Negativ: Zu viele und auch kleine Übersetzungsdateien führen zu einer schwierigen und langwierigen Übersetzung. Es muß auch jede Datei als Übersetzungsquelle hinzugefügt werden. Einzeln strukturierte und sprachlich strukturierte Quell Dateien sind für Zend_Translate am besten benutzbar. Also jetzt, da bekannt ist welche Struktur verwendet wird, müssen die einzelnen Übersetzungs Dateien erstellt werden. Erstellung von Array Quelldateien Array Quelldateien sind einfache Arrays. Sie müssen aber per Hand definiert werden, da es hierfür keine Tools gibt die helfen könnten. Weil Sie so einfach zu handhaben sind, ist Ihre Verwendung auch der schnellste Weg um zu testen ob Nachrichten innerhalb des Codes wie erwartet arbeiten. Er ist generell der beste Adapter um mit Mehrsprachigkeit zu beginnen wenn man keine diesbezüglichen Kenntnisse hat. 'message1', 'message2' => 'message2', 'message3' => 'message3'); $german = array( 'message1' => 'Nachricht1', 'message2' => 'Nachricht2', 'message3' => 'Nachricht3'); $translate = new Zend_Translate('array', $english, 'en'); $translate->addTranslation($deutsch, 'de'); ]]> Seit Release 1.5 wird es auch unterstützt, Arrays die in externen Dateien vorhanden sind einzubauen. Es ist der Dateiname anzugeben und Zend_Translate wird diesen automatisch einbauen und nach dem Array schauen. Siehe das folgende Beispiel für Details: 'Nachricht1', 'message2' => 'Nachricht2', 'message3' => 'Nachricht3'); // controller $translate = new Zend_Translate('array', '/path/to/myarray.php', 'de'); ]]> Bei Dateien die kein Array zurückgeben wird das inkludieren fehlschlagen. Auch jegliche Ausgabe innerhalb dieser Dateien wird ignoriert und unterdrückt. Erstellung von Gettext Quellen Gettext Quellen werden durch GNU's Gettext Bibliothek erstellt. Es gibt einige kostenlose Tools welche den Code parsen können und hierbei die gewünschten Gettext Quellen erstellen. Diese haben die Endung *.mo und sind binäre Dateien. Ein Open Source Tool für die Erstellung der Quellen ist poEdit. Dieses Tool unterstützt auch beim Übersetzungs-Prozesses selbst. addTranslation('/path/to/german.mo', 'de'); ]]> Wie man sieht wird dieser Adapter auf exakt die gleiche Art und Weise verwendet mit einer kleinen Änderung: dem Wechsel von array zu gettext. Alle anderen Punkte werden in jedem anderen Adapter auf exakt die gleiche Weise verwendet. Mit diesem Gettext Adapter muß nicht mehr auf die geforderte Standard Verzeichnis Struktur von Gettext geachtet werden. Auch nicht auf bindtextdomain und textdomain. Nur der Pfad und der Dateiname muß dem Adapter übergeben werden. Man sollte immer UTF-8 als Quell Encoding verwenden. Man könnte sonst Probleme bekommen wenn man zwei verschiedene Encodings verwendet. Wenn z.B. eine Quelldatei mit ISO-8815-11 und eine andere mit CP815 encoded ist. Man kann immer nur ein Encoding für alle Quell Dateien verwenden, und hierbei würde eine der gewünschten Sprachen nicht korrekt angezeigt werden. UTF-8 ist ein portables Format welches alle Sprachen unterstützt. Wenn UTF-8 für alle Sprachen verwendet wird, eliminiert man die Probleme mit inkompatiblen Encodings. Viele Gettext Editoren fügen Informationen über den Adapter als Übersetzung eines leeren Strings hinzu. Das ist der Grund warum leere Strings nicht übersetzt werden wenn der Gettext Adapter verwendet wird. Stattdessen wird er von der Übersetzungstabelle gelöscht und von der getAdapterInfo() Methode angeboten. Sie gibt die Adapterinformationen für alle hinzugefügten Gettextdateien als Array zurück wobei der Dateiname als Schlüssel verwendet wird. getAdapterInfo()); ]]> Erstellung von TMX Quellen TMX Quellen sind der neue Industrie Standard. Sie haben den Vorteil das sie XML Dateien sind und deswegen mit jedem Texteditor lesbar und natürlich auch von Menschen. Man kann TMX Dateien entweder per Hand erstellen oder man verwendet spezielle Tools dafür. Allerdings sind die meisten erhältlichen Tools die Erstellung von TMX Quellen nicht frei erhältlich. Beispiel einer TMX Datei
Nachricht1 message1 message2 Nachricht2 ]]>
TMX Dateien können mehrere Sprachen in der selben Datei enthalten. Alle anderen in der Quelle enthaltenen Sprachen werden automatisch hinzugefügt und müssen nicht durch einen extra Aufruf von addLanguage() ergänzt werden. Wenn man nur spezielle Sprache aus der Quelle übersetzen will, kann die Option 'defined_language' auf TRUE gesetzt werden. Mit dieser Option können gewünschte Sprachen explizit mit addLanguage() hinzugefügt werden. Der Standardwert für diese Option fügt alle Sprachen hinzu.
Erstellung von CSV Quellen CSV Quellen sind sehr klein und von Menschen lesbar. Wenn ein Kunde selbst übersetzen will, ist die Verwendung des CSV Adapters warscheinlich die beste Wahl. Beispiel CSV Datei addTranslation('/path/to/other.csv', 'fr'); ]]> Es gibt drei verschiedene Optionen für den CSV Adapter. Es können 'delimiter', 'limit' und 'enclosure' gesetzt werden. Das Standard Trennzeichen für CSV Strings ist ';, aber es muß nicht dieses Zeichen sein. Mit der Option 'delimiter' kann ein anderes verwendet werden. Das Standardlimit für eine Zeile in einer CSV Datei ist '0'. Das bedeutet dass das Ende der CSV Zeile automatisch gesucht wird. Wenn 'limit' auf irgendeinen Wert gesetzt wird, dann wird die CSV Datei schneller gelesen, aber jede Zeile die dieses Limit überschreitet wird abgeschnitten. Das standardmäßige Anführungszeichen für die Verwendung mit CSV Dateien ist '"'. Man kann ein anderes Setzen indem die Option 'enclosure' verwendet wird. Zweites Beispiel für CSV Dateien ',')); $translate->addTranslation('/path/to/other.csv', 'fr'); ]]> Erstellung von INI Quelldateien INI Quelldateien sind menschlich lesbar aber normalerweise nicht sehr klein da Sie neben der Übersetzung auch andere Daten enthalten. Wenn Sie Daten haben die von Ihrem Kunden zu bearbeitet sind, verwenden Sie den INI Adapter. Beispiel einer INI Datei addTranslation('/path/to/other.ini', 'it'); ]]> INI Dateien haben diverse Einschränkungen. Wenn ein Wert in einer INI Datei irgendein nicht alphanummerisches Zeichen enthält, muß er in doppelte Anführungszeichen (") eingeklammert werden. Es gibt auch reservierte Wörter welche nicht als Schlüssel für INI Dateien verwendet werden dürfen. Diese enthalten: NULL, yes, no, TRUE und FALSE. Die Werte NULL, no und FALSE führen zu "", yes und TRUE resultieren in 1. Die Zeichen {}|&~![()" dürfen nirgendwo im Schlüssel verwendet werden und haben im Wert eine spezielle Bedeutung. Diese sollten nicht verwendet werden da Sie zu unerwartetem Verhalten führen. Optionen für Adapter Optionen können bei allen Adaptoren verwendet werden. Natürlich sind die Optionen für alle Adaptoren verschieden. Die Optionen können bei Erstellung des Objekts miterstellt werden. Zur Zeit gibt es nur eine Option die für alle Adaptoren verfügbar ist: 'clear' setzt, ob die neuen Übersetzungsdaten zu den bestehenden hinzugefügt werden sollen oder ob Sie diese überschreiben. Das Standardverhalten ist das Hinzufügen von neuen Übersetzungsdaten zu den Bestehenden. Aber das wird immer nur für die aktuelle Sprache gemacht. Anderen Sprachen bleiben davon unberührt. Man kann Optionen temporär setzen indem man die Funktion addTranslation($data, $locale, array $options = array()) als dritten und optionalen Parameter benutzt. Ausserdem kann die Methode setOptions() benutzt werden um Optionen permanent zu setzen. Benutzen von Übersetzungsoptionen ':'); $translate = new Zend_Translate( 'csv', '/path/to/mytranslation.csv', 'de', $options); ... // Lösche die definierte Sprache und verwende die neuen Übersetzungsdaten $options = array('clear' => true); $translate->addTranslation('/path/to/new.csv', 'fr', $options); ]]> Hier können alle vorhandenen Optionen für die verschiedenen Adapter gefunden werden mit einer Beschreibung Ihrer Verwendung: Optionen für Übersetzungs-Adapter Option Adapter Beschreibung Standardwert clear all Wenn true gesetzt wird, werden bereits gelesene Übersetzungen entfernt. Das kann statt dem Erstellen einer neuen Instanz verwendet werden wenn neue Übersetzungsdaten gelesen werden false disableNotices all Wenn es auf true gesetzt wird, werden alle Notizen betreffend nicht vorhandenen Übersetzungen ausgeschaltet. Man sollte diese Option in einer Produktionsumgebung auf true setzen false ignore all Alle Verzeichnisse und Dateien die mit diesem Präfix beginnen werden bei der Suche nach Dateien ignoriert. Der Standardwert ist '.' was zu dem Verhalten führt das alle versteckten Dateien ignoriert werden. Wenn dieser Wert auf 'tmp' gesetzt wird, bedeutet das, Verzeichnisse und Dateien wie z.B. 'tmpImages' und 'tmpFiles', sowie alle darunter liegenden Verzeichnisse, werden ignoriert. . log all Eine Instanz von Zend_Log wohin nicht übersetzbare Meldungen und Notizen geschrieben werden null logMessage all Die Nachricht die in das Log geschrieben werden soll Untranslated message within '%locale%': %message% logUntranslated all Wenn diese Option auf true gesetzt wird, werden alle Nachrichten Id's die nicht übersetzt werden können in das angehängte Log geschrieben false scan all Wenn null gesetzt wird, wird die Verzechnisstruktur nicht gescannt. Wenn Zend_Translate::LOCALE_DIRECTORY gesetzt wird, wird das Gebietsschema im Verzeichnis gesucht. Wenn Zend_Translate::LOCALE_FILENAME gesetzt wird, wird das Gebietsschema im Dateinamen gesucht. Siehe für Details null delimiter Csv Definiert welches Zeichen als Trenner für Quelle und Übersetzung verwendet wird ; length Csv Definiert die maximale Länge einer CSV Zeile. Auf 0 gesetzt wird sie automatisch erkannt 0 enclosure Csv Definiert das zu verwendende Einschließungszeichen. Standard ist das doppelte Hochkomma "
Wenn man selbstdefinierte Optionen haben will, können diese auch in allen Adaptern verwendet werden. Die setOptions() Methode kann verwendet werden um die eigene Option zu definieren. setOptions() benötigt ein Array mit den Optionen die gesetzt werden sollen. Wenn eine angegebene Option bereits existiert wird diese überschrieben. Es können beliebig viele Optionen definiert werden da diese nicht vom Adapter geprüft werden. Man muß nur Sicherstellen das keine existierende Option überschrieben werden die von einem Adapter verwendet wird. Um die Option zurückzugeben kann die Methode getOptions() verwendet werden. Wenn getOptions() ohne einen Parameter aufgerufen wird, gibt Sie alle Optionen zurück. Wenn der optionale Parameter angegeben wird, wird nur die spezifizierte Option zurückgegeben.
Mit Sprachen arbeiten Wenn mit verschiedenen Sprachen gearbeitet wird gibt es ein paar Methoden die nützlich sind. Die getLocale() Methode kann verwendet werden um die aktuell gesetzte Sprache zu erhalten. Sie kann entweder eine Instanz von Zend_Locale oder den Bezeichner des Gebietsschemas enthalten. Die setLocale() Methode setzt eine neue Standardsprache für Übersetzungen. Das verhindert das der optionale Sprachparameter der translate() Methode mehr als einmal gesetzt werden muß. Wenn die angegebene Sprache nicht existiert, oder keine Übersetzten Daten für diese Sprache vorhanden sind, versucht setLocale() auf die Sprache ohne Region downzugraden wenn diese angegeben wurde. Die Sprache en_US würde zum Beispiel zu en downgegradet werden. Wenn sogar nach dem Downgraden die Sprache nicht gefunden werden konnte, wird eine Ausnahme geworfen. Die isAvailable() Methode prüft ob eine angegebene Sprache bereits vorhanden ist. Es wird TRUE zurückgegeben wenn Daten für die angegebene Sprache existieren. Und letztendlich kann die getList() Methode verwendet werden um alle aktuell gesetzten Sprachen für einen Adapter als Array zu erhalten. Handhabung von Sprachen mit Adaptern getLocale(); // der optionale Parameter kann wärend der Übersetzung verwendet werden echo $translate->_("mein_Text", "fr"); // oder setze eine neue Standardsprache $translate->setLocale("fr"); echo $translate->_("mein_Text"); // zur Basissprache referieren // fr_CH wird zu fr downgegradet $translate->setLocale("fr_CH"); echo $translate->_("mein_Text"); // Prüft ob die Sprache existiert if ($translate->isAvailable("fr")) { // Sprache existiert } ]]> Automatische Handhabung von Sprachen Es gilt zu beachten das, solange man neue Sprachquellen mit der addTranslation() Methode hinzufügt, Zend_Translate automatisch die am besten passende Sprache für die eigene Umgebung auswählt wenn man eine der automatischen Gebietsschemata verwendet die 'auto' oder 'browser' sein können. Man muß normalerweise also setLocale() nicht aufrufen. Das sollte nur in Verbindung mit der automatischen Erkennung von Quellen verwendet werden. Der Algorithmus sucht nach dem am besten passenden Gebietsschema abhängig vom Browser des Benutzers und der eigenen Umgebung. Siehe das folgende Beispiel für Details: Automatische Erkennen der Sprache Zend_Translate::LOCALE_FILENAME)); // Beispiel 2: // Die am besten passende Sprache ist 'fr' $translate = new Zend_Translate( 'gettext', '\my_fr.mo', 'auto', array('scan' => Zend_Translate::LOCALE_FILENAME)); // Beispiel 3: // Die am besten passende Sprache ist 'de' ('de_AT' wird degradiert) $translate = new Zend_Translate( 'gettext', '\my_de.mo', 'auto', array('scan' => Zend_Translate::LOCALE_FILENAME)); // Beispiel 4: // Gibt 'it' als Übersetzungsquelle zurück und überschreibt // die automatischen Eigenschaften $translate = new Zend_Translate( 'gettext', '\my_it.mo', 'auto', array('scan' => Zend_Translate::LOCALE_FILENAME) ); $translate->addTranslation('\my_ru.mo', 'ru'); $translate->setLocale('it_IT'); ]]> Nachdem eine Sprache per Hand mit der setLocale() Methode gesetzt wurde, wird die automatische Erkennung ausgeschaltet und übergangen. Wenn man Sie wieder verwenden will, kann die Sprache auto mit setLocale() gesetzt werden, was die automatische Erkennung für Zend_Translate wieder reaktiviert. Seit dem Zend Framework 1.7.0 unterstützt Zend_Translate auch die Verwendung eines Anwendungsweiten Gebietsschemas. Man kann einfach eine Zend_Locale Instanz in der Registry setzen wie unten gezeigt. Mit dieser Schreibweise kann man das manuelle Setzen eines Gebietsschemas mit jeder Instanz komplett vergessen wenn man das gleiche Gebietsschema mehrere Male verwenden will. isAvailable($locale->getLanguage())) { // Nicht vorhandene Sprache werden auf eine andere Sprache geroutet $translate->setLocale($defaultlanguage); } $translate->getLocale(); ]]> Automatische Erkennung von Quellen Zend_Translate kann Übersetzungsquellen automatisch erkennen. Es muß also nicht jede Quelldatei manuell deklariert werden. Man kann diesen Job Zend_Translate überlassen welches die komplette Verzeichnisstruktur nach Quelldateien durchsucht. Automatische Erkennung der Quellen ist seit Zend Framework Version 1.5 vorhanden. Die Verwendung ist fast die selbe wie bei der Initiierung einer einzelnen Übersetzungsquelle mit einem Unterschied. Es darf nur ein Verzeichnis angegeben werden, statt einer Datei, welches gescannt werden soll. Scannen nach Quellen in einer Verzeichnisstruktur Zend_Translate muß also nicht nur das angegebene Verzeichnis durchsuchen, sondern auch alle Unterverzeichnisse nach Dateien für Übersetzungen. Das macht die Verwendung sehr einfach. Aber Zend_Translate wird alle Dateien ignorieren, welche keine Quellen sind, oder wärend des Einlesens der Übersetzungsdaten Fehler produzieren. Man sollte also sicherstellen das alle Übersetzungsquellen korrekt sind und gelesen werden können weil man keinen Fehler erhält wenn eine Datei fehlerhaft ist oder nicht gelesen werden kann. Abhängig davon wie tief die Verzeichnisstruktur ist und wieviele Dateien innerhalb dieser Struktur vorhanden sind, kann es eine sehr lange Zeit dauern bis Zend_Translate fertig ist. In unserem Beispiel haben wir das TMX Format verwendet welches die Sprache enthält die innerhalb der Quelle verwendet wird. Aber viele der anderen Quellformate sind nicht dazu fähig die Sprache in der Datei selbst zu inkludieren. Aber auch diese quellen können mit der automatischen Erkennung verwendet werden wenn ein paar Dinge berücksichtigt werden die anbei beschrieben sind: Sprachen durch die Benennung von Verzeichnissen Ein Weg, die automatische Spracherkennung zu inkludieren, ist es die Verzeichnisse relativ zur Sprache zu benennen, welche in den Quellen des betreffenden Verzeichnisses verwendet wird. Das ist der einfachste Weg und wird zum Beispiel in Standard Gettext Implementationen verwendet. Zend_Translate benötigt die 'scan' Option um zu wissen das es die Namen aller Verzeichnisse nach Sprachen durchsuchen soll. Siehe das folgende Beispiel für Details: Verzeichnisse nach Sprachen durchsuchen Zend_Translate::LOCALE_DIRECTORY)); ]]> Das funktioniert nur für Adapter die die Sprache nicht in der Quelldatei enthalten. Die Verwendung dieser Option wird zum Beispiel mit TMX ignoriert. Sprachdefinitionen im Dateinamen werden bei der Verwendung dieser Option ignoriert. Man sollte acht geben wenn man verschiedenen Unterverzeichnisse in der gleichen Struktur hat. Angenommen wir haben eine Struktur wie /language/module/de/en/file.mo. In diesem Fall enthält der Pfad mehrere Strings die als Gebietsschema erkannt werden würden. Das könnte entweder de oder en sein. In solch einem Fall ist das Verhalten nicht definiert und es wird empfohlen die Dateierkennung zu verwenden. Sprache durch Dateinamen Ein anderer Weg um die Sprache automatisch zu erkennen ist die Verwendung von speziellen Dateienamen. Man kann entweder die komplette Datei oder Teile der Datei nach der verwendeten Sprache benennen. Um diese Option zu Verwenden muß die 'scan' Option bei der Initiierung gesetzt werden. Es gibt verschiedene Wege die Quelldateien zu benennen welche im folgenden beschrieben werden: Suchen nach Sprachen im Dateinamen Zend_Translate::LOCALE_FILENAME)); ]]> Komplette Dateinamen Die komplette Datei nach der Sprache zu benennen ist der einfachste Weg, aber nur praktikabel wenn man nur eine Datei pro Verzeichnis verwendet. Erweiterung der Datei Ein anderer einfacher Weg ist die Verwendung der Dateiextension für die Spracherkennung. Aber das kann verwirrend sein weil man keine Idee mehr hat welche Erweiterung die Datei ursprünglich hatte. Teile von Dateinamen Zend_Translate kann die Sprache auch erkennen wenn Sie im Dateinamen enthalten ist. Aber wenn man diesen Weg nimmt, muß die Sprache mit einem Trennzeichen seperiert werden. Es gibt drei unterstützte Trennzeichen welche verwendet werden können. Ein Punkt '.', ein Unterstrich '_', oder ein Bindestrich '-'. erkennt englisch /languages/view_de.mo -> erkennt deutsch /languages/view_it.mo -> erkennt italienisch ]]> Das erste gefundene String der von einem Trennzeichen getrennt wird das als Gebietsschema interpretiert werden kann, wird verwendet. Siehe das folgende Beispiel für Details. erkennt englisch /languages/view_en_es.mo -> erkennt englisch und überschreibt die erste Datei /languages/view_it_it.mo -> erkennt italienisch ]]> Alle drei Trennzeichen werden verwendet um das Gebietsschema zu erkennen. Wenn der Dateiname mehrere Trennzeichen enthält, hängt das erste gefundene Trennzeichen von der Reihenfolge der Trennzeichen ab die verwendet werden. Siehe das folgende Beispiel für Details. erkennt englisch weil '_' vor '-' verwendet wird /languages/view-en_it.mo -> erkennt italienisch weil '_' vor '-' verwendet wird /languages/view_en.it.mo -> erkennt italienisch weil '.' vor '_' verwendet wird ]]> Prüfen von Übersetzungen Normalerweise wird Text ohne Berechnungen übersetzt. Aber manchmal ist es notwendig zu wissen, ob ein Text in der Quelle übersetzt ist oder nicht, und hierfür kann die Methode isTranslated() verwendet werden. isTranslated($messageId, $original = false, $locale = null) nimmt den Text bzw die Id von der man wissen will ob sie Übersetzbar ist, als ersten Parameter, und als optionalen dritten Parameter das Gebietsschema für das man die Prüfung durchführen will. Der optionale zweite Parameter definiert ob die Übersetzung fix für die definierte Sprache ist oder ob ein kleineres Set von Übersetzungen verwendet werden kann. Wenn ein Text, welcher für 'en' zurückgegeben werden kann, aber nicht für 'en_US', dann wird die Übersetzung normalerweise zurückgegeben, aber wenn $original auf true gesetzt ist, gibt die isTranslated() Methode in solche Fällen false zurück. Prüfen ob ein Text übersetzbar ist 'Nachricht 1', 'message2' => 'Nachricht 2', 'message3' => 'Nachricht 3'); $translate = new Zend_Translate('array', $english, 'de_AT'); if ($translate->isTranslated('message1')) { print "'message1' kann übersetzt werden"; } if (!($translate->isTranslated('message1', true, 'de'))) { print "'message1' kann nicht in 'de' übersetzt werden da es " . "nur in 'de_AT' vorhanden ist"; } if ($translate->isTranslated('message1', false, 'de')) { print "'message1' kann in 'de_AT' übersetzt werden " . "da es zu 'de' zurückfällt"; } ]]> Wie können nicht gefundene Übersetzungen geloggt werden Wenn man eine größere Site hat, oder man die Übersetzungsdateien manuell erstellt hat man oft das Problem das einige Meldungen nicht übersetzt werden. Aber es gibt eine einfache Lösung wenn man Zend_Translate verwendet. Man muß den folgenden zwei oder drei einfachen Schritten folgen. Erstens, muß man eine Instanz von Zend_Log erstellen. Und dann muß man diese Instanz an Zend_Translate übergeben. Siehe das folgende Beispiel: Übersetzungen loggen setOptions(array( 'log' => $log, 'logUntranslated' => true)); $translate->translate('unbekannter String'); ]]> Jetzt steht im Log eine neue Notiz: Untranslated message within 'de': unbekannter String. Man sollte beachten das jede Übersetzung die nicht gefunden wird mitgeloggt wird. Das bedeutet alle Übersetzungen wenn ein Benutzer eine nicht unterstützte Sprache anfragt. Aber auch jede Anfrage für eine Nachricht die nicht übersetzt werden kann wird mitgeloggt. Es ist zu beachten das, 100 Personen die die gleiche Übersetzung anfragen, auch zu 100 geloggten Notizen führen. Dieses Feature kann nicht nur verwendet werden um Nachrichten zu Loggen sondern auch um diese nicht übersetzen Nachrichten in eine leere Übersetzungsdatei zu schreiben. Um das zu ermöglichen muß man seinen eigenen Log Writer erstellen der das Format schreibt das man haben will und das führende "Untranslated message" herausschneidet. Wenn man seine eigene Logmeldung haben will, kann man auch die Option 'logMessage' setzen. Das '%message%' Token ist für die Platzierung der messageId in der eigenen Logmeldung zu verwenden, und das '%locale%' Token für das angefragte Gebietsschema. Siehe das folgende Beispiel für ein Beispiel einer selbst definierten Logmeldung: Selbstdefinierte Logmeldungen setOptions(array( 'log' => $log, 'logMessage' => "Fehlende '%message%' im Gebietsschema '%locale%'", 'logUntranslated' => true)); $translate->translate('unknown string'); ]]> Zugang zu Quelldaten Manchmal ist es nützlich, Zugang zu den übersetzten Quelldaten zu erhalten. Hierfür werden die folgenden zwei Methoden angeboten. Die getMessageIds($locale = null) Methode gibt alle bekannten Ids für Übersetzungen als Array zurück. Die getMessages($locale = null) Methode gibt die komplette Übersetzungs-Quelle als Array zurück. Die Ids der Übersetzungen werden als Schlüssel und die Übersetzten Daten als Wert verwendet. Beide Methoden akzeptieren einen optionalen Parameter $locale welcher, wenn er gesetzt wird, die Übersetzungsdaten für die spezifizierte Sprache, zurückgibt. Wenn dieser Parameter nicht angegeben wird, wird die aktuell gesetzte Sprache verwendet. Es ist zu beachten das normalerweise alle Übersetzungen in allen Sprachen vorhanden sein sollten. Das bedeutet das man in einer normalen Situation diesen Parameter nicht angeben muß. Zusätzlich kann die getMessages() Methode verwendet werden um das komplette Übersetzungsverzeichnis, mit dem Pseudo-Gebietsschema 'all', zurückgeben. Das gibt alle vorhandenen Übersetzungsdaten für jedes hinzugefügte Gebietsschema zurück. Achtung: Das zurückgegebene Array kann sehr groß sein, abhängig von der Anzahl an hinzugefügten Gebietsschemata und der Anzahl an Übersetzungsdaten. Handhabung von Quelldaten getMessageIds(); print_r($messageIds); // oder nur die spezifizierte Sprache $messageIds = $translate->getMessageIds('en_US'); print_r($messageIds); // gibt die kompletten Übersetzungs Daten zurück $source = $translate->getMessages(); print_r($source); ]]>